Kapitel 24 Missverständnisse und wütende Freunde

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"Was? Was ist geschehen?", keuchte sie und sah sich im Zimmer um. Das Zimmer war auseinander genommen. Alles lag rum und war verwüstet. "Wer war das?", fragte Katelynn und rannte zum Bett. Sie stieß ein spitzer Schrei aus und stolperte ein paar Schritte zurück. Malfoy war zu ihr geeilt und starrte entsetzt auf Silver. Er hatte ein Loch in der Brust, daraus er blutete. "Silver", keuchte Katelynn und Malfoy nahm sie in dem Arm. Es war alles schrecklich. "Kate, wir müssen es Snape sagen. Komm!", sagte Malfoy. "Nein", sie riss sich los und kniete sich zu Silver. Ihr Bett war mit dessen Blut bedeckt. "Wer macht so was?", schrie sie und weinte. "Ich hol Professor Snape.", keuchte Malfoy und rannte die Treppen hoch und verschwand. "Ich liebe dich.", schluchzte Katelynn und strich über den leblosen Körper von Silver. "Wer hat dir das angetan?", fragte sie verzweifelt.
Nach ein paar Minuten hastete Malfoy durch die Tür und blieb stehen. "Er kommt.", sagte er. Er ging langsam zu Katelynn und kniete sich neben sie. "Was zum Merlin ist hier passiert?", fragte Snape und sah sich um. "Miss Keeper, stehen sie auf!", sagte Snape und Malfoy half ihr aufzustehen. "Wer war das?" "Wir wissen es nicht, Professor. Wir kamen hier runter und haben es so vorgefunden.", erklärte Malfoy. Snape nickte, murmelte und im nächsten Moment war alles an seinem Platz. "Jemand muss hier etwas gesucht haben.", sagte er dann. Er sah zu Silver und seine Augen weiteten sich. "Malfoy, bringen sie Miss Keeper in mein Büro und warten sie dann!",forderte er Malfoy auf und er nahm Katelynn und brachte sie fort. Professor Snape schickte ein Patronus zu Dumbledore.

Während die Blicke auf Katelynn und Malfoy lagen, zerbrach sie innerlich. Ihr bester Freund, der immer für sie da gewesen war, einfach weg, würde nie wieder da sein. Malfoy versuchte Katelynn vor den Neugierigen Blicke zu bewahren. "Schaut wo anders hin! Ist echt nicht witzig.", zischte er. Katelynn hatte ihr Gesicht in des ses Schulter vergruben und ließ sich einfach von Malfoy führen, der sie beschützend vor ihn herschob. Ihr Gesicht war vom vielen Weinen rot und sie verschluckte sich an ihre Tränen. Ersticken wollte sie, ersticken durch ihre eigenen Tränen. Malfoy trat die Tür mit seinem Fuß auf und setzte Katelynn auf ein Sofa, vor einem Kamin ab. Das Büro war nicht sehr groß, doch passte ein Sofa, ein Sessel, ein Kamin und ein Schreibtisch mit dessen Stuhl rein. Das Feuer zischelte und leckte um die Holzscheiter. Malfoy kniete sich vor Katelynn und nahm ihre Hände. "Katelynn, alles ist gut.", versuchte er. "Aber Silver?", begann sie mit brüchiger Stimme und verstummte. Sie zitterte und Malfoy zog sein Jackett aus und legte es um sie. "Wir wissen nicht, wer es war, doch war es scheußlich und wir werden den Täter fangen.", sagte er und er sah in Katelynns Augen etwas Hoffnung funkeln. Und erneut verlor er sich in ihre eisblauen Augen. Sie waren so geheimnisvoll und hatten ein ganz besonderes Zeichen um die Iris.
Sie fuhren auseinander, als die Tür auf sprang und ein aufbrausender Snape hierin gestürmt war. Er sah die zwei misstrauisch an, während er sich etwas zum Trinken ein goss. "Warum seid ihr zu zweit runtergegangen?", fragte er sie und sah insbesondere Malfoy an. "Ich bin mit gegangen, da Katelynn Angst hatte,", weiter kam er nicht. "Angst vor der Dunkelheit oder was?", spottete er. "Nein, sie hatte Angst um Silver, ihrem Kater. Ihm hing es seit Tagen nicht mehr richtig gut.", erklärte er und sah zur ängstlichen Katelynn. "Na dann, ist es ja nicht ganz so schlimm, wenn er eh naja wie sagen wir da, nicht mehr lange gelebt hat.", sagte er abwartend. Katelynn riss ihre Augen auf, stand auf und eilte mit Tränen in den Augen zur Tür. Malfoy versperrte ihn ihr. "Bleib hier! Wir bekommen sonst ärger.", warnte er und Katelynn nickt, Drähte si h aber nicht um. "Nun, der Schlafsaal sieht nun wie früher aus und naja die Leiche ist auch verschwunden.", sagte er kalt und Katelynn verspürte ein tiefen Schmerz in ihrer Brust. "Ich könnt jetzt gehen.", sagte er und setzte sich in den Sessel. "Vielleicht hätte ich sie doch nicht zusammen lernen lassen sollen.", murmelte er und Katelynn rannte hinaus. Sie rannte in den Korriodren und Malfoy ihr hinterher. Als er Katelynn erreicht hatte, zog er sie am Arm und sie prallte gegen seine gärte Brust. Sie weinte, schlug mit Fäusten auf seine Brust ein und weinte. Das einzigste, was er tun konnte, war es über sich ergehen lassen und abwarten. Als sie aufgehört hatte, wild um sich zu schlagen lehnte sie sich an ihn und weinte. Sie war völlig fertig. Malfoy strich ihr beruhigend über den Rücken und drückte sie an sich.

Lebensmut (Harry Potter ff) (wird überarbeitet)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt