Katelynn saß in ihrer Zelle und sah sich um. Wie immer war sie leer nur mit einer Matratze und einem Fenster, aus dem sie nicht sehen konnte. Es waren einige Tage her, als sie aus Hogwarts, zum Kings Cross fuhr dann hier her. Schon jetzt vermisste sie ihre Freunde und besonders Draco. Sie waren zusammen in das Stadtinnere gelaufen und hatten ihre Eltern gesucht. Naja. Pflegeeltern. Sie hatte Draco nur noch ein traurigen Blick zuwerfen können, ehe sie mit den Keepers disappariert war. "Katelynn",die Stimme von Mrs Keeper holte sie aus ihren Gedanken an Draco und ihre Freunde. Sie stand auf und ging in die Küche, in der auch der Hauself Minkie war. Sie nickte ihr zur begrüßung zu und wendete sich dann Mrs Keeper. "Du musst was Kochen. Ein großes Abendessen, wir bekommen Besuch", sie war aufgeregt und tänzelte nervös herum. "Lass nichts anbrennen", ermahnte sie Katelynn noch, ehe sie eilig aus dem Raum verschwand. Katelynn seufzte leise und zog sich eine Schürze über, ehe sie anfing Kartoffeln und Karotten zu schälen. Minkie half ihr. "Was ist das denn für ein Besuch, dass wir so viel kochen müssen?", sanft sah sie zu Minkie und erwartete eine antwort. Erst jetzt, indem sie Minkie musterte, bemerkte sie, dass sie zitterte. "Minkie?", sie war etwas besorgt. Sie zuckte zusammen und sah sie an. "W-was haben sie gesagt?", ihre Stimme bebte. Sanft fuhr Katelynn ihr durchs Haar. "Es ist alles okey. Ich bin da. Ich habe gefragt, wer zu Besuch kommt", wiederholte sie die Frage und Minkie sah sie ängstlich an. "E-es ist großer Besuch. Minkie hat gehört, wie Besitzerin über ihn gesprochen hat. Minkie hat Angst vor ihm", sie zitterte am ganzen Körper. Katelynn nahm ihr das Messer weg, bevor sie sich schnitt. "Minkie. Wer ist es?", auch in Katelynn lag nun bange und sie wusste es, bevor Minkie es flüsternd aussprach:"Der dunkle Lord" Katelynn stockte und ließ das Messer fallen. In den Augen der Hauselfe spiegelte ihre Angst wieder und sie schluckte. "Was ist hier los?", die markerschüttende Stimme von Lion Keeper dröhnte hinter Katelynn und sie drehte sich mit einem leisen Schrei herum. Finster sah er sie an. "Was soll das Messer dort auf den Boden? Huh? Heb es auf", brüllte er sie an. Sofort nickte Katelynn und hob es auf. In der Gegenwart von den Keepers sprach Katelynn selten und sie begann ihre Arbeit. Auch sie zitterte nun. Wenn er kam...bedeute das...? Nein. Katelynn würde sich wehren, würde abhauen und nie wieder zurück kommen. Sie wollte unter allen Umstände, kein Todesser werden. Oder gar Befehle von ihm annehmen.
Als das Abendessen auf dem Tisch stand ging sie wieder hinunter in ihre Zelle. Sie setzte sich auf die Matratze und sah nach oben in den Sternenbedeckten Himmel, den sie durch den kleinen Spalt, namens Fenster, sehen konnte. Sie hörte Stimmen oben im Salon, wo sie das Essen aufgetischt hatte und fing erneut an zu zittern. Sie erstarrte, als eine Schlangenartige Stimme laut sprach:"Wo ist sie? Ich dachte sie würde mit essen. Damit ich sie besser kennen lerne. Immerhin....", die letzten Worte waren zu leise, als Katelynn sie verstehen konnte. Sie zitterte heftiger und schlang ihre Arme um ihr Körper, um sich zu wärmen.
Die Zellentür sprang auf und eine nervöse Liesel Keeper stand darin. "Komm! Na los, du musst dich waschen", schrie sie schon fast panisch. Verwirrt und ängstlich zugleich stand Katelynn auf und ging ins Bad,um sich dort den Schmutz von den Wangen zu reiben und sich zu säubern. Dann zog sie das pinke kleid an, was Liesel Keeper ins Bad gelegt hatte. Sie war nervös und hatte Angst. Große Angst. Zum Schluss zog sie sich Schuhe an. Vor der Tür wartete eine ungeduldige Liesel Keeper auf sie. "Jetzt mach schon", hetzte sie, packte Katelynn am Arm und zog sie mit. Keuchend stolperte Katelynn ihr hinterher. Vor der Salontür blieb sie stehe und richtete Katelynns Outfit und ihre Haare. "So. Du bist still, außer er frägt dich was! Verstanden?", zischte sie und Katelynn nickte hastig.
Sie öffnete die Tür und betrat den Salon. Katelynn folgte ihr. Der Salon hatte große und viele Fenster, in denen der Mond und die Sterne hinein schienen. In der Mitte stand eine lange Tafel, auf dem das Essen serviert war. Außenraum saßen verschiedene Männer und Frauen. Katelynn schluckte. Sie erblickte die Malfoys und sofort musste sie lächeln, doch Draco sah sie nur stumm an. Kein Lächeln, kein Wort, keine Freude. Katelynns Brust zog sich zusammen und sie wendete ihr Blick, auf die Schlangenartigen Augen, die sie fixierten und heran riefen. "Katelynn...Katelynn...Katelynn", Kopfschüttelnd lächelte eine grauenhafte Kreatur sie an. Bei diesem Anblick schüttelte es ihr und sie bewegte sich langsam auf den freien Stuhl neben ihm. "Du bist so schön wie deine Mutter", sagte er mit einer schlangenähnlichen zischelnder Stimme. Sofort erstarrte sie, blieb vor dem freien Stuhl stehen und sah ihn an. "M-meine Mutter?", stotterte sie und die anderen im Raum fingen lauthals zum lachen an. Sie sah sich ängstlich um und sah wieder zu Draco. Doch dieser mied ihren Blick und sah weg. Auch er hatte Angst, dass sah sie ihm an. Der Blick von Voldemort folgte dem von Katelynn und er murmelte grinsend ein:"Interessant". Sie lachten noch immer und Katelynn blieb stocksteif stehen. "Ruhe", rief die schlangenartige Stimme. Sofort wurde es ruhig. Katelynn sah wieder zu ihm. "So eine wunderbare Stimme. Setzt dich!", befahl er und Katelynn setzte sich. Sie war vier noch starr und sah auf ihre Hände, die auf ihrem Schoß lagen. "Deine Mutter war eine begabte Sängerin. Du hast ihre Stimme und ihre Schönheit geerbt", sagte er weiterhin. "Aber nun, lasst das Mahl beginnen", auf diesen Worten hin klapperte das Geschirr. Doch Katelynn rührte nichts an. Viele Todesser lachten und redeten miteinander, während sie aßen. Und Voldemort, er beobachtete Katelynn.
Nach einer Weile sagte er:"Hast du kein Hunger, Katelynn?" Sie sah zu ihm auf. "Sie sagten, sie kannten meine Mutter. Woher? Und was ist mit meinen Vater?", sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und fragte diese Fragen. Nun lag all die Aufmerksam auf ihnen. "Nun Katelynn. Deine Mutter und ich...wir waren....", doch bevor er weitererzählen konnte, mischte sich Liesel Keeper ein. "Entschuldigung...Lord...Herrscher, wir haben noch Nachtisch", mit diesen Worten lenkte sie die Aufmerksam auf sich. "Die Kinder sollen ihn holen. Auf Katelynn...Draco! Abmarsch", sagte sie noch und sah die zwei an. Das passte Katelynn gar nicht und rührte sich nicht vom Fleck. "Hol den Nachtisch Katelynn!", forderte Voldemort sie auf. Sie knallte die Serviette auf den Tisch und stand wütend auf. Draco stand schon vor der Tür und sie lief hastig zu ihm, öffnete die Tür und lief hinaus. Sie schloss sie wieder, nachdem Draco draußen war und viel ihm um den Hals. "Ich hab dich soooo vermisst", hauchte sie. Draco zögerte, doch umarmte sie auch. "Ich auch",flüsterte er. "Was ist denn los?", besorgt sah sie zu Draco, er benahm sich merkwürdig. Er wollte antworten, als erneut die Stimme von Liesel Keeper ihn zum schweigen brachte. "Sie ist viel zu jung um es zu erfahren, Herr. Ich bitte dich, lass ihr noch Zeit. Sie versteht es noch nicht", sie war verzweifelt und Katelynn warf Draco einen unsicheren Blick zu. Ein Knall ertönte. "Ich weiß, was für sie gut ist. Aber nein, du hast recht. Sie wird erstmal nichts erfahren", mit diesen Worten wurde es leiser und Katelynn zog Draco mit in die Küche. "Was war das?", fragte sie laut und sah ihn an. "Ich weiß es nicht", sagte er starr und nahm sich eine schüssel voller Pudding. Mit ihr lief er zurück zur Küchentür. "Draco...? Was ist los?", sie wurde immer besorgter und nahm sich ebenfalls eine Schüssel. "Wir müssen zurück Katelynn. Sonst merken die, dass wir gelauscht habe ", mit diesen Worten lief er zurück. Katelynn folgte ihm langsam und starrte auf seinen Hinterkopf. Was hatte er den? Liebte er sie nicht mehr? Sie hatte Angst, er hätte eine neue oder ihre Liebe wäre aufgeflogen. Sie stellte die Schüssel ab und setzte sich wieder. Sie fragte nicht weiter nach. Nicht nach ihren Eltern und nicht nach irgendwas anderes. Sie starrte nur traurig auf ihre Hände.
Als allmählich die Leute gingen und sich die Malfoys verabschiedeten, sah sie ein letztes Mal hoffnungsvoll auf und suchte Dracos Gesicht, doch er sah sie nur kalt an. Ihre Brust zog sich erneut zusammen und sie sah mit Tränen in den Augen weg. Es war ihr egal, ob der dunkle Lord sie beobachtete.
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Lebensmut (Harry Potter ff) (wird überarbeitet)
FanfictionMit elf Jahren, bekommt Katelynn einen Brief aus Hogwarts. Sie wusste nicht, dass dieser Brief ihr Leben für immer verändern wird. Jedes Jahr blieb sie im verborgenen und fürchtete eines Tages entdeckt zu werden, doch was ist wenn der jenige und di...
