Kapitel 43 Weihnachstball mit Umwege

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"Hey", die Jungs merkten nicht, dass es Katelynn nicht gut ging, als sie bei ihnen am Sofa stand und sie begrüßten. "Hi", nuschlte sie und ließ sich neben Harry fallen, der sie angesprochen hatte. Harry und Ron spielten Zaubererschach und Katelynn sah ihnen interessiert zu. Doch als Harry vorschlug, sie könnten es Katelynn beibringen, raste Ginny die Treppen vom Mädchenschlafsaal hinunter. "Man Katelynn, wir warten auf dich. Wir hatten doch ausgemacht, du würdest hochkommen", wies sie Katelynn zurecht, die betrübt auf den Boden starrte und dann nickte. Sie folgte Ginny die Treppen nach oben, wo sie auch schon Hermine erwartete und sie noch eine Standpauke erhielt. "Jaaahaaaa, ich habs kapiert", genervt setzte sie sich auf Hermines Bett, die sofort merkte, dass was nicht stimmte. "Alles oke?", fragte sie und Katelynn zuckte mit den Schultern. "Ich hab mich mit Draco gestritten. Er war ziemlich Eifersüchtig und dann hab ich gesagt, dass wenn er meine Freunde nicht akzeptiert, dann ist es Schluss.", erklärte sie kurz und seufzte. "Du hast das richtige getan", meinte Hermine, setzte sich neben sie und nahm ihre Hand. "Du hast echt keine Ahnung von Liebe, Mine", sagte Ginny ernst. "Ich hab mehr wissen darüber als du denkst", zischte sie. Und daraus wurde eine Disskusion, wer mehr Ahnung über Liebe hatte und Katelynn saß einfach nur auf dem Bett. "Leute", sagte sie, doch Hermine und Ginny stritten sich so laut, dass sie es nicht hörten. "Du hast ja nicht mal jemanden für den Ball", schrie Ginny. Empört und verletzt sah Hermine sie an. "Du hast keine Ahnung. Und jetzt raus!", schrie Hermine mit glasigen Augen und zeigte zur Tür, wodurch Ginny verschwand. Aufgelöst setzte Hermine sich zu Katelynn und begann zu schluchzen. "Schhh", murmelte diese und strich ihr beruhigend über den Rücken. "Nicht weinen, sonst sieht das nacher dein Tanzpartner", versuchte sie Hermine zu beruhigen. Schlagartig hörte sie auf und sah Katelynn an. "Also glaubst du nicht, dass ich niemanden hätte", fragte Hermine sie mit große Augen. "Nein, natürlich nicht. Du bist bezaubernd und liebevoll, da hat sich bestimmt jemand gefunden", sagte Katelynn lächelnd. "Hat es sich ja auch", nuschelte Hermine. Katelynn grinste. "Und?", fragte sie nach. "Ich sage es dir, doch du musst es für dich behalten.....Victor Krum", nuschelte sie und stand rasch auf um ans Fenster zu gehen. "Der Victor Krum?", Katelynn war aufgestanden und lief zu Hermine, die nickte. "Das ist doch toll", kicherte sie und umarmte Hermine. "Ich freu mich für dich", kicherte sie und Hermine lächelte. "Wir sollten uns langsam umziehen und schminken", sagte Hermine hektisch und zwang sich aus Katelynns Umarmung.

In den Kerkern saß Draco Malfoy enttäuscht auf seinen Bett. Nicht Enttäuscht von Katelynn, nein, Enttäuscht von sich selber. Wie konnte er es nur so übertreiben. "Eifersucht, pah", er schlug auf sein Kissen und seufzte auf. "Hoffentlich hab ich nichts falsch gemacht", murmelte er und plötzlich tat es ihm leid. Er stand auf, er musste Katelynn finden und sich entschuldigen. Während er Katelynn suchte, machte sie sich im Gryffindore Schick. Sie staunte nicht schlecht von dem Kleid und war überglücklich so tolle Freunde zu haben. Aber nun mal wieder zurück zu Draco. Er fand Katelynn nicht. Er suchte überall an ihrem Lieblingsplätze, doch dann sah er Jack und lief zu ihm. "Hast du Katelynn gesehen?", fragte er zischend und Jack sah ihn skeptisch an. "Ich weiß ja noch nicht mal, was sie an dir findet", spuckte er abschätzig heraus. Draco verengte die Augen. "Hast du sie jetzt gesehen oder nicht?", fragte er erneut. Doch Jack schwieg und wandte sich seinen Freunden zu. "Ich hab mit dir geredet!", zischte er und drehte Jack an de Schulter um. "Aber ich nicht mit dir, Frettchen", knurrte Jack und schubste Draco weg. Er taumelte und fiel beinahe hin. Das reichte ihm und er stürtzte sich auf ihn. Ein Schlag in den Bauch. Er sah nur noch Jacks Gesicht vor ihm und nahm die Streitschlichter nicht wahr, die dazu gekommen waren um sie auseinander zu bringen. Es schlugen Fäuste, doch verfehlten sie. Plötzlich wurde Draco weggerissen und gegen die Wamd gedrückt. "Lass mich los", zischte er und wehrte sich gegen denjenigen. "Beruhig dich. Bei Merlin Unterhos", rief der je ige und Draco riss die Augen auf und sah ihn das Gesicht des Brillenträgers. "Ich schwöre dir, Katelynn wird davon erfahren und dann sehen wir ja zu wem sie steht", knurrte Jack. Der von dem rotschopf gepackt wurde. "Ach halt die Klappe und hau ab", sagte der und schubste Jack in Richtung Ende des Korridors. Für Draco war das alles eine Demütigung und auf seinen Wangen zeichneten sich ein zartrosaner Farbton ab, der seinen Zorn und Scham verbarg. "Lass mich jetzt los, Brillenschlange", zischte er und Harry ließ von ihm ab. Bevor Harry oder Ron irgendetwas sagen konnten, verschwand Draco um die Ecke und kehrte zurück in die Kerkern um sich dort zu verbergen.

Lebensmut (Harry Potter ff) (wird überarbeitet)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt