Kapitel 14 Nachhilfe im Kerzenschein

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Nachdem Malfoy gegangen war, hatte sich Katelynn hin gesetzt und erstmal tief durchgeatmet. Sie rief die Erinnerung zurück. In ihrem Kopf spielte die Situation von eben erneut ab. Fassungslos saß sie da und schlug die Hand vor ihren Mund. Silver kam zu ihr und schmiegte sich an sie. Vorsichtig fuhr sie ihm übers Fell. Dann legte sie sich hin und schlief ruhig ein.

Sanft legte er seine Lippen auf ihre. Als sie sich lösten, sah Katelynn in grüne Augen, die strahlten, als wären sie frei. Dann veränderten sich die Augen und wurden blaugrau. Die Hand auf ihrer Wange wurde kalt. Dann lächelte sie ihn an.

Lächelnd wachte Katelynn am nächsten Morgen auf. Doch als sie realisierte, warum sie lächelte verschwand es und sie ging duschen. Sie machte sich fertig und musterte ihre Narbe. Es war besser geworden . Doch schmerzte sie noch. Dann lief sie Frühstücken und setzte sich an den Slytherin-Tisch. Im Laufe der Zeit füllte sich die große Halle. Katelynns Freunde setzten sich an den Gryffindor-Tisch und lächelten ihr zu. Fröhlich lächelte sie zurück. Während sie ihren Blick ihrem Teller widmete, setzte sich Malfoy ihr gegenüber. Langsam hob Katelynn ihren Kopf und sah in blaugraue Augen. Sie waren so schön, so tief und verzweifelt. Sie gehörten dem Eisprinz, der jedes Mädchen haben konnte, jeden haben konnte, doch er will nur die eine. Doch sie weiß von seinen Gefühlen nichts. Katelynn verlor sich in seinen Augen. In seine atmezüge, seine taten. Im Moment fuhr er sich durch sein weiß-blondes Haar und schmunzelte. Als Katelynn bemerkte, was sie tat, räusperte sie sich, stand auf und murmelte:"Bis nacher", und ging aus der großen Halle. Enttäuscht sah Malfoys ihr hinterher.

Verwirrt schlenderte Katelynn durch die Korridore, was hat sie nur? Was war mit ihr los? Das fragte sie sich und musste an Malfoy denken. Sie wollte ihre Hand mit seiner kalten Hand verschränken. Sie schüttelte ihren Kopf und versuchte ihn aus ihren Gedanken zuwerfen. "Katelynn?", sie wurde von einer rauen Stimme aus ihren Gedanken gerissen und sah sich zu Jack um. Er war in Begleitung seines besten Freundes. "Hey.", sanft lächelte sie ihn an. "Hey!", sagte sein Kumpel und grinste Katelynn an. "Hast du heute Zeit? Wir können uns mal wieder treffen und quatschen?", fragte er sie lächelnd. "Mal schauen, ich hab nachher Nachhilfe, aber danach müsste es gehen.", sagte Katelynn. "Ja gut. Bis nacher.", sagte er und sie verabschiedete sich lächelnd. Mit einem leichten Lächeln lief sie zum Unterricht.

Am Mittag hatte Katelynn zwei Freistunden, was sie für den Nachhilfe Unterricht nutzen wollte. Sie traf sich mit Malfoy vor dem Slytherin-Gemeinschaftsraum. Er lächelte und Katelynn lächelte sanft zurück. "Lass uns in den Zaubertrank Unterrichtraum gehen. Professor Snape hat uns erlaubt ihn zu benutzten.", erklärte er beim gehen. Während Malfoy vorne lief, fiel Katelynn zurück und betrachtete Malfoy von hinten. Ihr Blick wanderte von seinem Hinterkopf zu seiner Hand und erneut hatte Katylnn das Bedürfnis, seine mit ihrer zu verachränken. Sie schüttelte ihren Kopf, um Malfoy aus ihren Gedanken zu scheuchen. Doch sie konnte das Bedürfnis nur in ihren Hinterkopf schieben. "Katelynn, wo willst du hin?", holte sie eine männliche, raue Stimme aus ihren Gedanken und sie drehte sich um. Verpeilt sah sie Malfoy an, der in der Tür, zum Zaubertrankraum, stand. Katelynn stand einige Meter weg. Verlegen sah sie auf den Boden. Malfoy lachte laut auf, er hatte ein herzhaftes Lachen und Katelynn musste lächeln. Sein Lachen war schön, jedoch war es nicht frei. Sie stand im Raum und wartete auf Malfoy, der die Tür schloss. Immer noch lachend kam er her und setzte sich auf den Tisch. "Also heute werden wir den Aufpäppeltrank mal ausprobieren. Dazu holst du jetzt die Zutaten!", stieß er unter lachen vor und Katelynn schüttelte lachend den Kopf und begann die Zutaten zu holen. Malfoy beobachtete sie, beobachtete all ihre Bewegungen. Inzwischen hatte er aufgehört zu lachen und sah Katelynn verträumt an. Wie sehr er sie doch mag. Aber da läuft nur Freundschaft oder etwa nicht? Er liebte die Zeit mit Katelynn und hasste sich noch immer, was er ihr angetan hatte. Aber am meisten freute er sich auf die Weihnachtsferien, wenn Katelynn zu ihm kommen würde. Seine Eltern hatten ihre Adoptiveltern zum Essen eingeladen. Plötzlich wischte jemand mit seiner Hand vor Malfoys Gesicht. Er schreckte aus seinen Gedanken und sah in blaue glubschaugen. Er lächelte Katelynn sanft an. "Fang an!", sagte ruhig. Katelynn machte sich an die Arbeit, doch konnte sie sch nicht konzentrieren. Immer wieder kam das Bedürfnis nach vorne und sie schob es erneut nach hinten. Malfoy musterte sie, was sie nervös machten. Der Raum war dunkel und das Licht brannte flackernd. Es war eigentlich gruselig, doch Malfoy fand es schön. Es lag in seiner Natur in der Dunkelheit zu leben. Er war kein Mensch der Freiheit, er lebte nicht in der Freiheit und das machte ihn aus.

Katelynn rührte im Kessel umher, als plötzlich das Licht aus ging. "Mist", fluchte Malfoy. "Das Licht ist kaputt.", meinte er und starrte zur Decke. Es war dunkel und Katelynn hatte Angst in der Dunkelheit. Es war so dunkel, dass man die Hand vor den Augen nicht sehen konnte. Sie suchte die Nähe von Malfoy und versuchte seine blaugraue Augen zu erhaschen, seine weiß blonden Haare. Plötzlich hörte sie Malfoys Stimme, er murmelte was und auf einmal tauchten Kerzen auf. Sie schwebten in der Luft und das Kerzenlicht flackerten. Das Kerzenlicht wirkte romantisch und erst jetzt merkte, wie nah sie bei Malfoy stand. Und anstatt sie weg ging ignorierte sie es. "Wow", raunte sie. Malfoy grinste triumphierend. "Den Spruch kenne ich schon lange.", sagte er schmunzelnd. Er sah wie nah Katelynn war und lächelte sanft. Er würde gerne einen Arm um sie legen, doch stoppte er das Bedürfnis danach und trat einen Schritt zurück. Er räusperte sich: "Du solltest weiter machen.", sagte er. Katelynn sah ihn enttäuscht an, doch ließ sie ihm nichts anmerken und wendete sich ihrem Zaubertrank zu.

"Fertig.", sagte sie nach einer Zeit und Malfoy kam wieder etwas näher und sah sich den Trank an. "Toll. Er hat die genaue Farbe und duftet auch danach. Sehr gut Katelynn.", sagte er und Katelynn grinste breit. Er war wieder sehr nahe und sie konnte seinen Duft einatmen. Minze. Es war ein schöner Duft und er machte sie verrückt. Malfoy goss den Trank in eine Fiole und machte sie zu. Dann steckte er sie ein. "Den werden wie Madam Pomfrey bringen. Sie freut sich, wenn sie Medikamente bekommt.", sagte er lachend und Katelynn nickte benebelt. Malfoy räumte alles auf und sie machten sich auf den Weg zum Krankenflügel. Sie schwiegen sich an, bis Malfoy sie etwas fragte:"Katelynn, willst du vielleicht mit mir nach Hogsmead?" Katelynn sah ihn an, er war nervös und fuhr sich durch sein Haar. Katelynns Herz machte einen Hüpfer. Doch durfte sie das nicht. "Malfoy, ich, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ", sie sah ihn an und sein lächeln verging. "Ist schon klar du liebst Ried!", sagte er und wollte gehen. "Nein!", sagte sie schnell und hielt ihm am Arm fest. Ihr Herz hüpfte schneller. "Ich mag dich Malfoy, doch denke ich, dass zwischen uns nur Freundschaft sein darf.", sagte sie traurig. "Wie auch immer. Ist ja jetzt egal.", sagte er und ging zum Krankenflügel und ließ Katelynn stehen. Doch was Katelynn nicht sah, dass in Malfoys Augen sich Tränen gebildet hatten und eine ihm an der Wange herunter rollte.

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Mal so ne Frage, wie findet ihr das Buch? Kann ich die Personen gut beschreiben? Ich hab iwie zweifel. Lasst doch ein kommi da, damit ich bescheid weiß.

Hab euch ganz dolle lieb eure jackgi (denkt euch herzchen)

PS: ich hab eine neue Einleitung, also da wo man das Buch anschauen kann und wollte euch fragen wie ihr es findet?

Lebensmut (Harry Potter ff) (wird überarbeitet)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt