Kapitel 16 Panik im Krankenflügel

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Katelynn lag schon drei Tage bewusstlos im Krankenflügel. Madam Pomfrey wusste sich nicht zu helfen und bat Professor Dumbledore nach Hilfe. Er kam dann und sah nach Katelynn, er wusste auch nichts und sagte, dass man abwarten müsste, bis sie aufwachte. Harry, Ron und Hermine hatten sie oft besucht und machten sich große Sorgen um sie. Auch Malfoy besuchte sie, er machte sich ebenfalls große Sorgen und dachte, dass er Schuld sei. Unsicherheit über wand ihn und er terrorisierte Katelynns Freunden.

An diesem Nachmittag besuchte Jack sie. Hermine hatte es ihm gesagt, da er sich mit ihr treffen wollte und sie nicht erschienen wae, war er etwas entäuscht gewesem. Es saß an ihrem Bett und hielt ihre Hand. "Was ist nur geschehen? Was hat man dir angetan?", fragte er traurig und sah sie gedankenverloren an. Als alles nichts brachte, stand er auf und verließ den Krankensaal. Er machte sich auf den Weg zum See und setzte sich dort an den Baum nieder. Er vermisste Katelynn und dachte an sie. Hier ging es ihr schlecht, hier hatte er sie getröstet. Es machte ihn verrückt, nicht zu wissen wie es ihr geht. Er konnte nur ihr Gesicht vor Augen sehen. "Hoffentlich wacht sie bald auf!", murmelte er. "Was hast du gesagt?", fragte eine Stimme, die neben ihm erklang. Jack sah auf und sah zur Seite. Sein bester Freund Jessy hatte sich neben ihm fallen gelassen. "Ach nichts.", sagte er müde. "Du machst dir schon wieder sorgen um Katelynn!", warf er ihm vor. "Und, darf ich das etwa nicht?", fragte er schnippisch. "Doch. Natürlich darfst du.", sagte Jessy und sah Jack lächelnd an. "Ich war heute bei ihr.", sagte er gedankenverloren. "Sie hatte ein ganz blassses Gesicht. Ich wünschte, sie würde wieder aufwachen.", schluchzte er. Sein Freund legte eine Hand auf seine Schulter. "Komm wir gehen wieder ins Schloss!", sagte er und half Jack auf. Jack nickte verzweifelt. Dann liefen sie wieder ins Schloss.

Im Krankenflügel beugte sich Madam Pomfrey über Katelynn. Sie hatte laut geschrien, doch sie rührte sich nicht. "Ich hab mir das doch nicht eingebildet.", murmelte sie und begutachtete Katelynn. Sie lag regungslos da, ihr Brustkorb senkte und hob sich, ruhig atmete sie und hatte ihre Augen geschlossen. Madam Pomfrey war in ihr Büro gegangen, als Katelynn plötzlich ihre Augen aufschlug und heftig schluchzte. Vor ihren Augen spielten sich erneut die Bilder ab und in ihre Augen stiegen Tränen auf. Schnell versuchte Katelynn sie runterzuschlucken. Keuchend richtete sie sich auf und im nächsten Moment rannte Madam Pomfrey zu ihr und drückte sie ins Bett. "Du musst liegen bleiben!", erklärte sie hastig und Katelynn wand sich unter ihrem Griff. "Nein, nein, lassen sie mich los! Lassen sie mich gehen", schrie Katelynn. Die Türen zum Krankenflügel öffnete sich und mehrere schnelle Schritte waren zu hören. Madam Pomfrey kämpfte immer noch mit Katelynn, der inzwischen die Tränen herab liefen. "Bitte, lassen sie mich los!", jammerte sie. Als Harry, Hermine und Ron zu ihnen liefen, erkannte Katelynn ihn. "Harry, was machst du hier? Du musst fliehen!", schrie sie ihn an. "Fliehen? Katelynn ich bin bei dir. Alles wird wieder gut.", erklang seine beruhigende Stimme. "Schnell Mrs Granger suchen sie eine Spritze, darin ist ein gelbe Flüssigkeit! Schnell!", forderte Madam Pomfrey sie an. Hermine rannte in das Büro und suchte vergebens. Während Madam Pomfrey mit Katelynn kämpfte, suchte Hermine alle Schubladen durch, bis sie endlich die Spritze gefunden hatte. Sie rannte hinaus. "Sie müssen es ihr in den Oberarm spritzten! Schnell machen sie schon!", rief die Krankenschwester. Hermine zögerte, tat aber was ihr befohlen wurde. Sie versuchte sie sanft sie ihren den Oberarm zu spritzten und drückte die gelbe Flüssigkeit in Katelynns Arm. Langsam wurde sie ruhiger und irgendwann lag sie da und schloss ihre Augen. "Was war das?", fragte Ron, als hatte er gerade ein Alien gesehen. "Das Mr Weasley, war ein Schockzustand.", erklärte Madam Pomfrey. "Sie hat geglaubt, sie wäre irgendwo gefangen.", sagte Harry nachdenklich und setzte sich auf die Bettkante. Sachte strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Was war das für ein Mittel?",fragte Harry dann. "Harry, das war ein Beruhigungsmittel. Wenn man ihr das nicht gespritzt hätte, dann würde sie immer noch Panik haben. Aber sie schläft jetzt friedlich.", erklärte Hermine, denn Madam Pomfrey war schon in ihrem Büro und schickte ein Patronus zu Dumbledore. "Sie hat irgendwas gesehen, was gefährlich war. Sie dachte wir wäre in Gefangennahme.", flüsterte Harry. Hermine, die auf die andere Seite auf der Bettkante platz genommen hatte, legte ihre Hand auf Harrys Schulter. "Wir sollten gehen.", meinte sie und schluckte. Harry nickte zögernd und stand auf. Gemeinsam verließen sie den Krankenflügel.

"Ich werde Ried suchen und ihm erzählen, dass Katelynn aufgewacht ist.", sagte Hermine und verließ die zwei Jungs. Nachdenklich suchte sie Jack und fand ihn bei seinen Freunden im Gryffindoregemeinschaftsraum. Schüchtern trat sie hinter ihm und räusperte sich. Verwundert sah Jack sich um und sah Hermine fragend an. "Mhm, Katelynn ist aufgewacht.", sagte sie verlegen und spürte, wie sie durch die Blicke der anderen Jungs, rot wurde. Jack sprang auf. "Aber sie schläft wieder. Sie hatte einen Schock und hat um sich geschlagen. Wir hatten keine andere Wahl und mussten ihr ein Beruhigungsmittel spritzten.", ratterte Hermine alles runter. Enttäuscht setzte er sich wieder auf eines der Sessel und vergrub sein Gesicht in seine Hände. "Sie hatte Angst.", sagte sie vorsichtig und Jack tauchte unter seinen Händen wieder auf. "Sie dachte, sie wäre in Gefangennahme. Als Harry bei ihr war, sagte sie:'Harry was machst du denn hier? Du musst fliehen!'", erklärte Hermine und sie spürte eine Träne ihrer Wange herunter rollen. Schnell wischte sie sie weg und ging in ihr Schlafsaal. Traurig war sie, Katelynn war dich ihre Freundinn. Sie waren beste Freundinnen und das nach so kurzer Zeit. Sie hatte Angst um Katelynn. Weinend lag Hermine auf ihr Bett und hatte ihr Gesicht in ihrem Kopfkissen vergruben, als die Tür aufging und ein rothaariges Mädchen herein kam. Sie Türe fiel hinter sie ins Schloss und sie setzte sich auf die Bettkante. "Hermine?", sagte das Mädchen vorsichtig. Hermine hielt inne und sah dann auf. "Ginny?", fragte sie mit brüchiger Stimme. "Hermine, was ist passiert? Warum Weinst du?", wollte Ginny Weasley wissen. "Ach es geht un Katelynn.", erklärte Hermine und abermals rollten ihr heiße Tränen ihrem Gesicht hinab. Aufmunternd lächelte Ginny sie an und wischte ihre Tränen weg. "Du musst ihr Zeit lassen. Ihr wird es bald wieder besser gehen.", versuchte sie Hermine zu beruhigen. "Du hast sie nicht gesehen. Sie hatte Angst Ginny. Sie hatte Angst und niemand konnte sie beruhigen. Sie dachte sie wäre gefangen.", schluchzte sie und Ginny nahm sie in den Arm. "Schhhh. Alles wird wieder gut.", beruhigend strich sie Hermine über ihr Rücken. Zitternd schluchzte Hermine und versuchte sich zu beruhigen.

Nach dem sich Hermine beruhigt hatte, lächelte sie Ginny dankend an. "Danke.", hauchte sie und verschwand im Bad. Ihre Augen waren rot und ihre Wangen ebenfalls. Kühlend machte sie sich mit Wasser zurecht.

Lebensmut (Harry Potter ff) (wird überarbeitet)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt