Viele Monate vergingen und die Stimmung hatte sich wieder einigermaßen entspannt. Maddie hatte sich wieder eingekriegt und die beiden Brüder atmeten erleichtert auf. Auch Maya schien froh zu sein das sich die Laune ihrer besten Freundin wieder gebessert hatte.
Trotz der angespannten Stimmung, hielt Maya an ihrem Selbstexperiment fest und hatte tatkräftige Unterstützung von ihrem Vater.
Es war geglückt. Sie konnte sich jetzt verwandeln und Snape war der erste, der ihre Animagusform zu Gesicht bekam. Sein Fledermäuschen war doch tatsächlich eine Fledermaus. Er hatte es schon geahnt und als Pitch das mehr oder weniger mitbekam, warf er ihn vielsagende Blicke zu.
Snape erwiderte nichts darauf. Er hatte keinerlei Interesse mit Pitch über dieses Thema zu reden.
Auch so hatte der düstere Professor kein Interesse daran in irgendeiner Weise Kontakt zu Pitch zu haben. Tief in seinem inneren wusste er aber dass er gar keine andere Wahl hatte. Denn irgendwann würde Severus die Hilfe von Pitch brauchen...er und seine Tochter.
Die junge Snape hatte mittlerweile wieder eine seltsame Phase in der sie sie sich am liebsten nur noch ins Zimmer einschließen wollte. Warum konnte sich keiner erklären doch der drang danach wurde immer reizvoller für die Schwarzhaarige sobald sie Draco über dem Weg lief. Ihr eigenes Verhalten verwirrte sie selber doch, sie war froh wenn sie alleine war.
Natürlich war sie froh wenn endlich Ferien waren, denn dann konnte sie sich nach Lust und Laune in ihrem Zimmer einschließen wie es ihr gefiel. Niemand würde etwas dagegen sagen und zu ihren Freunden konnte sie notfalls Briefkontakt halten...
Mayas besten Freund Antonio fiel als erster der Stimmungswandel von ihr auf und es besorgte ihn wirklich. Vermutlich sogar mehr als den anderen. Das lag vermutlich auch daran das Antonio ein etwas innigeres Verhältnis zu ihr hatte als zu die anderen. Ihr konnte der schwarzhaarige Slytherin Geheimnisse anvertrauen die er Maddie zum Beispiel nie erzählen würde. Jack hingegen erfuhr sowas ja sowieso als erstes, was bei Zwillingsbrüdern nicht ausblieb.
Jack betrachtete es mittlerweile eher als Neutral, natürlich war er noch immer gut mit Draco befreundet, hielt aber auch nicht mit seiner Meinung übern Berg wenn der blonde Slytherin zu sehr übertrieb wenn es zum Beispiel auch um Maya ging. Was Draco über Maddie ab lies ging ihm am Allerwertesten vorbei. Seinen Hass gegen Halbblütern oder Muggelstämmigen Hexen und Zauberern hatte er zwar abgelegt, dennoch konnte er der blonden Ravenclaw überhaupt nichts abgewinnen. Seit der Sache mit dem nächtlichen Ausflug und die Strafe danach hatte sich das Verhältnis verändert. Maddie gab Maya indirekt an allem die Schuld was damit war und das konnten Antonio und er selber überhaupt nicht nachvollziehen. Die angeblich beste Freundin Mayas hätte ja auch einfach ablehnen können aber das tat sie nicht.
Maddie sah das letzte Schuljahr als eine „Katastrophe" denn mit Mayas verrückter Idee bekam sie die erste Strafe ihres Lebens und das obwohl sie immer das Musterkind war. Sie hielt es der Schwarzhaarigen auch gerne immer wieder vor. Ihr war auch egal ob es Jack und Antonio passte oder nicht. Die Schwarzhaarige hatte Mist gebaut und sollte es auch einsehen. Sie konnte ja nichts dafür wenn Severus Snape ihr alles durch gehen ließ. Zu Maddies Zufriedenheit hatte der düstere Professor endlich durch gegriffen, wie sie es gerne nannte. Dafür nahm die Blonde auch die Moralpredigt Snapes in Kauf, dass sie es Maya nicht immer aufs Butterbrot schmieren sollte. Maddie hatte zwar Respekt vor ihm doch ihr war es auch egal dass er ihr sowas sagte. Denn er sagte es als Vater und nicht als Professor.
Draco hielt sich mehr oder weniger aus dem Zickenkrieg raus. Er gab natürlich auch seinen Senf dazu. Zwar mit Beleidigung doch das war ihm sowieso egal. Eigentlich hatte er nie Mitleid, egal mit wem doch Maya konnte ihn unter Maddies Blödsinn schon leidtun. Er wusste eh nicht warum sich die Schwarzhaarige mit dem Schlammblut abgab. War doch abzusehen das sowas bei rauskam. Er machte kein Geheimnis daraus das er die blonde Ravenclaw nicht mochte. Sie war nervig mit ihrer Besserwisserei. Dass Jack und Antonio mehr oder weniger der gleichen Meinung waren wie er, wusste Draco, auch wenn die beiden das nicht zugaben. Vermutlich wollten die Beiden das Maddie dachte sie wären auf „ihrer" Seite. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis sich das Blatt wenden würde.
Das Schuljahr neigte sich schließlich dem Ende zu und viele bejubelten es. Viele waren froh endlich wieder nachhause zu kommen und die Zeit mit ihren Familien zu verbringen. Die vier Freunde machten sich auf den Weg nach Hogsmeade und jeder war mit seinen Gedanken woanders. Wirklich miteinander unterhalten taten sie nur wenn einer ein Gespräch anfing ansonsten herrschte Schweigen. Es war eher ein angespanntes Schweigen.
Eins war klar das letzte Schuljahr hatte etwas bei Ihnen verändert. Bei jeden von ihnen. Die Freundschaft hatte einige Risse bekommen und jeder hoffte dass es über die Ferien wieder besser werden würde und die Risse sich wieder zusammen fügen würden.
Es würde definitiv Veränderungen geben doch daran wollte noch keiner denken, denn der momentane Standpunkt war in dem Moment glasklar. Wenn man sich das letzte Jahr noch mal genauer durch den Kopf gehen lässt. Hatte sich Maddie nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und das würde Maya ihr auch noch mal ausführlich in einem Brief schreiben. Sie konnte sowas überhaupt nicht leiden und das würde sie ihrer besten Freundin deutlich machen.
Sie wollte die Freundschaft aufrechterhalten und das würde nur klappen wenn Maddie merkte das sie sehr weit übers Ziel hinaus geschossen war.
Das Quartett war endlich am Bahnhof angekommen und wartete dort schließlich auf den Zug.
Der Bahnsteig war voller Schüler und irgendwo konnte Maya Draco entdecken, der natürlich viel Abstand zwischen ihnen hatte. Spätesten am nächsten Morgen waren sie wieder knapp 8 Wochen in einem Haus „gefangen" wenn Lucius nicht auf die Idee kommt das er doch noch einen Sohn hatte den er zu sich holen konnte.
Leider war der ältere Malfoy da sehr spontan, sehr zum Leidwesen Narcissas. Wenn sie was mit der ganzen Familie geplant hatte, wollte Lucius Draco zu sich holen und wenn nichts geplant war dann kam er nicht auf die Idee seinen Sohn zu sich zu holen, als würde er das extra machen....
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Wie der Vater so die Tochter
FanfictionEs geht um unseren Zaubertränke Meister und seine Tochter Maya, die endlich nach Hogwarts darf. Im späteren Verlauf DracoXMaya