Der Clan greift ein

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Ein Tag verspätet, aber jetzt geht's weiter


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Kara schaute auf. Verängstigt blickte das kleine Mädchen dem Banditen, der über ihr stand in die Augen. Der schien ihre Angst sehr zu genießen, denn er lachte nur laut. Er hob seine Axt und holte zu einem Schlag aus. Kara kreischte laut. Der Bandit ließ die Axt auf sie herab sausen.

Plötzlich hörte er etwas und stoppte seine Waffe direkt vor Karas Kopf und horchte auf. Er hörte Wolfsgeheul. Aber etwas daran klang merkwürdig. Es klang nicht wie von einem Wolf. Dann hörte er noch etwas anderes. Kampfschrei. Das konnte er ohne Schwierigkeiten Menschen zuordnen. Er drehte sich um und wurde kreidebleich. Mehr als zwei dutzend Reiter tauchten aus dem Wald auf und stürmten, mit gezogenen Waffen auf ihn und seine Kumpanen zu. Der Bandit hatte kaum die Situation begriffen da kam ein Pfeil angeflogen und traf ihn direkt zwischen die Augen. Er ließ seine Axt fallen und kippte zur Seite.

Kara, die ihr Augen die ganze Zeit über geschlossen hatte öffnete sie vorsichtig. Zuerst sah sie den Banditen vor ihr im Schnee liegen. Ein Pfeil mit roten Federn steckte in dessen Kopf. Dann blickte sie auf und sah eine Person auf einem weißen Pferd sitzen. Sie schaute weiter hinauf um einen Blick auf den Reiter zu erhaschen. Zu Karas Überraschung war es kein Mann sondern ein junges Mädchen.

Sira blickte auf das völlig verängstigte Mädchen vor ihr hinab. Sie stieg von ihremPferd und kniete sich zu ihr hinunter. Vorsichtig streckte sie ihre Hand nach ihr aus. Kara wich leicht zurück. Weit kam sie eh nicht, da sie noch immer mit dem Rücken an der Wand einen Hauses stand an das der Bandit sie zuvor gedrängt hatte.

''Ich tu dir nichts'', sagte Sira sanft. ''Wir sind hier um euch zu helfen.'' Kara schaute Sira misstrauisch an. Dann überwand sie die wenigen Meter und fiel Sira einfach um den Hals. Tränen sammelten sich in ihren Augen und sie krallte sich an Sira fest. Die legte ihren Bogen in ihrer linken Hand zur Seite und strich Kara sanft über den Rücken.

''Ist ja gut. Niemand wird dir weh tun. Das verspreche ich dir.''


Sie stürmten in das Dorf.

''Beschützt die Bauern!'', schrie Ugos. ''Tötet die Banditen! Zeigt keine Gnade!''Er stürmte mit seinem Pferd auf einen der Banditen zu und schlug mit seinem Schwert nach ihm. Er schlitze ihm den Kopf auf. Blut färbte den Schnee rot.

Ata ritt auf eine Gruppe von drei Banditen zu, die gerade dabei waren eine alte Frau ihren Geldbeutel zu stehlen. Ata stellte sie in ihrem Sattel auf, sprang ab und landete in der Gruppe. Dabei erstach sie einen der Banditen. Sie landete auf ihm und zog ihren Degen aus seiner Brust. Etwas Blut klebte daran. Ata wirbelte ihren Degen herum und spritzte dabei einem weiteren Banditen das Blut auf ihrer Klinge in die Augen. Der schrie auf, ließ sein Schwert fallen und versuchte sich das Blut aus den Augen zu wischen. Dies nutzte Ata aus und erstach auch diesen Banditen. Sie drehte sich um und wurde im nächsten Moment von dem dritten Banditen umgerannt. Er landete auf ihr und versuchte mit einem Messer auf sie einzustechen. Ata fing den Arm ab und stemmte sich mit aller Kraft dagegen. Sie merkte aber schnell das sie gegen die Kraft des Banditen nicht ankam. Die Klinge erreichte ihren Körper und bohrte sich leicht in ihre rechte Schulter hinein. Ata schrie auf. Der Bandit grinste.

''Stirb Schlampe.'' Im nächsten Moment bekam der Bandit einen Schlag von hinten auf den Kopf. Der Bandit zog die Klinge aus Ata heraus und wirbelte herum. Die alte Frau stand vor ihm und schwang einen Dreschflegel. Der Bandit lachte und lief auf sie zu. Plötzlich sprang Ata von hinten auf seinen Rücken und legte ihren Arm um seinen Hals. Mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte versuchte sie dem Bandit die Luft abzudrücken. Der wirbelte hin und her um Ata wieder abzuwerfen. Gleichzeitig hielt er die alte Frau auf Abstand. Schnell gelang es ihm und Ata landete auf dem Boden. Der Bandit stürzte sich wieder, mit einem lauten Schrei auf sie. Der Bandit landete auf ihr und bewegte sich nicht mehr. Überrascht schaute Ata auf. Ein Pfeil mit roten Federn steckte im Rücken des Banditen. Ata schob ihn von sich herunter und schaute auf. Sie blickte in die Augen von Sira und lächelte.

Der WolfskönigGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt