Kapitel 28: Verführt

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Für alle die das Kapitel "Bestraft" übersprungen haben. Dieses solltet ihr ebenfalls überspringen
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Lucia (p.o.v)

Nach dem Fenris und Louis sich wieder versöhnt und Lucia ihm einen Raum zum schlafen gezeigt hatte, war es schon wieder später Abend.
Erschöpft ließ Lucia sich auf das weiche Bett fallen und wäre am liebsten sofort eingeschlafen, wäre da nicht dieser brennende Blick auf ihrer Haut.
Fenris stand im Türrahmen und beobachtete jede ihrer Bewegungen genau. Wie ein Raubtier auf der Jagd musterte er seine Beute.
"Willst du die ganze Nacht dort stehen bleiben, oder lieber zu mir ins Bett kommen?" Fragte sie mit einer hochgezogenen Augenbraue.
Der Wolf zeigte keine Regung.
Er schien zu warten, aber worauf?
"Du hast was vergessen" sagte er mit einem leisen Knurren.
Seine Augen wanderten über ihren Körper, verschlangen jeden Zentimeter von ihr.
"Dann komm her" hauchte sie verführerisch und sah ihm dabei tief in die Augen.
Sie färbten sich von silbern zu pechschwarz. Die kleinen Blitze zuckten darin umher wie ein wütender Gewittersturm.
Mit einer enormen Geschwindigkeit eilte er zu ihr und drückte sie im nächsten Moment schon aufs Bett. Sein Blick war hungrig auf ihre Lippen gerichtet, doch er sah sie nur an. Er... zögerte.
"Fenris? Alles in Ordnung?" Fragte sie als sie sich aufrichten wollte, er sie aber zurück aufs Bett drückte.
"F-Fenris, was ist los?" Fragte sie weiter besorgt.
"Ich. Habe... Die schönste Frau. Der Welt" flüsterte er stückweise.
Lucia lächelte ihn an.
Das war typisch Fenris.
Sanft legte sie ihre Lippen auf die seine, holte ihn aus seiner Trance und vergrub ihre Hände in seinem Haar.
Fenris erwiderte den Kuss gierig, bat um Einlass und eroberte ihren Mund. Lucia seufzte, spürte die Hitze in ihr aufsteigen. Fenris spürte dies genauso, denn mit wenigen Handgriffen hatte er ihr Kleid aufgeschnürt und entfernt, sodass Lucia nun entblößt unter ihm lag.
Keine Zeit verschwendend hauchte Fenris sanfte Küsse auf das geschnörkelte F und wanderte abwärts zu ihrem Dekolleté. Zu Lucia erstaunen blieb er nicht dort, sondern wandert weiter ihren Bauch hinab.
Bevor sie realisieren konnte was er vor hatte, stöhnte sie bereits auf, als Fenris sich zwischen ihren Schenkeln vergrub. Sein erregtes Knurren schickte einen Schauder durch ihren ganzen Körper.
"Du schmeckst himmlisch" knurrte er an ihrer Mitte.
Lucia konnte nicht antworten. Sie brachte kein Wort heraus. Was Fenris da tat war definitiv nicht erlaubt.
Aber es fühlte sich so gut an.
Ein Stöhnen entfloh ihr als er jeden Tropfen ihrer Lust aufzufangen versuchte.
"Fenris... Ich kann nicht" begann sie, brachte ihren Satz jedoch nicht zu Ende.
Die Hitze staute sich immer weiter an und wurde zu einer nicht endenden Lustwelle. Der Höhepunkt überkam sie so plötzlich und unerwartet, dass sie den lauten Schrei nicht zurückhalten konnte.
Ihr Körper wollte nicht aufhören zu zittern, wollte nicht aufhören sich aufzubäumen und nach mehr zu flehen. Und sie bekam mehr, denn kaum hatte sich Lucias Herz wieder einigermaßen beruhigt, hatte Fenris schon seine Zunge gegen seinen Schaft getauscht.
Im Gegensatz zum ersten Mal, drang er mit einem einzigen kräftigen Stoß ein, was Lucia erneut zum aufkeuchen brachte. Mit der selben Leidenschaft, der selben Intensität wie immer, fing er an sich zu bewegen. Nicht langsam und vorsichtig, sondern grob. Sehr grob.
Und Lucia genoss es.
Seine besitzergreifende, wilde Seite, war so anders. So natürlich.
Das war sein wahres Ich. Er war ein Wolf und ein Mann und das war für jeden gesunden Menschenverstand keine gute Kombination. Doch für Lucia war es der Himmel auf Erden.
Fenris küsste sie stürmisch, eroberte sie mit all seinen Sinnen. Seine Lippen auf ihren, seine Hände überall an ihrem Körper und der pochenden Erektion tief in ihr.
Erneut kam sie mit einem Schrei der Erlösung und spürte gleichzeitig, wie Fenris sich in ihr ergoss. Mit jedem weiteren Stoß entlud er sich in ihr, bis er schließlich schwer atmend auf sie sank.
Ihre Körper waren immer noch verbunden, als Fenris ihr tief in die Augen sah und das aussprach was Lucia dachte.
"Ich liebe dich" hauchte er so leise, dass sie dachte sie hätte es sich nur eingebildet.
"Ich liebe dich" erwiderte sie ebenso leise.
Sie hatten es gesagt.
Sie hatten sich offiziell ihre Liebe gestanden. Das war der wahrscheinlich chaotischste, verwirrenste und glücklichste Tag in ihrem Leben...

...Bis jetzt.

WerwolfsblutGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt