Tag Einundzwanzig III

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Sicht Elias

Dieser Anblick tut mir weh und so nehme ich ihn schnell in den Arm. Die ganze Wut ist wie durch Zauberhand verschwunden und ich fühle mich plötzlich ganz schwach und unnütz. Leise schniefe ich auf und hauche: "Es tut mir leid, das wollte ich nicht...". Dann kullert mir auch schon die erste Träne aus den Augen und auch wenn ich stark bleiben will, ich kann die Tränen nicht wirklich stoppen.

Er erwidert meine Umarmung nun langsam und seufzt leise. Aber er hält mich einfach. Tröstet mich, wie früher schon. Schon damals, als meine Eltern mich nicht wollten und ich mehr Zeit bei ihm war als bei mir. Er war immer da und hat auf mich aufgepasst. Wie konnte ich ihn gerade nur so von mir weisen? Ich bin ein Monster.... Ein kaltes und herzloses Monster. Ich bin dumm, bringe mich und ihn in Gefahr und das nur, weil ich mein eigenes Wissen vertiefen will. Das ist nicht gerecht. Nicht gegenüber ihm, oder sonst einem anderen.

"Es tut mir leid.. Ich bin so ein egoistisches Monster...", hauche ich mit gebrochener Stimme und klammere mich an ihn. Doch er schüttelt nur den Kopf. "Das stimmt nicht Elias. Du bist viel mehr. Viel mehr als alle anderen hier. Du bist die Rettung. Die Erlösung. Das Wunder auf das alle warten. Du hältst die Macht der γαλαξίας in deinen Händen. Nur du kannst die Menschen retten vor dem Dunkel, das kommen wird."

Ich erstarre etwas und vor meinem inneren Auge nimmt etwas Gestalt an. Lila, blau, schwarz. Tiefe und dennoch so klar. Viele kleine Punkte. Einer heller als der andere. Es verschwimmt. Ich bin zu schnell. Zu viel. Und dennoch habe ich das Gefühl alles davon zu kennen. Ich schließe meine Augen und lasse mich fallen. Atme ein letztes Mal aus. Bin geborgen. Sicher. Bei IHM.


Entscheidung was Aiden machen soll:

1. Den leblosen Körper schnell zu LF bringen

2. Den leblosen Körper halten und warten

3. Den leblosen Körper reanimieren


Zeit bis 22:15 Uhr

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