„Was redest du da?" fragte er sichtlich verwirrt und stand auf, wobei ich den Hund, wie auch Kissen runter ließ. „Ich hab genug davon, ich hab genug von deinem Erziehungsscheiß" erzählte ich so monoton wie noch nie. Noch nie hatte ich mich so erwachsen gefühlt. ..So mutig. Als wären die letzten Jahre einfach aus meinem Kopf gelöscht worden. Schnell kam Jungkook auf mich zu und sah mich ernst an. „Was zur Hölle ist in dich gefahren?!" erwiderte er und wollte seine Hand an mein Gesicht legen, weswegen ich mich sofort zurück zog und mir selbst die Träne von der Wange wischte. Mir war überhaupt nicht nach heulen, nur wie kann ich sowas aufhalten? Tief atmete ich ein. „Ich bin nicht mehr dein Bärchen, dein Verlobter, noch dein zukünftiger Mann" sprach ich ohne schüchtern zu Stottern, ließ jedoch den Ring an meinem Finger. In Wirklichkeit meinte ich das gar nicht so, doch sprach mein verletztes Herz von selbst.
Kaum hatte ich diese Worte ausgesprochen, klatschte er mir auch schon eine. „Hör auf so einen scheiß zu reden!" brüllte er mich an. Zischend hielt ich meine schmerzende Wange, womit es eigentlich für mich entscheiden war. Noch eine Nacht Schlaf ich mit diesem Mann nicht in einem Bett. „Ich hasse dich" verließ es meinen Mund. Ich konnte ihn gar nicht mehr ansehen. Genau so wenig konnte ich noch in seiner Präsens sein, während mein Herz in immer kleinere Stücke zerbrach. Ich hob meinen Welpen wieder hoch und drehte mich um, um zu gehen. Ich wusste nicht wohin. Nicht, was ich machen sollte, noch ob dies jetzt unsere Zukunft ist. Nur wusste ich, dass ich weg von hier musste.„Taehyung!" rief er panisch, als ich die Treppen hinunter lief. ..Ach erst jetzt wo es ernst wird, kümmere ich dich, oder was? „Ich hab genug von deinen Spiel, ich kann das nicht mehr mitmachen!Mir reichts, ich hab genug von den ganzen Mitleidsspielen, nur damit du verdammt nochmal kommen kannst!" Fauchte ich zurück und öffnete die Haustür, wobei er mir folgte. „Taehyung, warte! Bleib hier!" Ich konnte das Bedrücken in seiner Stimme hören. Wie es ihm erst jetzt leid tat. Erst da, wo er mich schon verloren hat. Fest knallte ich die Tür hinter mir, wonach er sie sofort wieder öffnete und mir nach kam. Stark packte er meinen Arm. „W-Warte" stotterte er. Verletzt sah ich ihn an und versuchte meinen Arm weg zu ziehen. „Du tust mir weh Jungkook.." Mit diesen Worten fing ich noch viel stärker an zu weinen. Sein Griff war so fest, er realisierte es wahrscheinlich selber nicht. Schockiert ließ er los und entschuldigte sich stotternd. Stark rieb ich über meine Augen. „I-Ich gehe jetzt" zitterte meine Stimme. Doch mit einem Mal war die Wut wie verschluckt. Mit dem Mal, wo ich ihn ihn die Augen schaute, verschwand der ganze Mut in mir. Mit einem Mal sehnte ich mich so stark nach ihm..

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KEKS - KOOKV
FanfictionTEDDYBÄR TEIL 2 Glücklich blickte Jungkook sein Bärchen an und fing breit an zu lächeln. Von nun an konnte nichts mehr schief gehen, dachte er. Von nun an würde alles nach Plan laufen und sich nichts mehr zwischen die beiden Stellen. [!!] Warnings...