Meine Mauern
Unsichtbare Mauern erbauen, die trotzdem so hoch und dick sind. Die Türen und Fenster schließen aus Hoffnung sie würden die Realität, die Ängste und Stimmen aufhalten. Hoffen das die unsichtbaren Mauern stark genug, undurchdringbar genug sind um einen zu beschützen. Aber dies alles ist nur ein Wunschdenken, nichts kann einen beschützen, da die Stimmen und Ängste tief in dir entstehen. In deinem Gehirn, deiner Seele, deinen Gedanken, Stück für Stück werden sie dich zerfressen, dich von innen jeden Tag ein Stück mehr töten. Es wird Momente geben in denen du lachst, im denen du denkst, dass du es überstanden hast. Aber dies ist nicht so. Es kann Tage, Wochen oder sogar nur Stunden dauern bis du wieder am Boden liegst. Bis du wieder in dein schwarzes Loch fällst. Natürlich kannst du darüber reden, es deinen Freunden erzählen und es wird dir für kurze Zeit besser gehen. Aber langfristig wird dir klar, dass du ein Problem hast. Das etwas an dir sich verändert hat, dass du nicht mehr ,normal' bist. Zumindest ist es das was die Gesellschaft und weiß macht. Aber das stimmt nicht, jeder ist normal so wie er ist. ( Gott, ich denke das wirklich, aber trotzdem wird jeder der es kennt trotzdem denken, dass er nicht normal ist, so wie ich es auch tue. Was hat die Gesellschaft nur mit uns gemacht? )
Es gibt wirklich Tage, da denkt man , Hey ich kann es schaffen, ich bin stärker als meine Depressionen.' Aber trotzdem sind es viele leider nicht. Manche sehen nur noch einen Ausweg, den Tod. Welchen ich persönlich nie wählen würde. Ich habe viel zu viel Angst vor dem Tod. Allerdings hege ich trotzdem diesen Hass auf mein Leben. Ich möchte oft nicht mehr leben, aber sterben wollte ich noch nie. Ich könnte dies niemandem antun, den ich hinterlassen würde.
Aber woher kommt das? Unsere Gedanken und Ängste? In dieser Zeit hat keiner mehr ein besonders großes Selbstvertrauen viele haben es verloren, andere nie besessen. Das Schönheitsideal ist bei weitem nicht mehr ideal und trotzdem würde ich alles geben um so auszusehen. Einerseits für mich, andererseits weil ich die Hoffnung besitze das dieser eine Junge mich dann vielleicht mit anderen Augen sieht. Es gibt so viele Gründe, ich würde in Tagen noch hier sitzen.
Aber weil das für mich alles zu schwer ist, weil ich der Meinung bin ich würde sowieso nie in meinen Augen schön genug sein. Sitze ich hier, müde und erschöpft. Kraftlos. Die Hoffnung beinahe verloren, allerdings klammere ich mich an den Rest wie an ein Rettungsboot. Ich errichtete meine Mauern und fand Mittel meine Gedanken wenigstens für kurze Momente ruhig zu stellen. Das beruhigende Gefühl des Rauches wenn du spürst wie er in deine Lunge gelangt.
Und ich hoffe, hoffe das ich eines Tages jemanden finde der mich rettet, einen Therapeuten, einen Mensch der mich liebt, oder dass ich eines Tages die Kraft besitze mich selbst zu retten.
-Samira Schwarz
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Das Tagebuch von Wattpad
Teen FictionIch habe bemerkt, dass ihr alle ähnliche Dramen habt wie ich. Ihr alle habt auch ähnliche Dramen wie der Kommentar unter euch. Ob es jetzt Liebeskummer ist, Zukunftsängste oder auch einfach Selbstzweifel. Eine von euch hat gemeint, sie könnte einen...
