chapter forty-nine

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„Mister Conway, ich verhafte Sie wegen Ehebruch und Rassenmischung"

„Was? Das kann nicht möglich sein. Das muss ein Irrtum sein!", ich protestierte und schaute zwischen meinem Vater und den Sicherheitsbeamten. Auch Mariella war auf den Beinen und stand neben mir. „Papa...", Mariella starrte unseren Vater an.

Dieser lächelte uns leicht an. Seine Augen glänzten eine gewisse Traurigkeit aus. Genau da wusste ich, dass es stimmte und ich schloss meinen Mund. „Nein..", wisperte ich und schüttelte den Kopf.

„Ich erzähle dir alles, wenn du bereit bist". Das hatte er mir immer gesagt.

„Mit wem?", fragte ich zitternd. Ich schaute zu meinem Vater, zu meiner Mutter. War sie überhaupt meine Mutter? Ich blendete jeden aus. In meinen Augen gab es nur noch meinen Vater, der mich mein ganzes Leben lang angelogen hatte.

„Mit wem?", wiederholte ich meine Frage. „Sonnenschein", er schaute kurz zu den Sicherheitsbeamten als Erlaubnis, die nickten. Mein Vater wollte auf mich zukommen, doch ich ging ein Schritt zurück. „Mit wem, Papa? Langsam sollte ich wissen dürfen warum ich so geworden bin wie ich bin. Ich will keine Geschichte, keine Erklärung. Ich will nur einen Namen", mein ganzer Körper zitterte.

Er seufzte und schaute zu meiner Schwester, die ihn ungläubig anschaute, dann zu meiner Mutter. Nate und seine Familie waren wie versteinert und schauten nur zu.

Er seufzte leise und schloss seine Augen. „Nein! Du sagst mir den Namen während du mir in die Augen schaust!", meine Augen waren glasig und ich presste meine Lippen zusammen um nicht aufzuschluchzen.

„Cecilia Meridiem"

Cecilia Meridiem.

Ich lachte ungläubig auf. Mariella neben mir war so weiß wie die Wand und schaute langsam zu mir. „Caspar...wir müssen langsam los. Es tut uns leid", sagte einer der Beamten und ging auf meinen Vater zu. Mein Vater nickte nur und wehrte sich nicht als ihn Handschnellen angelegt worden sind.

„Eure Mutter wird euch alles erzählen. Mädchen, weint nicht. Marisa, pass auf unsere Mädchen auf. Ruft Cosimo an. Ich habe euch lieb", sagte er noch schnell. Er lächelte meiner Mutter und meiner und mir zu und ließ sich dann rausführen. Sie schlossen hinter sich die Tür zu und so sah ich meinen Vater nicht mehr.

Meine Beine hatten keine Kraft mehr mich auch nur eine Sekunde zutragen. Ich lehnte mich mit meinen Armen gegen die Wand an und hörte wie jemanden die ganze Zeit meinen Namen sagte.

Mein Blick war aber auf ein Kinderbild von mir und meinem Vater und Mutter gerichtet, welches neben denen von Nate auf unsere Kommode stand. Ich musste das alles erst realisieren. Mein Rücken glitt die Wand runter. Ich schaute überall hin, nur nicht zu den Gästen. Zu meiner Familie

„Aurelia..Sonnenschein", ich schaute auf. Meine Mutter war auf ihren Knien und zwang mich sie anzuschauen. Mariella saß auf der Couch und bekam von Nate ein Glas Wasser. „Schau mich an, Kind". Ihre Hände zitterten als sie mein Gesicht berührten. Sie hatte Tränen in den Augen aber lächelte trotzdem.

„Ich bin nicht deine Tochter", wisperte ich meine Erkenntnis. Dieser Gedanke kam mir als Erstes in den Sinn als ich die Frau sah, die mir alles beibrachte.

Sofort schüttelte sie den Kopf. „Doch..du bist meine Tochter. Du bist mein Sonnenschein", sagte sie und nahm mein Gesicht in ihre Hände um meine Tränen wegzuwischen.

„Ich bin nicht deine Tochter", wiederholte ich,"Ich bin nicht deine Tochter".

„Aurelia, atme. Ganz ruhig. Kann ihr jemand bitte Wasser bringen", mein Atmen wurde schneller und schneller. Mein Herz schlug so schnell. Ich hatte Angst, dass mein Herz aus meiner Brust sprang. „Ich..ich bekomme keine Luft", je mehr ich nach Luft schnappen wollte, desto schlimmer wurde es. Panisch nahm ich das Glas Wasser, was mir Nate gab. Er war in der selben Augenhöhe wie ich.

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