Langsam wachte ich durch leichtes geschüttelt auf.
,,Tsh.." zischte Fjedor plötzlich. Meine Augen öffneten sich und ich sah mich um. Wir waren grad auf den Treppen, auf dem Weg nach oben.
,,Ach du bist wach" brummte er genervt. Ich nickte nur leicht, immer noch verschlafen.
,,Menika bring uns etwas zu essen!" rief Fjedor der dunkelhäutigen zu. Sie kam plötzlich aus dem Speisesaal und nickte uns zu, bevor sie wieder verschwand.
,,Oben in meinem Zimmer werden wir es uns gemütlich machen und was im Bett essen. Ich hab lange nicht einfach im Bett rum gelegen und was geschaut. Ich hab halt viel zu tun.." irgendwie klang das etwas traurig. Erst achtzehn und hat jetzt schon mehr zutun und kaum Freizeit als ich bestimmt in meinem ganzen Leben haben würde.
Wir kamen oben an und er lies mich nicht gerade sanft auf das große Bett fallen. Weswegen sich auch etwas schmerzhaft bei mir unten zusammen zog.
,,Tsh" zischte ich. Zum Glück war der schmerz nicht so schlimm. Ich sah mich um und erkannte plötzlich einen rißen Fernseher an der Wand. War der schon immer da? Ich glaube net. Wtf.. hä?
,,Was ist den los, kleiner?" fragte mich plötzlich Fjedor von der Seite. Er hatte sich umgezogen. Der Russe bestieg langsam das Bett und kam mir immer näher bis seine Nase leicht mein Ohr berührte. Mein Körper zitterte plötzlich vor Nervosität. Verspannt sah ich nach vorn.
,,Hm.." schnurrte er und ließ seine Nase hinter meinem Ohr verschwinden, dann durch mein Haar und entlang an meinen Hals gleiten. Ein mal zog er noch meinen Duft ein, bevor er sich von mir löste und die Fernbedienung vom Nachtschränkchen nahm.
Sein Arm legte sich um mich, um mich dann mit ins Kissen zu ziehen. Er drückte mich an seine Brust während er den Fernseher anmachte.
,,Hast du eine Idee was wir schauen könnten, mein Sklave?" fragte er mich mit einem breiten lächeln. Fjedor drückte mir einen Kuss auf den Scheitel bevor er auf Netflix drückte.
Ich dachte etwas nach. Da fiel es mir ein. Hehe ich hoffe es klappt.
,,Können wir einen Anime gucken, Meister?" fragte ich und versuchte so süß wie möglich zu wirken.
,,Ein paar meiner Kumpels schauen das, aber selber hab ich das noch nie geguckt"
Mal schauen ob er es mag.
,,Welchen willst du den gucken?"
,,Attack on Titan. Momentan läuft die finale Staffel, aber ich würde es gerne von Anfang an noch mal gucken. Meister können wir?" er sah mich mit einem monotonen blick an. Hatte er nicht grad noch über beide Ohren gelächelt?
,,Na gut"
,,Danke Meister. Übrigens man kann es auf Netflix gucken, aber nur die erste Staffel"
(Ich mach jetzt einfach mal so, dass man es noch auf Netflix gucken kann. Voll schade das die das raus genommen haben)
Er nickte nur verstehend und suchte attack on titan. So fingen wir an es zu gucken. Fjedor drückte mich eng an sich, bevor es überhaupt angefangen hatte. Ich hoffe ich ersticke gleich nicht.
Die Zeit verging und verging. Menika hatte uns essen gebracht. Schneller als gedacht hatten wir das auch schon aufgegessen. Wir redeten kaum. Wir schauten eher nur konzentriert den Anime bis dann endlich Levi auftauchte. Bzw schon davor fing ich Fjedor an zu erzählen wer er ist und das er gleich kommt.
,,Levi ist mein Lieblings Charakter. Er ist voll cool und stark. Ich-..." plötzlich wurde ich durch einen Kuss von Fjedor unterbrochen. Überrascht und mit knallig roten Wangen sah ich ihn an.
,,Hör auf so viel über ihn zu reden, kleiner" brummte er schon irgendwie eifersüchtig. Ist er grad wirklich auf einen Anime Charakter neidisch? Wtf.
Sein Gesicht kam meinem wieder näher. Das einzige was ich gerade machen wollte war mein Gesicht mit meinen Händen zu verstecken. Doch da legte er schon plötzlich seine Lippen auf meine und drückte mich ins Kissen, während er selber sich über mich stemmte.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
RandomEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
