„Dima?" fragte ich, dabei schaute ich den braunhaarigen verwirrt an.
„Kennst du etwa Dima?" fragte mich Fjedor.
„Herr Fjedor ich habe diesen Jungen bei Iwan Schukow gesehen und mit ihm kurz gesprochen, aber kennen tue ich ihn nicht besonders" ich schaute den älteren an. Er sagt nicht die Wahrheit. Wieso?
„Er..." fing ich an, aber wie immer wurde ich von irgendeiner Person unterbrochen. Wie ich das hasse.
„Gut, du weißt ja unter meinem Dach werden die Sklaven nicht angesprochen, geschweige angefasst" sagte der Blonde russe mit Strenger Miene.
„Ja, Herr Fjedor. Die Regel kenne ich genau und eine davon zu missachten wäre die schlimmste tat, dies wird mit einer Harten strafe bestraft" Der Blonde nickte.
„Weißt du, Dima ist eigentlich die rechte Hand von Jackson. Er hat ihn mir vor kurzem überlassen. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob es für immer oder für kurze zeit ist, sicher ist aber das er lange bleiben wird. Ich selber verstehe diesen Mann nicht, seine Rechte Hand einfach seinem Freund ohne Grund zu überlassen ist einfach nur komisch" erzählte Fjedor. Ich nickte nur als Besteigung das ich zu höre.
Heißt das etwa das damals, als Dima meine Schwester, meine Freunde und mich da raus holen wollte, er uns zu seinem Boss Jackson bringen wollte?
„Das wars mit der Vorstellung. Ihr könnt weiter eure Arbeit verrichten und ich möchte keine Störungen. Verstanden" alle nickten, bevor sie zu ihrer vorherigen Arbeit zurück gingen.
„Menika!" rief Fjedor bevor die junge dunkelhäutige in der Küche verschwand. Zur info ich habe keinen Plan wo diese ist.
„Ja?" fragte sie nervös und drehte sich zu ihren Chef um.
„Wie weit bist du mit dem essen?"
„F-Fertig" antwortete sie schüchtern.
„Okay, ich will das du Elias das ganze Anwesen zeigst. Du weißt ja wie weit. Wenn du fertig bist bringst du ihn in mein Büro"
„V-Verstanden" Der Russe ging einen Schritt hinter mich, dann schubste er mich mit einem ruck ein paar schritte nach vorne. Menika schnappte sich inzwischen meine Hand und lief los.
Sie blieb erst stehen, nachdem wir drei Stockwerke hoch gelaufen sind.
„Wir fangen oben an" erklärte sie mir.
„Danke für die Info" sagte ich aus der Puste mit genervtem Blick. Sie kicherte nach meiner Anmerkung.
„Du brauchst etwas Sport"
„Srry, ich bin eben ein Unsportlicher Mensch" wieder kicherte sie vor Freude. Wieso erinnert sie mich so an Lucy. Irgendwie erinnert mich jeder an irgendeine Person.
„Fangen wir mal an. Das hier oben ist der Dachboden. Er wird wie du siehst fast schon als Museum genutzt für die Familie von Herr Fjedor"
„Wieso zeigst du mir den Dachboden?" es machte irgendwie keinen Sinn. Der Dachboden?
„Ich mag dich irgendwie" gab sie es zu.
„Nicht in dem Sinne von lieben, aber wenn es dir mal nicht so gut geht, kannst du hier her kommen. Herr Fjedor betreten diesen Ort nicht, darum komme ich immer hierher wenn es mir schlecht geht. Das hier ist mein Rückzugsort" erzählte sie mir mit funkelnden Augen.
„Okay ich nehme deine Einladung an" ich lächelte sie fröhlich an. Eine gute Freundin kann sie vielleicht sogar werden.
„Gut wen wir uns das nächste mal treffen, kann ich dir das hier genauer zeigen, aber jetzt haben wir dafür keine Zeit. Komm ins nächste Stockwerk!" wieder nahm sie meine Hand und lief die Treppen diesmal runter.
„Fangen wir mit den Schlafzimmern an. Der da hinten ist meiner und Vanessas. Wir teilen uns das Zimmer. Die sind auch richtig groß. Das Zimmer auf der ganz anderen Seite ist Adriáns. Der lebt alleine in dem Zimmer und genießt es mega. Hier ist das Zimmer von Sophie und Shinoa. Daneben das Zimmer von Nikolai und Amar. Wie Adrián hat Dima auch ein eigenes Zimmer. Als letztes gibt es noch eine Person mit der wir nicht sprechen dürfen, genau wie bei dir eigentlich. Er lebt aber eine Etage unter uns direkt neben Herr Fjedors Zimmer. Zeige ich dir gleich. Eigentlich wars das, das letzte wäre das es zwei Badezimmer hier gibt da hinten neben Adriáns Zimmer und hier vorne neben meinem. So gehen wir mal weiter" mit verspielten Gang ging sie die Treppen runter.
„Wer sind überhaupt Vanessa und Shinoa?" fragte ich schnell nach, bevor sie mit der Vorstellung weiter machen konnte.
„Sie sind sowas wie Mitarbeiter oder Spielzeug von Herr Fjedor. Die beiden sind nicht die einzigsten die hier leben und die du eigentlich nicht kennen müsstest. Wir sollten uns beeilen, bevor Herr Fjedor als erstes fertig ist"
„Okay" stimmte ich ihr zu.
„Zuerst die Tür vor uns ist das Zimmer von Herr Fjedor, daneben auf der rechten Seite ist das Zimmer vom Jungen von dem ich dir eben erzählt habe. Auf der linken Seite ist dein Zimmer. Ihr beide besitzt eigene Badezimmer. Sowie der Herr" Menika ging einige Schritte nach rechts, dann blieb sie stehen. Sie schluckte einmal stark.
„Das hier ist der Spielraum" sagte sie bedrückt, dabei schaute sie auf den Boden. Der Spielraum also. Ich will nicht lügen, darum sag ich euch Angst hab ich schon etwas. Was wird wohl noch alles passieren müssen, bis ich wieder zuhause bin?
„Das da ganz hinten ist ein Gastzimmer, so wie das hier vorne. Die restlichen Zimmer brauchst du nicht zu kennen" etwas bedrückt ging sie die Treppen zur untersten Etage, wenn es keinen Keller gibt. Was ich jedoch bezweifle.
„Zuerst hier ist das Esszimmer" wir gingen durch eine Tür und sahen einen rißen Raum mit einen mega Tisch und mega vielen Stühlen. Der Raum wurde in einem edlen rot gold Ton gehalten. Auf der linken Seite war eine große Doppeltür.
„Ach das ist sozusagen mein Raum. Die Küche" sie ging zügig auf die Doppeltür zu. Mit einem großen Schwung öffnete sie diese.
„Meine wunderschöne große Küche" mit stolz zeigte sie in den Raum. Er war wie fast jede Küche in einem Restaurant in Weiß gehalten.
„Woow, ich hab wirklich noch nie so eine große Küche in Real gesehen"
„Gut dann gehts weiter. Wir nehmen die Tür da" sie zeigte mit ihrem Finger auf eine alleinstehende Tür auf der linkes Seite.
„Folg mir" rief sie, darauf lief sie schon los. Ich folgte ihr natürlich zügig, aus der neu entdeckten Tür raus. Sah ich wieder den Flur mit dem Eingang.
„Ein Kreis?"
„Ja klar. Wir interessieren uns nicht für den Flur, sonder für die Tür auf der anderen Seite" wir liefen wiedermal gemeinsam zur, wer hätte es gedacht, Doppeltür. Zu viel Sport, auf jeden fall.
„Das hier ist sozusagen das Wohnzimmer" sie kicherte.
„Ich glaube das ist kein Wohnzimmer, wie groß das ist"
„Da hast du recht, aber ein anderes Wort gibt es dafür nicht"
„Ja da hast du recht, Menika"
„Ach ja da hinten ist eine Tür, die zur Bibliothek führt. Die Bibliothek ist auch nicht gerade klein, muss ich sagen"
„Hab Ichs mir gedacht"
„War das schon alles?" fragend schaute ich sie an. Menika machte nur einen nachdenklichen Gesichtsausdruck, dann nickte sie.
„Du musst dich beeilen und das war das wichtigste. Ach und sag Herr Fjedor, wenn er fragt ob du schon die Regel kennst, das wir nicht viel Zeit hatten. Okay?"
„Ja okay"
„Gut du weißt ja wo das Büro jetzt ist. Ich muss nochmal in die Küche darum. Bye" wir winkten uns gegenseitig noch, bevor sie hinter der Tür verschwand und in die Küche lief. Ich seufzte, dann ab zu Fjedor ins Büro.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
RandomEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
