-41- danke

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Gelangweilt stützte ich meinen schweren Kopf an das kalte Glass. Meine Hände legte ich wärmend zwischen meinen Oberschenkeln und starte die ganze Zeit den Verkehr an. Ist es wirklich eine gute Idee gewesen Hanni zu vertrauen, einem Sohn oder Tochter, momentan, eines Mafiabosses und beste Freundin von Fjedor? Sie könnte ja mit mir ein Spiel spielen und mich am ende an Fjedor verraten. Was dann? Was tue ich dan, wenn es so weit ist? Ich schloss seufzend meine Augen und schüttelte ihren Kopf. Sie ist zu freundlich dafür. Ahh ich kann nicht lange an ihr zweifeln. Sie ist einfach nur zu geil. Ihre ganze Art find ich cool.

Ich griff mit meiner rechten Hand nach meinem Hoddie, um ihn dann an meinem Mund zu legen und hinein zu gähnen. Angewohnheit. Das rütteln an dem Fenster wurde stärker, als wir über einige Steine fuhren.

,,Hallo'' kam es vom Typen am Lenkrad. Meine Augen drehten sich zu ihm, gerade wollte ich mit einem genervten 'ja' antworten, wo ich schon wusste das es nicht gut enden wird, als ich sah das er ein schwarzes IPhone an seinem Ohr hielt.

Puh. Ich glaube das Handy hat mich gerade dezent gerettet. Wieder blickte ich nach draußen. Die breiten grauen Straßen mit weißen Streifen sah man nicht mehr, sowie die grauen, weißen, roten, orangenen und gelben Häuser. Nur grüne Bäume und Tannen standen um uns herum und versperrten die Sicht auf die Stadt, die man nur ganz leicht hinter ihnen erkannte.

Meine Sicht wurde immer unschärfer und meine Lieder flatterten langsam hinunter. Ich genoss die Dunkelheit, dabei entspannte sich mein Körper. Das Gespräch von Lee nahm ich nur noch gedämpft war, bevor ich einschlief.

Ein rufen und rütteln weckte mich. Die Bewegung an meiner Schulter wurde immer aggressiver, bis ich nichts mehr unter mir spürte. Erschrocken öffnete ich meine Augen, als ich schmerzhaft den Boden unter meinen Hintern spürte. Zischend schaute ich zu der Wache.
,,Auch mal wach?'' knurrte er. Ohne Vorwarnung griff er nach meiner Kapuze meines Hoddies, zog mich nach hinten, um dann die Tür zu zuknallen.
,,Und jetzt komm'' seine Hand lies von meiner Kapuze los, um dann nach meinem Handgelenk zu greifen. Er zog mich auf meine Füße und zerrte mich hinter sich her.

Wir gingen, nachdem wir durch die Eingangstür waren, die Treppen hoch zu Fjedors Zimmer. Wieder öffnete sich eine Tür, ich wurde los gelassen und leicht in den Raum geschuppst.
,,Solange Fjedor nicht hier ist, wirst du in diesem Zimmer bleiben. Du kannst einiges machen, aber wenn was kaputt geht oder du nur einen Fuß aus dem Raum setzt, wirst du bestraft'' sagte er murrend. Ich nickte nur leicht, bevor sich die Tür schloss und ich zum Bett ging.

Leise gähnte ich und krabbelte auf das sanfte Bett, hob die Decke, um diese dann über meinen Körper zu legen, nachdem ich mich hingelegt hatte.
,,Boah ist das kuschelig. Warum war mein scheiß Bett nicht so geil'' murmelte ich zu mir selber. Einfach nur mies.

langsam schloss ich meine Augen und versuchte zu schlafen. Wahrscheinlich werde ich spätestens in drei Stunden aus diesem Bett geschmissen werde, was mich in diesem Moment nicht besonders interessiert.
,,Ich frage mich ob er mich umbringen würde, wenn ich nicht auf ihn hören würde. Hm, das sollte lieber nicht passieren, den ich habe einen Plan, welcher wahrscheinlich bei meinen Fähigkeiten nicht funktionieren wird'' noch einmal musste ich nach meinem kurzen Selbstgespräch gähnen, bevor mich die Müdigkeit überkam.

Langsam wachte ich durch leise Geräusche auf. Sie hörten sich so an wie eine knirschende Tür, welche sich öffnete und schloss. Schritte schallten in diesem Zimmer. Langsam schritten sie zu einer anderen Tür, diese öffnete sich und schloss sich sowie die andere, darauf wurde sie auch abgeschlossen. Erst jetzt öffnete ich langsam meine Augen und setzte mich auf, nachdem ich den Raum geprüft hatte. Ich vermute mal das war Fjedor. Direkt auf Stichwort ging das Wasser im Badezimmer an. Verdammt was mache ich jetzt?

Ich dachte nach, doch plötzlich ging das fliesende Wasser aus. Krrr.. ich tue einfach weiter so das ich schlafe. Sofort legte ich mich wieder zurück, rutschte etwas und zog die Decke bis zu meinem Mund hoch. So jetzt muss ich nur noch meinen Atem unter kontrolle bringen.

Die Tür ging wieder auf und ein Männer Deo, welches von Fjedor kam, erfüllte den Raum. Es roch wirklich gut. Eins der Dinge die meine feste Freundin haben sollte, einen verdammt guten Geruch der mich verführt.

Die Schranktür, meiner Wahrnehmung nach, öffnete sich, darauf hörte man Rascheln, bevor der Blonde Russe aufs Bett zu kam, die Decke leise zur Seite schlug und sich neben mich legte.

Es vergingen einige Minuten und die Müdigkeit konnte einfach nicht siegen. Ich war müde, aber angst hatte ich auch vor der Person die neben mir liegt. Das Bett hob sich und senkte sich, plötzlich legte sich eine Hand auf mein Bauch und zog mich leicht an eine Brust. Verdammt angespannt spürte ich dan auch noch Fjedors Gesicht welches sich gegen meinen Rücken drückte. Ich schluckte aufgeregt, sowie angespannt, doch als ich ein leises Geräusch von ihm war nahm entspannte ich mich etwas.

Nach weiteren paar Minuten gewann endlich meine Müdigkeit und ich schlief mit Fjedor im Bett ein. Natürlich versuchte ich ihn so weit möglich zu ignorieren.

Die Sonnenstrahlen, welche durch das Fernster strahlten, weckten mich, weswegen ich mich leise gähnend zur Seite drehte. Darauf vernahm ich ein leises Murren und verkrampfte mich. Langsam öffnete ich meine Augen und sah direkt in die strahlenden und doch grimmigen Augen vom blonden Russen Fjedor. Er fing an zu grinsen, dabei zog er meinen Körper näher an seinen. Fjedor kam meinem Hals näher.

Da ich meinen Kopf so positioniert hatte, das er nicht gut an die gewünschte stelle kam, legte er seine Hand, welche hinter meinen Rücken lag, in meine Haare und zog danach. Darauf nahm er den freien Platz auf meiner Haut ein und küsste sie, ab und zu leckter auch.

,,Lass mich'' sagte ich leicht verzweifelt, den meine Hände welche an seiner Brust waren und ihn versuhten wegzudrücken, funtionierte mal wie immer nicht. Ich nahm meine Beine, mit einem unguten Gefühl, zur Hilfe, doch er legte sein Bein über meine und machte sie so bewegungsunfähig.



Also, hey Leute.

Ich hab jetzt seit längerem nicht geschrieben, wegen privaten Umständen und weil ich sowas wie eine Schreibblockade habe. Darum möchte ich nach fragen ob ihr gute Ideen habt für den Verlauf der Geschichte.

Ich bedanke mich bei jeden der mich unterstützt hat, mit Kommentaren oder Vods. Danke sehr.
Danke ebenfalls für die 26 tsd Leser und die fast hundert Vods.

Byee

Einmal Gefangen, Immer Gefangen Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt