Eilig lief ich zu Fjedor. Was er wohl macht? Ich glaube jedenfalls das er sehr fleißig die Pläne für den Angriff vorbereitet. Sehen werden ich das aber gleich.
Ohne an zu klopfen platzte ich in den Raum rein.
„Elias!!" Schnauzte mich Fjedor plötzlich vom Schreibtisch aus an.
„Was den? Bin ich etwa zu spät?" der Blonde schüttelte nur genervt mit seinem Kopf.
„Das heißt wohl das Menika dir die Regeln noch nicht erklärt, geschweige aufgelistet hat" ich nickte zur Bestätigung.
„Huh, dann als aller erstens werden wir die Regeln durch gehen. Danach wird gespielt" vor Freude auf das was kommen wird lachte der Russe Boshaft.
„Komm her!" befahl er streng. Ich widersetzte mich ihm nicht und kam auf den großen dunklen braunen Holz Schreibtisch zu.
„Braver Junge" lobte der blonde mich mit einem lächeln.
„Aber noch etwas weit weg. Komm auf meinen Schoß" ich schaute ihn mit einem nicht-dein-ernst-Blick an, aber er ignorierte diesen einfach nur. Ohne einen Kommentar bewegte ich meinen Körper in die Richtung von Fjedor. Dieser grinste glücklich vor sich hin, während ich mich zögernd auf seinen Schoß setzte. Mein Gesicht wurde wieder rot, wie gesagt es ist mir nur peinlich und nichts weiter. Verstanden!
„Als aller erstes, wenn man den Raum von meinem Büro, Zimmer oder was weiß ich, eben in den zimmern wo ich oder meine Freunde, Verwandten oder Bekannte drin sind betritt, ist der blick auf dem Boden. Keinen Augenkontakt. Bevor man aber überhaupt den Raum betritt klopft man an und wartet auf einen Einlass. Verstanden" nickend schaute ich auf den Boden.
„Das macht du gut, aber wenn wir alleine sind kannst du mir ruhig in die Augen sehen. Aber nur wenn wir alleine sind" Fjedor nahm sich mit seinen Daumen und Zeigefinger mein Kinn. Er zog an diesem, sodass ich gezwungen wurde in seine Augen zu sehen.
„Kommen wir zur nächsten Regel. Es wird immer in ganzen Setzten geantwortet" wieder nickte ich als Bestätigung, sofort merkte ich das es ein Fehler war und Fjedor gab mir eine saftige Ohrfeige. Geschockt schaute ich wieder in seine Augen.
„Tut mir leid, aber lernen solltest du lieber sofort"
„Zur nächsten. Du wirst mich immer mit Meister ansprechen. Außer ist sage dir das du es lassen sollst. Verstanden?" gerade als ich nicken wollte, änderte ich schnell mein Vorgehen. Denn das würde mir wieder nur eine Ohrfeige einbringen.
„Ja, ich habe verstanden Meister" ich klopfte mir innerlich wiedermal selber auf die Schulter.
„Gut gemacht. Weiter gehts. Ich darf machen was ich will mit dir, wenn ich sehe das du dich widersetzt, dann werde ich dich bestrafen. Manchmal kommt es drauf an, was passiert ist. Ich jedoch würde es lieber unterlassen" mit einem nervösen Zittern von mir aus, was mir nicht gefiel, ging es weiter.
„Flucht! Die Flucht ist unmöglich für dich und wird mit sehr schlimmen und schmerzvollen Bestrafungen bestraft" wieder machte er eine Pause.
„Wie du eben gehört hast ist es verboten für die Arbeiter mit den Sklaven zu sprechen. Das gilt auch für dich und die anderen. Ach eine wichtige Regel persönlich für mich ist, dass niemand außer ich dich berühren darf, egal wer. Außer wenn ich es erlaube. Was selten passiert" etwas froh bin ich schon gerade. Es wäre schrecklich wenn ich jeden Tag einen fünfer oder so hätte. Ohhh ich fange ja schon an zu zittere bei dieser Vorstellung. Eklig wäre das ja schon...zwei Unten...jeweils einer an meinen Händen und... einer an meinem Mund. Shit. Elias hör auf an sowas zu denken!
„Unter Sklaven gilt das Sprechverbot ebenfalls. Dies wird aber nicht auf dich und eine weitere Person zu treffen. Da ihr alleine in euren Zimmern sein werdet" stellte er noch klar.
„Gibt es noch welche Regeln?"
„Ja noch eine. Fragen werden bei Veranstaltungen nicht geduldet. Sozusagen bist du immer Still, wenn wir irgendwo hingehen oder Besuch haben. Außer wenn dich jemand etwas fragt, dann beantwortest du ehrlich und wie immer in ganzen Setzten. Das wars" Fjedor näherte sich langsam meinem Gesicht.
„Jetzt wird gespielt" der Blonde stand plötzlich auf. Ich musste mich mit meinen Beinen an seiner Hüfte halten um nicht sofort den Boden unter mir zu spüren. Fjedor fand dies anscheinend lustig. Der Russische Blonde ging entspannt aus dem Raum an der Treppe vorbei. Kurz wagte ich einen kleinen Blick nach hinten, von Fjedors Sicht aus nach vorne. Na toll ich hab doch eben gehofft das es keinen Keller gibt. Ich hasse Keller nämlich, die sind so gruselig.
Da ich wusste das der 18 jährige mir nicht zuhören wird wenn ich sage ich hab angst vorm Keller, ließ ich es überhaupt zu fragen sein. Langsam gingen wir die Treppen runter. Ich bekam eine Gänsehaut.
„Keine Sorge, mein kleiner süßer Sklave, es wird nicht lange dauern" flüsterte er aufmunternd in mein Ohr.
„O-Okay, Meister"
Wir gingen weiter die grauen und kalten Treppen hinunter in den Keller. Nachdem Treppen runter gehen, standen wir vor einer Eisentür. Während der blonde mit einer Hand mich festhielt, öffnete er mit der anderen die kalte Tür.
Ich spürte wie mir die Trennen hoch kamen. Der Boden...der Boden ist voller Blut und... und an den Seiten sind Käfige. Nicht sehr viele, aber genug um eine ganze Klasse ein zu sperren. In den Käfigen, nicht in allen aber einigen, waren Menschen drin. Es sind ungefähr zehn. Mädchen sowie Jungs. Sie alle sahen ängstlich auf den Boden und hatten überall narben und Verletzungen. Ein paar hatten Klamotten an. Die restlichen saßen nackt ohne decke oder Jacke auf dem kalten Boden und zitterten. Ich bekam angst, darum drückte ich mich ängstlich näher an den Russen. Er verzog sein Gesicht gar nicht. Er schaute nur gelangweilt nach vorne. Ohne ein Wort ging er einfach weiter. Die anderen ignorierte er gekonnt nur.
Während ich die Teenys, die ungefähr in meinem alter sind, beobachtete und dabei nachdachte warum die Welt so unfair ist, ging hinter mir eine Tür auf. Erschrocken schaute ich nach hinten. Eine weiter Eisentür befand sich dort. Fjedor ging gelassen hinein, da fiel die große Tür auch schon ins Schloss.
Der Blonde Russe ließ mich plötzlich los, sodass ich rückwärts auf den harten Boden fiel. Schnell rappelte ich mich auf. Sehen konnte ich nichts. Der Raum war dunkel, dunkler als die Nacht. Fjedor hollte aus seiner Hosentasche ein schwarzes Band, soweit ich es erkennen konnte, und befestigte es um meine Augen, sodass ich jetzt wirklich gar nichts mehr sehen konnte.
„Ausziehen!" befahl er plötzlich.
„Ausziehen?" fragte ich nach.
„Ja oder willst du eher eine Strafe anstelle mir zu gehorchen?" man konnte spüren das er gefallen an sowas hat. Das meinte Hanni also mit speziellen Fetischen.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
RandomEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
