Leise öffnete ich die Tür und spickte hinein. Sofort erkannte ich Fjedor nackt auf dem Bett sitzen. Er hielt sich mit geschlossenen Augen den Kopf. Besorgt schloss ich wieder die Tür und tapste zu ihm.
,,Meister?'' fragte ich leise. Grummelnd sah er über seine Schulter und starrte mich grimmig an. Aiii, shit, das war doch keine gute Idee.
,,Wo warst du?'' fragte er mich mit einem leichten aggressiven Unterton.
,,Ähm, ich-..'' doch da hatte er mich schon unterbrochen. Fjedor zog mich zu sich, um mich dann unter ihm zu platzieren. Er stemmte sich über mich. Sein Blick machte mich mega nervös. Ich konnte ihn nicht wirklich deuten und außerdem bekam ich eine unangenehmen Gänsehaut.
,,Hm, wo warst du?!'' seine Hand schlug neben mir ins Kissen ein. Es brachte mich dazu erschrocken aufzuzucken.
,,Ich war kurz im Badezimmer..'' murmelte ich zitternd. Ich glaube ich bekomme gerade Schweißausbrüche. Mein ganzer Körper bebte und war kurz davor Fjedor zuhauen und danach abzuhauen, aber das ist das dümmste was ich machen könnte.
,,Und wo warst du gerade?'' sein Gesicht kam mir näher, weswegen ich meine Hände schützend vor meinem Gesicht hielt.
,,U-Unten bei Mike... was es-ssen..'' stotterte ich ununterbrochen.
,,Tsh..'' zischte Fjedor. Plötzlich griff er nach meiner kurzen Shorts und versuchte mir diese auszuziehen.
,,Meisterr..'' sagte ich verdammt hoch. Hat sich angehört, als ob ich noch nie erfolgreich in den Stimmbruch kam. Schneller als ich denken konnte spürte ich wie die Shorts meine Beine streifte. Sie landete mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden. Mit großen Augen sah ich dem Ding hinter her. Oh Shit... ich bin Wortwörtlich am Arsch. Als nächtes folgte meine Boxer, dann zog er mich hoch um mir meinen Pullover auszuziehen.
Was soll ich machen?? Ich will das jetzt nicht. Ja, ich mag es, okee, aber nicht wenn er so ist. Er ist gerade aggressiv, wütend und sehr gereizt und VERDAMMT NOCHMAL er hat diese Frau gefickt.
Er zischte wieder und griff nach meinen Handgelenken um mich dann ins Bett zu drücken. Fjedors Gesicht kam mir so nah, dass er mit seiner Nasenspitze meine berührte. Ich spürte seinen warmen Atem auf meiner Haut. Seine Augen durchborten mich mit diesem starren und fokussierten Blick, aber ich konnte nicht anders als in seine Augen sehen. Es war so ein schönes Blau und irgendwie hatte ich das Gefühl nie da ranzukommen. Niemals genug zu sein, aber das hatte mir Fjedor ja eben gezeigt.
Und dann plötzlich nahm er meine Lippen in Anspruch. Überrascht sah ich nun in die geschloßenen Augen, doch meine Lippen bewegten sich nicht. Sanft knabberte Fjedor mir an meine Unterlippe. So ließ er mich etwas weich werden, also ließ ich ihn hinein und öffnete leicht meinen Mund. Sofort drückte sich seine Zunge hinein. Sie war so warm.
Ich keuchte als Fjedor anfing an mir rumzuspielen. Seine Zunge ließ er aus meinem Mund gleiten um meine Haut abzulecken. Die Hände ließen von mir ab. Gerade wollte er sie neben meinen Kopf legen und mich weiter zu küssen, doch ich grummelte. Die beiden starken Hände nahm ich in meine, die eindeutig viel kleiner waren, und legte sie wieder auf meinen Körper.
,,Möchtest du mich so sehr?'' fragte er mich breit grinsend. Genau das wollte ich sehen.
,,Mh, jaa... aber Meister sind sie noch wütend?'' überrascht sah Fjedor mich an.
,,Wütend?'' fragte er mich.
,,Jaa,.. Meister eben haben sie diese Frau raus geschmissen. Sie sahen so wütend aus..'' Fjedor fing plötzlich an zu lachen. Diesmal war ich überrascht und verwirrt.
,,Ich hätte gestern nicht trinken und dieses Weib mit nehmen sollen. Ich war wütend auf mich selber, mein Kopf tat weh, aber als du in den Raum kamst und ich dich so unter mir liegen gesehen habe, verschwand meine Wut langsam'' erzählte mir Fjedor mit sanften Gesichtsausdruck.
Ich glaube Mike hat recht. Ich hätte nicht zu voreilig reagieren und alles weg werfen sollen. Im inneren hatte ich ihn schon verraten, wobei wieso verraten? Ach ich meine einfach, dass ich alles aufgegeben habe, aber nur für einen kurzen Moment.
,,Ah..'' stöhnte ich auf. Meine Hände legten sich harsch auf meinen Mund. Stöhnend sah ich nach unten zu Fjedor. Er hat sich einfach spontan mein Glied in den Mund genommen. Aii, tut das gut. Ich ließ mich nach hinten ins Kissen fallen und genoss es einfach. Die Hände nahm ich von meinem Mund. Sie fuhren durch Fjedors Haar und verfingen sich dort.
Fjedors Mund fühlte sich so angenehm und warm an... vor allem seine Zunge. Sie fuhr meine Länge entlang, hinauf zu meiner Spitze. Es dauerte nicht mehr lange und mir wurde verdammt heiß. Mein Atem verschnellerte sich, dabei spürte ich wie nah ich dran war zu kommen. Ich stöhnte laut auf, als es soweit war. Mein Rücken bog sich und die Hitze wurde noch schlimmer bis ich dann kam. Erschöpft und Befriedigt ließ ich mich wieder sinken. Mein kompletter Körper entspannte sich und ich fühlte mich so verdammt gut.
,,Hat es dir gefallen?'' hauchte Fjedor an mein Bein. Er kannte natürlich die Antwort. So biss er mir in meine empfindliche Haut und brachte mich dadurch zum keuchen. Ich nickte hastig. Sein Grinsen wurde größer. So kam er wieder zu mir hoch und küsste mich. Ich schloss meine Augen und genoss es einfach, um dies zu betohnen legten sich meine Arme um seinen Nacken. Seine Zunge fuhr in meinen leicht geöffneten Mund hinein, da schmeckte ich plötzlich ein leicht milchigen Geschmack. Hat er Milch getrunken? Aber er is doch erst jetzt auf gewacht.
Wir lösten uns wieder von einander. Eine leicht weiße, dünne Speichelspur verband uns noch, doch sie brach in der mitte.
,,Wie spät ist es?'' fragte mich Fjedor plötzlich. Überfordert sah ich ihn an. Er seufzte nur grinsend. Fjedor richtete sich auf und nahm sein Handy vom Nachttisch. Ein kurzer Blick auf das Display brachte ihn dazu geschockt und verwirrt zu schauen.
,,So früh. Lass uns schlafen'' kam es von Fjedor. Sofort legte er sich zu mir... wobei was für zu mir. Er legte sich auf mich! Digger denkt er, er is ne Feder??
,,Urgh...'' kam es von mir. Ich ersticke...
,,Schlaf du auch etwas...'' flüsterte er gähnend. Schlug noch schnell die Decke über uns, bevor ich schon ein leises Schnarchen wahr nahm. Wat so schnell?? Oh gott.. Ich versuche jetzt einfach zu schlafen und nicht zu ersticken.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
AléatoireEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
