„Du fragst was ich jetzt machen werden?" Der weißhaarige Mann fing lautstark an zu lachen.
„Ich werde diesen Jungen mit nehmen und euc..." Iwan schlug seinen Mund auf, als er das Wort „mitnehmen" hörte und unterbrach Mr. Weins.
„Das können sie vergessen" schrie er jetzt durch den Raum. „Er bleibt bei mir"
Seufzend schaute der anscheinend mächtigere Mann von den beiden den anderen an.
„Lass mich doch aussprechen oder sollte ich etwa mein großzügiges Angebot mir aus dem Kopf schlagen und den jungen Mann, der nicht seinen Mund halten konnte, auf das schlimmste Foltern und dann Töten. Dir eine Lektion erteilen und mir direkt danach Elias holen?" das seufzen von eben verwandelte sich jetzt in ein gruseliges Grinsen.
Während der ältere Mann weiterhin gruselig Grinste, sah man in den Augen von dem ekelhaften Iwan ein hauch von angst, selbst sein Körper zeigte Angst und zitterte leicht.
Wieder machte Mr. Weins eine Handbewegung, daraufhin kamen die zwei Männer, die eben noch Iwan von mir weg nahmen, auf mich zu. Der eine griff sich die Dinger an meinen Händen und der andere holte sich schnell den Schlüssel vom nackten Boss, mit schnellen Schritten kam er zurück und machte die Handschellen von meinen Handgelenken ab.
Als die beiden fertig waren mit den Handschellen und dem Eisenhalsband, griffen sie gleichzeitig meine Arme und hoben mich ein mal kurz hoch, um mich direkt danach auf den Boden zu stellen.
„So, das war alles, passen sie in Zukunft besser auf und disziplinieren sie ihre Leute besser, mein lieber Iwan Schukow. Ich gehe dann mal, noch einen schönen Tag" verabschiedete sich der ältere, kurz mit einem kleinem Vorschlag.
Die beiden, jeweils rechts und links von mir, schliffen mich hinter dem weißhaarigen älteren Mann. Als wir am Türrahmen vorbei kamen, wagte ich noch kurz einen Blick auf den Mann der Wunder hässlich ist. Er schaute finster und zugleich erstarrt ins Zimmer. Ich schob meinen Blick wieder nach vorne und betrachtete wie vorhin bei Dima, wie ich durch die Flure gezogen werde.
Ich wollte fragen wohin es jetzt geht, aber wegen dem Knebel konnte ich weiterhin nichts sagen.
„Du hast wohl fragen, nicht wahr" unterbrach Mr. Weins die stille mit einer gelassenen Frage. Ich nickte zügig was er jedoch nicht sehen konnte. Plötzlich dreht er sich zu mir und betrachtete mich kurz. Dann blieb er stehen, darauf wie auf Kommando blieben die anderen Männer ebenfalls stehen.
„Es tut mir leid, ich habe total vergessen das du dieses Ding im Mund hast" langsam näherte er sich mir, dann griff er nach dem Knebel und wollte es jetzt eigentlich mir ausziehen, jedoch unterbrach ihn der Mann auf meiner rechten Seite.
„Mr. Weins sie müssen sich nicht ihre Hände dreckig machen" gab der schwarzhaarige mit Brille von sich.
„Meine Hände sind zu schmutzig um sie noch mehr zu Verschmutzung und dieser Junge ist nicht dreckig oder befleckt" machte der Boss dieser Bande, seinen Leuten klar, dabei machte er eine kurze pause und sprach direkt danach weiter.
„Wenn sich mein Sohn endlich dazu entscheidet das zu tun was er als Nachfolger tuen sollte, dann wäre so ein hübscher unbefleckter Junger Mann perfekt für den Start. Aber ich glaube mein Sohn wird keine Wahl haben"
„Wenn sie meinen Mr. Weins" der Schwarzhaarige guckte beklemmt auf den Boden, dabei nahm er seine Hand, die zuvor zwischen mir und dem älteren Mann verweilte, von ihren Platz. Mr. Weins machte jetzt da weiter wo er aufgehört hat und zog mir den Knebel aus dem Mund.
„Endlich" seufzte ich.
„Lass ihn los" befahl er den beiden die mich festhielten, sie Liesen Augenblick mich los. Daraufhin nahm der weißhaarige Mann das Hemd, was nicht mehr auf meinen Schultern lag sondern nur von meinen Armen gestürzt wurde, in die Hand und legte es wieder auf meine Schultern.
Meine Wangen färbten sich leicht rot.
„Danke" flüsterte ich leise da mir die Worte etwas fällten.
Nachdem wir endlich durch das Gebäude kamen, gingen wir einem anscheinend durch den Hintereingang, ist auch irgendwie verständlich mäßig. Als wir draußen waren, sah ich eine schwarze Limousine rum stehen und ein schwarzen Chauffeur.
Direkt vor der Tür blieben wir stehen, dabei verbeugte sich der dunkelhäutige Chauffeur, zugleich öffnete er die Tür und lies seinen Boss in den Wagen. Die beiden die mich fest hielten, drückten mich in die Limousine und setzten sich, nachdem ich drinnen war, zu mir. Einer rechts und der andere links.
„Ähmm...i-ich wollte fra-fragen wo hin wir fahren?" stotterte ich die Frage aus meinen Mund und schaute auf den Boden.
„In mein Anwesen" antwortete Mr. Weins mir, dabei schaute er weiterhin aus dem Fenster.
„Schlaf etwas, ein junger Mann wie du braucht viel schlaf, wir sind in einer Stunde da" ich nickte kurz und lehnte mich zurück.
Eigentlich wollte ich nicht schlafen, aber diese Ruhe vor dem Sturm sagte mir förmlich ich solle schlafen. Nach ner zeit kippten mir auch schon die Augen zu.
„Bruderherz weißt du was" fragte mich meine Schwester, mit einen lächeln im Gesicht.
„Was den?" fragte ich interessiert, sie schaute weit hinaus in den Himmeln und suchte nach etwas bestimmten, vermute ich.
„Ich werde bald gehen müssen" sie drehte sich mit einer leichten Bewegung um und schaute mir weiterhin lächelnd ins Gesicht.
Aus dem Augenwinkel sah ich wie eine Junge an mir vorbei ging, es war Mika.
„MIKA!" rief ich, jedoch ignorierte er es.
„Elias, mein bester Freund, ich werde ebenfalls gehen müssen" erklärte er mir, dabei schaute er nach vorne, während Historia mich anschaute.
„Was?" fragte ich verwirrt.
„Lebewohl, Elias" verabschiedete er sich und ging voraus ohne mich an zu sehen.
„Ich muss auch los, Lebewohl Bruderherz" kurz winkte sie mir mir zu drehte sich wieder um, nahm die Hand die ihr ausgestreckt entgegen kam und ... war weg.
„NEIN BLEIB bitte, bitte!!" schrie ich, doch sie war schon nicht mehr zu sehen.
Starr schaute ich ins nichts und da sah ich es, ich war...schon immer...allein hier auf dieser großen hässlichen Welt.
Langsam machte ich meine Augen auf und bemerkte im ersten Moment nicht wie die Limousine stehen blieb und die schwarze Tür auf ging.
„Du weinst ja, hast du etwa schlecht geträumt" fragte mich der ältere Mann, als wir draußen vor einer riesigen Villa standen.
Mir ging fast der Mund nicht zu, bis ich verstand das diese Frage an mich galt.
„Ähm...ja schon etwas" antwortete etwas traurig, dabei schaute ich bedrückt auf den Boden.
„Willst du darüber reden, ich kann nämlich sehr gut zu hören" überzeugt von sich selber redete Mr. Weins mir etwas Mut zu.
„Nein danke, ich komme schon zurecht und so schlimm ist es nicht" ich versuchte diesen Satz mit mehr Überzeugung zu sagen als normaler weise.
„Wenn du meinst, dann sollten wir mal rein gehen, dir ist doch bestimmt kalt" ohne eine Antwort zu erwarten oder zu vordern, ging Mr. Weins zur großen Tür, davor blieb er stehen. Darauf folgte das die Tür auf ging und zwei Frauen mit Dienstmädchenkleidung vor uns standen.
„Добро пожаловать обратно" (Willkommen zurück) sprachen die beiden gleichzeitig. Ich verstand kein Wort, aber ich vermute mal das sie Mr. Weins begrüßt haben.
„Папа!!" (Papa) schrie eine stimme, man konnte hören das es ein kleiner Junge war, unter zehn. Direkt nach dem Wort was der Junge rief, hörte man laute schritte und danach einen Jungen der die Treppen runter gestolpert kam.
„Bogdan" sagte Mr. Weins kurz, fügte sich und breitete seine Arme aus.
„Иди сюда" (komm her) rief der ältere weißhaarige Mann, darauf sprang der Kleine, wie auf Kommando, die letzte Treppe runter, rannte zu Mr. Weins und umarmte ihn.
„Папа, где ты был так долго?" (Papa, wo warst du so lange?) ich verstehe fast gar nichts aus der Russischen Sprache, aber ich verstehe wenn es eine frage ist oder ähnliches, das versteht man eigentlich immer.
„Schatz" rief jetzt eine Weibliche stimme aus der Richtung zweier geschlossener Türen. Man hörte schnelle Schritte aus der Richtung kommen. Lange musste man nicht warten und die zwei Türen wurden langsam auf gemacht. Als ich sah wer aus dieser Tür hervor kam, kullerten mir die Tränen wie bei einem Wasserfall die Augen herunter.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
RandomEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
