„Später wirst du noch meine Vorlieben kennenlernen" kichernd setzte sich Fjedor richtig hin und streckte sich einmal.
„Das war nicht so aufregend, aber der erste Schritt" murmelte er etwas glücklich. Er stand auf und spazierte zum dunklem Schrank, öffnete diesen und holte sich eine eine schwarze Jeans, einen dicken roten Hoodie, der irgendwelche schwarzen Streifen an den Armen hatte und weiß rote Sneaker.
Gähnend schloss er den Schrank, davor nahm er sich ebenfalls einen dicken Hoodie in Rosa, ein Halsband ebenfalls in Rosa und ne kleine Frauen Shorts. Wirklich die ist so was von kurz. Diese Sachen warf er aufs Bett.
Ich starrte ihn an, immer noch verstört was gerade passierte. Ich wusste dass das eines Tages passiert, wenn nicht plötzlich eine Glücksbombe auf mich fallen würde. Es machte mich schon etwas glücklich, dass es nicht so wie in meinen Gedanken ausgegangen ist.
Zur Erklärung ich liebe so welche Geschichten von Sklaverei oder das gleiche mit Vampiren. Aber ich habe noch nie, okay eins zwei mal hab ich mir vorgestellt was passieren könnte, daran gedacht selber das Opfer oder der Vergewaltiger zu sein.
Ich weiß das es nicht schön ist Vergewaltigt zu werden oder abgeschlachtet, aber ich mag es eben zu lesen oder Horrorfilme davon zu schauen. Ohne Vergewaltigung's Szenen, das mag ich nicht so in Filmen.
„Anziehen" zischte Fjedor und schmiss mich somit aus meinen Gedanken.
„Und was wenn nicht!" zischte ich zurück.
„Dann sollte ich früher meine Vorlieben Dir Präsentieren als geplant" mit genervten Blick ging er zu einer Kiste die auf nem Stuhl stand und öffnete diese. Aus ihr holte er zwei Ring heraus, diese zog er an.
„Jetzt zieh es an!" leicht wurde seine Stimme lauter.
Es wäre besser das anzuziehen, wenigstens etwas müsste ich auf meiner Haut haben. Ich knurrte innerlich auf, als ich da neben dem Bett stand und mir meine schmerzen verkneifen musste. Wenn ich wimmern oder schreien würde, würde er es geniessen und mehr wollen.
Mit einem gruseligen Blick auf meinem Körper musste ich mich umziehen. Gerade als ich als erstes den Pulli anziehen wollte. Unterbrach mich Fjedor.
„Stop" sagte er in einem leicht nettem Ton.
„Wir wollen doch nicht den süßen Hoodie mit Blut färben" in meiner Bewegung blieb ich stehen. Er kam auf mich wie ein Model auf der Bühne zu.
„Warte kurz" flüsterte er mir ins Ohr. Ich zuckte leicht zusammen, als ich etwas auf der Wunde an meinem Hals spürte.
„Beruhig dich, es wird gleich besser" flüsterte er wieder beruhigend in mein Ohr.
Das Tuch verschwand von meiner Wunde, aber es blutete weiterhin, aber nur leicht.
„Ich werde es verbinden" er verband mir meinen Hals. Diese Nähe von ihm widerte mich an, aber machen konnte ich nichts. Verfluchtes Leben!
Er ließ mich schneller als gedacht los. Mit skeptischem Blick beobachtete ich ihn, während er sich hinsetzte, auf den Stuhl wo er vorhin aus der Kiste zwei Ringe rausfischte.
„Und auf wartest du?"
„Auf nichts!" brummte ich, darauf zog ich schnell den Hoodie zu ende an. Dieser war mir viel zu groß und ging mir über die Knie. Danach nahm ich mir die Shorts, zuerst aber starte ich sie an. Man wird die eh nicht sehen wegen dem Hoodie, aber wen ich die als einzigstes anziehe sieht es so aus als hätte ich nicht darunter an. Nach gefühlt zehn Minuten starren, hustete Fjedor einmal. Als Signal ich solle mich beeilen.
Genervt und nervös zog ich sie trotzdem an.
„Fertig" flüsterte ich, dabei schaute ich leicht beschämend auf den Boden. Fjedor jedoch fing an zu lachen, kurz bevor er aufhörte zu lachen sagte er etwas.
„Du hast wohl etwas winziges vergessen" mit angewiderten blick, weil ich das nicht anziehen will, schaute ich auf das Pinke Halsband auf dem Bett.
„Oder wartest du etwa darauf, dass ich rüber komme und dir helfe" verführen kann der jede andere Frau, mich aber nicht mit dieser Stimme.
Wieder in Gedanken versunken, kam er auf mich zu. Mit flüssigen Bewegungen, nahm er das Halsband, drehte mich mit einem Kräftigen ruck um, sodass mein rücken zu ihm zeigt und zog mir das Pinke ding um den Hals. Ich bewegte mich nicht, nicht weil ich jetzt schon aufgeben will, sonder weil ich noch laufen will.
„Braver Junge" lobte mich Fjedor. Wütend schaute ich die Wand an.
„Komm, wir haben zu viel zeit verbraucht" bevor wir los gingen, nahm er eine Leine aus dem Schrank und befestigte diese an dem Halsband. Ich ließ mit einfach mit ziehen.
„Wohin gehen wir?" fragte ich etwas genervt, da er die ganze zeit an der Leine zieht.
„Sei leise, du hast kein Recht zu sprechen" plötzlich blieb er stehen und ich knallte in ihn hinein.
„Du bist jetzt kein Mensch mehr, sondern mein kleiner süßer Sklave. Darum wirst du nur mir gehorchen" machte er mir klar. Gänsehaut zeigte sich auf meiner Haut. Kein Mensch mehr?
Weiterhin zog er mich an der Leine. Nach fünf Minuten kamen wir an einer anscheinenden Eingangstür an, bevor wir raus gingen band er mir eine schwarze Augenbinde an, fesselte meine Hände und machte mir diesen Knödel in den Mund.
Ich spürte seinen Atem an meinem linken Ohr. Wieder bekam ich eine Gänsehaut.
„Keiner wird dir helfen" flüsterte er an mein Ohr. Ich konnte nicht antworten. Plötzlich griff er an der Leine und zog mich hinter sich her.
„Sir" sagt ein Mann mit tiefer Stimme.
„Sebastian fahr mich sofort zumTreffen, sonst komme ich zu spät"
„Verstanden, Sir" sprach der Mann mit der tiefen Stimme. Die Tür des Autos wurde geöffnet, darauf drückte mich Fjedor ins Auto und setzte sich gegenüber von mir.
Er machte die Augenbinde ab und starrte mich grinsend an. Ich schüttelte kurz meinen Kopf um ein paar Strähnen von meinen Augen zu bekommen.
„Es ist sieht süß aus, wenn du versuchst die Strähnen weg zu bekommen. Warte kurz ich helfe die" Fjedor kam zu mir rüber. Er hob mich hoch, setzte sich da hin wo ich saß und ließ mich auf seinen Schoß runter. Ich sitze gerade auf seinem Schoß, so das ich ihm genau in seine Augen gucken konnte.
Für kurze Zeit starrten wir uns nur an.
„Ach ja, srry, habs vergessen wegen deiner Schönheit" ich spürte wie mir die Hitze in den Kopf sprang. Nein ich habe mich nicht verliebt, es ist nur Peinlich. Langsam kam er mir mit seiner Hand näher und strich die einzelnen Strähnen, die mir die Sicht versperrten weg.
Es war total grausam, dass er mich in dieser Stellung ließ, denn die schmerzen waren noch nicht vollständig weg.
Der anscheinende Fahrer, machte eine Vollbremse und ich knalle mit meinen Kopf gegen Fjedor Brust.
„Was soll das Sebastian!" schrie der Beige-Blonde Junge durch die Scheibe die Fahrer und Mitfahrer trennte.
„Entschuldigung Sir, abe-..." weiter kam er nicht, den die Tür des Autos wurde aufgeschlagen und eine komische Person starrte uns an.
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Einmal Gefangen, Immer Gefangen
AléatoireEin Junge namens Elias, von dem die Mutter in frühen Jahren verschwand, lebt mit seinem Vater und seiner Zwillingsschwester zusammen. Seit dem seine Mutter weg ist, wird er von seinem Vater geschlagen, gedemütigt und beleidigt. Jedoch kann er gegen...
