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Zusammen mit Fjedor hatte ich mich ins Bett gelegt. Er bekam wirklich nicht genug von meinen Lippen und küsste mich ununterbrochen. Ekelhaft. Ich löse mich etwas von ihm.
,,Du solltest dich lieber ausruhen" Fjedor befolgt meinen Rat und lässt sich auf meine Brust fallen. Ich spürte sein Herz rasen, was mich selber etwas nervös macht. Hat er Herzrasen wegen mir? Wie süß.

Ich selber war immer noch erschöpft. Letzte Nacht hatte ich gut geschlafen, trotzdem fühle ich mich gerade nicht ausgeschlafen. So schloss ich meine Augen und schlief auch irgendwann ein.

Mit schwerem Atem stehe ich mitten in meinem alten Kinderzimmer. Ich weiß weder wieso ich hier in diesem Zimmer bin, noch warum ich so außer Atem bin. Es ist wie als wäre ich einen Maraton gelaufen.

Im Zimmer schaue ich mich um. Es sieht komisch aus. Es war immer alles sauber und aufgeräumt, aber gerade ist es unordentlich. Meine Stifte liegen überall auf meinem Schreibtisch. Die Blätter sind raus gerissen und liegen auf dem Boden. Meine Bücher liegen auch nicht mehr in meinen Regalen, sondern auf meinem Bett und Boden.

Hastig drehe ich mich auf einem Punkt. Ich bekomme Panik aus einem mir unbekannten Grund. So drehe ich mich weiter im Kreis bis ein Lachen ertönt. Verstört bleibe ich also an einer Stelle stehen.

Ich habe Angst. Der Schweiß fließt mir die Schläfen hinunter. Mein Körper zittert ununterbrochen.

,,Hast du Angst?" kicherte irgendwer im Raum. Woher kommt das? Frage ich mich immer wieder, doch das wiederholte Lachen kommt von überall. Als ich merke wie sich mein Schatten bewegt, schaue ich hinunter.

Schockiert fing ich an zu schreien. So laut, als würde ich verbrennen oder höllen schmerzen erleiden. Durch das Schreien und nach hinten bewegen, verlor ich meinen Halt und fiel auf meinen Hintern. Mein Schatten hatte ein Gesicht. Die Augen waren genau die gleichen wie meine und der Mund breit und groß. Das etwas löste sich vom Boden und kam auf mich zu.

,,Lass mich in ruhe! Komm mir nicht zu nahe!" Schrie ich vor Angst und hielt mir dabei meine Hände vors Gesicht. Er soll mir ja nicht zu nahe kommen.
,,Vergiss nicht, ich bin du. Also brauchst du dich nicht fürchten. So.." ich zuckte leicht, als ich etwas hartes in meiner Hand spüre. Vorsichtig sah ich auf meine Hand. Sie war Blut verschmiert und hielt ein Messer fest.
,,Jetzt kannst du dich umbringen" sagte mein Schatten lachend. Als ich dann noch zu ihm sah, hatte ich das Gefühl in Ohnmacht zu fallen.

Als ich wach wurde, lag Fjedor immer noch neben mir. Ich spürte, dass mein ganzer Körper mit einer Schicht Schweiß belegt war und auch überall zitterte.

Ich atme einmal tief ein und aus, bevor ich aus dem Bett stieg und auf Klo ging. Eine Dusche würde mir auf jedenfall helfen. So beruhigt sich mein Geist und Körper besser.

Das heiße Wasser liefer mir meinen ganzen Körper hinunter. Es ließ mich wirklich wie immer entspannen und gut fühlen.

Sekunden über Sekunden, Minuten über Minuten vergingen als sich kalte Hände auf meine Hüften legten und mich gegen die kalte Wand drückten.

Ich wusste auf Knopfdruck wessen kleinen Hände das sind.
,,Emina, was machst du hier?" zischte ich erschrocken. Ihr Körper lehnte sich gegen meinen. Durch das viele Training und dazu noch frühe, hat sie einen deutlich stärken Körper als ich und konnte mich so schon immer überlisten.

Ich spürte wie sie sich vorsichtig meinem Ohr nähert. Ihr Atem war beruhigend sanft und gleichmäßig. Ich erwartete eine Antwort, ein paar Wörter, aber nein. Sie biss mir etwas härter ins Ohr, während ihre Hände zu meinem Bauch rutschten.

,,Hör auf damit. Es ist vorbei, Emina. Fjedor ist wieder zurück und du weißt was das heißt..." ihre Zunge gleitet über meinen Nacken. Eine Gänsehaut überkam mich, während ihre Hände immer weiter hinunter wandern.
,,Ich weiß.." flüstert sie mir ins Ohr, bevor sich ihre Hände um mein Glied und Kronjowelen legten. Ich keuchte als sie anfing mich zu stimulieren.
,,H-Hör auf damit.. Wir sind jetzt nur noch Ex Kameraden" brummte ich ihr entgegen und zwang mich etwas aus ihrem Griff. Sie ließ locker, sodass sie ein paar Schritte zurück trat. Ich ließ das Wasser weiterhin laufen, damit Fjedor uns nicht direkt hören kann.

Einmal Gefangen, Immer Gefangen Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt