141. Teil

306 12 13
                                        

Dilara's Sicht
Zeitsprung
Ich bin jetzt 24 Jahre alt. Mein Studium hab ich abgeschlossen dieses Jahr im Sommer. Angemeldet hab ich mich aber noch nirgendwo für einen Job da ich keinen gefunden habe der mir gefällt. In der Zwischenzeit haben Enes und seine Familie ein Haus gebaut, wir sind auch umgezogen. Da wir so eng miteinander waren hatten wir die Häuser in einer Straße gebaut, ja wir hatten alle Häuser gebaut. Es hat ein gutes Jahr gebraucht aber da die Männer auf dem Bau arbeiteten und bei unterschiedlichen Sachen haben wir einiges billiger bekommen und konnten so mehr für was anderes investierten.

Jaclyn hatte mir heute morgen geschrieben das sie was mit mir machen wollte und ich willigte ein. Meine Eltern waren heute aber auch sehr komisch drauf. Warum? Weiß ich nicht. Ich ging mich erstmal duschen und föhnte danach meine Haare. Ich zog mir als erstes bequeme Sachen an da Jaclyn meinte sie Käme erst um 16:30 Uhr. Ich ging in die Küche und holte mir was zum trinken und ging danach ins Wohnzimmer zu meiner Familien die alle da waren. Komisch, heute ist Sonntag und mein Papa müsste eigentlich arbeiten. Ich bin aber froh das er zu Hause ist. Ich stellte mein Glas wieder in die Küche und ging in mein Zimmer. Ich schreib paar mal enes doch er antwortete mir nicht. Doğan und Ahmed schrieb ich auch doch ohne Erfolg. Ich legte mich gelangweilt in mein Bett und schaute die Wand an. Ich könnte mir einen Job suchen. Ich stand motiviert auf und ging wieder ins Wohnzimmer.

„Mama, Papa welche Firma ist am besten zum arbeiten?" fragte ich sie. Sie schauten mich beide geschockt an. „Ist was?" fragte ich sie. „Nein mein Schatzi, aber warte weil jetzt ist keine Saison." sagte mein Papa. Er müsste es schließlich wissen da er auf dem Bau arbeitete und da wir Winter hatten arbeitete er nicht viel. Ich ging wieder in mein Zimmer und überlege. Enes und ich waren jetzt 8 Jahre zusammen. Wow. Es hat zwar auch Streiterin gegeben, aber wir haben uns immer geliebt. Ich könnte mir mit ihm auch eine Zukunft vorstellen. Eine sehr schöne. Mit Kindern, in einem Haus als glückliche Familie. In der letzten Zeit hab ich auch nachgedacht. Ich könnte ihn jetzt heiraten genau in diesem Moment. Ich war einfach älter geworden und hab gemerkt was wichtig ist und das man für alles bereit ist, wenn man es vom Herzen will.

16:20 Uhr
Es klingelte und ich ging die Tür auf machen. Vor mir stand jaclyn. Ich bat sie herein und wir liefen hoch in mein Zimmer. Sie war mit Serhat seit einem halben Jahr verlobt und im März findet schon die Hochzeit statt. Ich bin so unfassbar glücklich für sie. In meinem Zimmer setzte sie sich auf mein Bett und schaute gespannt zu mir. „Was ist?" fragte ich sie ahnungslos. „Was ziehst du an?" fragte sie mich ungeduldig. „Keine Ahnung. Hose und Oberteil" sagte ich einfach. Sie schaute mich mit großen Augen an. „Nein, wir gehen essen. In ein Restaurant. Zieh ein Kleid an. Ein schönes" klärte sie mich auf. Ich schüttelte mein Kopf. „Jaclyn wir gehen essen, nicht zu einer Hochzeit" versuchte ich ihr klar zu machen. „Mir egal" sagte sie, stand auf und lief zu meinem Kleiderschrank. Sie suchte und suchte und suchte bis sie etwas fand. Sie streckte mir ein dunkelblaues Kleid vor die Nase. Ich schaute sie skeptisch an. „Ist das nicht zu viel?" fragte ich sie und sie schüttelte mit dem Kopf. Ich nickte unsicher, nahm es ihr aus der Hand und zog mich um.

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Aus Freundschaft doch liebe? Mero ffGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt