130. Teil

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Enes Sicht
Dilara fragt mich seit mehreren Tagen wann ich wieder nach Rüsselsheim komme. Was sie aber nicht weiß ist das ich in Berlin bin. Ich war fertig mit allem in der Türkei. Wir hatten es doch geschafft früher fertig zu werden denn dann würde ich für immer nach rüsselsheim kommen. Ich war in meinem Hotel und packte meinen Koffer. Ich schaute mich um Spiegel an und machte noch meine Haare. Ich schaute auf mein Handy. Sie hat mir geschrieben das sie im 2 Tagen ihre Arbeit schreibt. Ich hatte sie gefragt weil ich wollte noch kommen bevor sie die Prüfung schreibt.

Als ich fertig war schrieb ich ihr noch schnell zurück und machte mein Handy aus. Ich nahm mein Koffer und lief aus dem Hotel. Draußen stand schon der Uber den ich gebucht hatte der mich nach Rüsselsheim fahren wird. Er kam raus und lud mein Koffer in den Kofferraum. Es war natürlich ein Maybach und hinten viel Platzt. Ich setzte mich rein und schaltete als erstes den Fernseher ein und schaute eine Serie. Ich machte eine insta und Snapchat Story. Danach schrieb ich mich Jaclyn das ich in 4 Stunden da sei. Sie wusste immer wann ich komme, damit sie Dilara ablenken konnte.

Als ich aufwachte waren wir kurz vor Rüsselsheim. Ich schaute auf mein Handy. Shit. Dilara hat mich 10 mal angerufen und mir die ganze Zeit Nachrichten geschickt. Ich konnte ihr jetzt nicht zurückschreiben weswegen ich es einfach lies.

Wenn sie dich sieht wird sie dich Köpfen enes.

Ich weiß....
Ich ging auf insta und checkte meine dm's. Der Chauffeur sagte das wir in Rüsselsheim waren und ich packte meine Tasche zusammen die ich mit genommen hatte wo wichtige Sachen wie ladekabel, Snacks und so drin waren. Als sie fertig waren, hielt er schon vor meinem Block an. Ich bedankte mich, gab ihm das Geld und ging nach Hause. Ich öffnete die Tür mit meinem Schlüssel und lief zu der Wohnung meiner Anne. Ich klingelte und paar Minuten später machte sie die Tür auf. Sie schaute mich mit großen Augen an und bekam Tränen in den Augen. „oglum" flüsterte sie und nahm mich in den Arm. Sie fing an zu weinen und ich strich ihr beruhigend über ihren Rücken. Danach zog sie mich rein und lief gleich in die Küche.

Ich zog mich aus und brachte meine Sachen in mein Zimmer. Danach ging ich zu meiner Mutter die Essen für mich auf den Tisch gelegt hatte. „Hadi oğlum ekmek ye" (komm mein Sohn, ess) sagte sie und ich setzte mich hin. Ich aß und erzählte ihr alles. Als ich sagte das ich hier bleiben werde und nicht mehr in die Türkei muss fing sie an zu lächeln und ihre Augen strahlten. Mein Papa war beim arbeiten genau wie meine Schwester.

Als ich fertig war sagte ich meiner mama das ich zu Dilara gehe. Ich zog mir irgendwelche Schlappen an und ging zu Dilara. Ich klingelte und kurz danach sah ich eine mit verwuschelten Haaren, Augenringe bis zum Boden, im Jogginganzug kleine Dilara. Sie schaute mich mit großen Augen an und umarmte mich abrupt. Ich erwiderte ihre Umarmung und genoss es. Als sie sich löste bat sie mich herein und schloss Dan die Tür hinter mir. „Ich bin alleine" sagte sie noch und ging in ihr Zimmer. Ich lief ihr hinterher und bleib vor ihrer Tür stehen. „Dilara sag mir nicht dass das schon länger so ist" sagte ich ihr. Sie schaute mich komisch an und dann ihr Zimmer. Überall lagen Klamotten rum, Schuhe, Kartons, Hefte und Schminke. Sie schaute mich unschuldig an und schob mich aus ihrem Zimmer. Dilara ist nie so, sie war immer die ordentlichste von uns allen aber das. Das war mehr als unordentlich.

Wir setzten uns ins Wohnzimmer und sie erzählte mir viel von ihrer Schule und das sie sich schon sogar für eine Uni angemeldet hat. Ich erzählte ihr auch von Türkei und sie schaute mich währenddessen verträumt an. Als ich fertig war kam sie wieder zu mir und umarmte mich. Sie lag auf mir drauf und ließ mich nicht mehr los. Doch ich bemerkte was. Sie ist leichter geworden. Und sie ist dünner geworden. „Dilara, hast du angenommen?" Fragte ich sie und sie schaute mir ins Gesicht.

Dilara's Sicht
Als Enes mich gefragt hatte ob ich abgenommen habe wusste ich nicht was ich ihn sagen sollte. „Dilara" weckte er mich aus meinen Gedanken. „hm" gab ich zurück. Er setzte mich neben sich und schaute mir tief in meine Augen. Sol als ob er schon in meine Seele schauen konnte. „Ich hab dich was gefragt. hast du abgenommen?" fragte er mich wieder mit einem wütenden aber auch besorgten Ton. „Kann sein" sagte ich neue und schaute weg. Er nahm meinen Kopf mit seinem Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger und drehte meinem Kopf wieder zurück. „Hast du was gegessen in letzter Zeit?" fragte er mich wieder mit einem besorgten Blick. „Ich hab halt nur so Kleinigkeiten gegessen weil ich hatte keine Zeit" sagte ich. Er nahm meine Hand und ging in mein Zimmer. Danach suchte er mir was zum anziehen raus. Der Junge hat Geschmack. Es war eine schwarze straight leg jeans und ein weißer Nike Pulli. Sein weißer Nike Pulli. Er drückte es mir in die Hand und ging raus.

Als ich es angezogen hab und mich bisschen gerichtet hatte ging ich raus und suchte enes. Er war im Wohnzimmer an seinem Handy. Als er mich sah lächelte er mich an und ging in den Flur. Er gab mir einen Kuss auf meine Backe und ging raus. Ich zog meine Schuhe an und nahm meine Jacke mit und wartete auf ihn im Treppenhaus. Als er auch kam nehm er meine Hand, verschränkte unsere Finger miteinander und lief raus.

Wir liefen zu unserm Stamm Döner und bestellten uns jeweils was und setzten uns hin. Als das Essen kam sah ich es mit großen und funkelnden Augen an. Es ging nicht lange und schon biss ich in meinen döner rein. Enes sah mich an und lächelte. Ich lächelte auch und merkte wie ich Soße am Mundwinkel hatte. Enes nahm eine Serviette und putzte es weg. Ich lächelte ich zurück und wir aßen unsere Döner fertig. Als wir fertig waren schaute ich zu Enes. „Was ist?" fragte er mich. „Kann ich eine Dönerbox haben?" fragte ich ihn schüchtern und schaute ihn mit einem zuckersüßen Lächeln an. Er nickte und kaufte mir noch eine dönerbox mit Reis. Ich küsste ihm auf die Wange als er mir sie gab und wir liefen gemeinsam raus. „Enes willst du was?" fragte ich ihn und er schüttelte nur mit seinem Kopf. „Iss canim, iss so viel wie du willst" sagte er und küsste meinen Haaransatz. Ich lächelte ihn an.

Als wir zu Hause waren fingen wir zu Enes. Auch seine Eltern waren da. Er klingelte und seine Mama machte die Tür auf. „Kiziiimmmm" sagte sie, schubste Enes auf die Seite und umarmte mich herzlich. Ich hatte alle sehr lange nicht mehr gesehen, seit meinem Geburtstag eigentlich denn seit da am habe ich mich nur noch auf das lernen konzentriert. „Eh hallo ich bin auch noch da" meldete sich Enes. Ayse Teyze schlug ihn auf sein Nacken und bat uns herein.

Wir gingen ins Wohnzimmer und redeten. Amina und Elin waren leider nicht da. „Ich muss jetzt wieder nach Hause Teyze, aber danke das ich hier sein durfte" sagte ich und stand auf. „Kein Problem canim, komm wieder ins besuchen wenn du Zeit hast Tamam?" sagte sie und ich nickte. Ich umarmte sie und verabschiedete mich von Hüsseyin amca und ging danach mit Enes zur Tür. „Wann musst du morgen zur Schule?" fragte er mich. „8:35 muss ich da sein" sagte ich und nahm meine Schuhe in die Hand. „Um 8 Uhr draußen" sagte er und küsste meine Stirn. Ich nickte und ging in meine Wohnung. Als ich drin war sagte ich meinen Eltern Bescheid das ich da war und ging duschen.

Nach dem duschen ging ich in ein Zimmer und packte meinen Rucksack für morgen. Ich schaute auf den Kalender mit meinen Prüfungen. Am nächsten Dienstag Englisch Prüfung schriftlich , dann 2 Wochen später hab ich Bio mündlich und immer so weiter mit 3-5 Wochen Abstand. Ich legte mich erschöpft ins Bett und war noch bisschen am Handy. Ich schaute auf insta was es so neues gab und schaltete mein Handy dann aus. Davor machte ich mir noch ein Wecker für morgen und steckte es zum Laden. Ich deckte mich zu, machte mein Licht aus und schlief auch schnell ein.

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Enes ist daaaaa
Weiter?💕

Aus Freundschaft doch liebe? Mero ffGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt