Dilara's Sicht
Ich wurde durch ganz vielen Küssen in meinem Gesicht geweckt. Ich öffnete leicht meine Augen und sah einen Grinsenden Enes neben mir liegen. „Wen haben wir denn da?" sagte er amüsant. Ich drehte mich um und zog die Decke über mein Kopf. Er zog die Decke von meinem Kopf weg und drehte mich wieder so um das er mir ins Gesicht schauen konnte. „Noldu?" (was ist?) fragte ich ihn. Er schüttelte nur seinen Kopf und ich stand auf. „Ey" sagte er bevor ich aus seinem Zimmer ging. Ich drehte mich um. „Heute 18:00 Uhr" sagte er wieder. Ich nickte und verschwand aus seinem Zimmer.
In meinem Zimmer nahm ich mir gleich mein Handy in die Hand und schaute was für Nachrichten ich bekommen hatte. Als ich allen zurückgeschrieben hatte ging ich auf meine Klassengruppe. Jemand hat ein Bild geschickt von unseren ganzen Abi Prüfungen. Ich hatte noch 4 1/2 Monate Zeit bis zu meiner ersten schriftlichen Abi Prüfung. Ich machte mein Handy aus und pustete genervt aus. Ich war gestern doch noch in der ersten Klasse junge. Ich riss mich zusammen und stand auf. Ich lief in die Küche und sah meine mama das Frühstück vorbereiten. Ich half ihr und Ridge danach mein Papa und meinen Bruder. „Mama du hast morgen Geburtstag, was machst du?" fragte ich sie. Sie zuckte mit den Schultern. „Nichts Schatz, in meinem Alter feiert man seinen Geburtstag nicht mehr" sagte sie mir mit einem Lächeln und strich mir über meinen Kopf. Ich brauch noch ein Geschenk für sie. Ich bestell was, am besten.
Nach dem Essen räumte ich alles mit ihr auf und ging in mein Zimmer. Ich setzte mich an mein Schreibtisch und suchte nach etwas. Ich sah ein Parfüm, es war das von YvesSantLauren, Libre. Ich machte das in mein Warenkorb und schaute weiter. Am Ende hatte ich das Parfüm und Schminke im Warenkorb. Ich bestellte über Amazon Prime, und es würde heute sogar noch ankommen. Ich habe einen abholschein über E-Mail bekommen und könnte es holen. Zum Glück hatte die Post heute auf obwohl es Sonntag war. Ich sprang schnell unter die Dusche, föhnte dann meine Haare. Ich hatte Lust auf locken und machte mir welche. Als ich fertig war ging ich an mich bisschen zu schminken, Wimperntusche, Highlighter, Bronzer, Concealer, Augenbrauen und Lippen. Ich war fertig und schaute auf die Uhr. Wir hatten 15 Uhr und die Zeit wollte einfach nicht vergehen.
Ich räumte gerade vor Langeweile mein Zimmer auf und hörte neben bei Musik. Ich schaute auf die Uhr 16:30 Uhr. Ich rollte meine Augen. Wie lange denn noch. Ich hatte keine Idee was ich machen könnte weswegen ich anfing mir einen Plan zu machen wie ich lerne, wann dies das. Ich schaute mir an wann wir welche klausur schreiben würden und ab da war mir klar. Ich war bald mit der Schule fertig. Keine Schule mehr. Ich wäre frei. Ich müsste mich mit meinem Halbjahreszeugnis schon an der Uni anmelden. An welche Uni werde ich gehen? Werde ich mit Jaclyn an eine Uni gehen? Will ich überhaupt studieren?
Nach dem ich mir mein Kopf zerbrochen habe wegen meiner Zukunft schaute ich auf die Uhr. 17:45 Uhr. Endlich. Noch 15 Minuten. Ich fing an mich wieder frisch zu machen und freute mich mega endlich wieder was mit meinem Freund zu machen. Er war schon ganze 4 1/2 Monate. Und noch 6 Monate bis er ganz wieder nach Deutschland zieht. Ich hoffe das die Zeit wie im Flug vergeht. Als ich fertig war klingelte es auch schon. Ich stand auf, Bahn meine Tasche die ich schon gepackt hatte und ging zur Tür. Ich sah ihn lächelte ihn an und zog meine Schuhe an. Ich wollte gerade raus gehen bis er mich aufhielt. „Jacke" sagte er streng und hielt die Tür auf. Ich nickte Hilfe meine Jacke, zig sie an und lief mit ihm raus. Ich nahm gleich seine Hand als wir noch im Treppenhaus waren. „Wohin gehen wir?" fragte ich ihn. „Überraschung" sagte er. Ich schaute ihn gelangweilt an. Draußen war es schon dunkle, also es dämmerte gerade. „Enes ich muss noch schnell auf die Post" sagte ich dann. „Also zu diesen Fächern am besten" meinte ich dann noch. Er nickte und hielt mir die Tür von seinem Auto auf. Ich lächelte ihn an und setzte mich rein. Er schloss die Tür, lief auf die andere Seite und stieg auch ein.
An der Post Station stieg ich schnell aus und holte das Paket. Ich ging wieder ins Auto rein und Enes fragte mich was das sei. „Das ist das Geschenk für meine mom" antwortete ich. Er nickte und fuhr weiter. Von den Schildern wusste ich das wir nach Frankfurt fahren. „Enes was machen wir in Frankfurt" fragte ich ihn. „Dilara vertrau mir ok" sagte er und lachte dabei. Ich nickte nur und machte die Musik lauter und summte mit. „Ich liebe dich" sagte er aus dem nichts. „Ich liebe dich auch" sagte ich aus Reflex und schaute ihn an. Er gab mir auch einen kurzen Blick und konzentrierte sich dann wieder auf die Straße. Es kam das Lied „Geceler" von Ezhel. Es war eins meiner Lieblingslieder. Ich drehte die Musik noch lauter und sang mit. Ich sah aus dem Augenwinkel wie Enes lächelte. Ich nahm mein handy und machte ein Bild von uns. Enes sah auf die Straße, aber das machte das Bild einfach Bombe. Da man bei Enes AMG die Farbe verändern konnte machte ich das, umdüstert und ein lila blau. Ich machte nochmal ein Foto was sogar noch besser aussah. Ich machte es in meine Story, markierte ihn und postete es. Danach legte ich mein Handy weg und schaute auf die Straße. Enes nahm meine Hand und küsste meinen Handrücken. Er ließ sie sich nicht mehr los, und um ehrlich zu sein, wollte ich mich das er sie los lässt.
„Dilara, komm aufstehen" wurde ich von einer männlichen, rauen Stimme geweckt. Ich öffnete langsam meine Augen und sah Enes vor mir. Ich streckte mich kurz und schaute mich um. Wir sind in Frankfurt angekommen und ich bin eingeschlafen. Toll. Ich stand langsam auf und Enes nahm gleich meine Hand. „Gel" (komm) sagte er und zog mich leicht hinter sich her. Als wir ein gleiches Tempo hatten konnte ich meinen Augen nicht trauen. Wir waren auf einem Weihnachtsmarkt. Meine Augen strahlten und dann schaute ich Enes an der mich glücklich ansah. Ich hab ihm ein Kuss auf die Wange und zog ihn in die Menschenmenge. Wir liefen die Straße entlang und schauten uns alles an. „Enes ich will ein Schokoapfel" sagte ich und zeigte auf den Stand. Er nickte und wir stellten uns an. Er holte dazu noch Magenbrot und Gebrannte Mandel. Er bezahlte alles und gab mir mein Apfel. Ich freute mich wie ein kleines Kind und biss rein. Er sah mich an und fing an zu lachen. „Wieso lachst du so?" fragte ich ihn genervt. Er nahm eine Serviette die auf einem Tisch lag und putze meine Mundwinkel ab. Ich schaute leicht beschämt auf den Boden und knabberte weiter an meinem Apfel. „Willst du?" fragte ich ihn. Er schüttelte nur sein Kopf und gab mir ein Kuss auf mein Kopf. Ich genoss es mit ihm.
Ich war fertig mit meinemApfel und putze mein Mund ab. „Dilara kannst du Schlittschuh fahren?" fragte Enes mich. Ich nickte und schaute ihn skeptisch an. „Dann lass fahren" sagte er und zog mich zu der Eisschlittschuh Bahn die über einen ganzen Platzt ging. Es waren mindestens 70 Quadratmeter. Er bezahlte und lieh die Schlittschuhe dort aus. Ich nahm beide und setzte mich auf eine Bank und Enes neben mich. Ich zog meine Schuhe aus und die Schlittschuhe an. Ich zog sie feste zu und machte eine Schleife. Ich schaute dann zu Enes rüber der verzweifelt da saß und versuchte seine Schlittschuhe anzuziehen. Ich lachte kurz, half ihm dann aber dabei. Als wir fertig waren nahm ich ihn bei seiner Hand und lief zum Eingang der Bahn. Ich drückte seine Hand fester und machte ein Fuß auf die Bahn. Danach den nächsten, drehte mich um und half Enes. Als er auch auf der Bahn war fuhr ich rückwärts und er Vorwärts. Ich brachte es ihm bisschen bei und wir fuhren so paar Runden.
Als er es einigermaßen drauf hatten, drehte ich mich wieder um und wir fuhren Hand in Hand. Es waren sehr viele Pärchen da und es war eine sehr schöne Atmosphäre. Es war dunkel, die Bahn war beleuchtet durch Laternen und die Bäume außen rum waren mit Lichterketten geschmückt. Enes stoppt kurz und ich schaute zu ihm. „Ist was?" fragte ich ihn doch er gab mir keine Antwort. „Enes, noldu?" (was ist los) fragte ich ihn wieder. Er tat seine Hände auf meine Hüfte und zog mich näher zu sich. Aus Reflex tat ich meine Hände auf seine Brust und wir schauten uns in die Augen. Ich war immer wie Hypnotisiert wenn ich in seine Augen schaute. Ich blendete alles um uns herum aus. „Ich liebe dich, der Tag heute war wunderschön mit dir. Och will dich nicht verlieren Dilara. Ben seni çok seviyorum, senin için öldürürüm ve senin için ölürüm" (ich liebe dich sehr, ich würde für dich töten und würde für dich sterben) flüsterte er so das nur ich es hörte. Ich bekam langsam pipi in den Augen. Als er das sagte ging mein Herz auf und ich könnte schmelzen.
Ich konnte nicht anders und küsste ihn einfach. Ich küsste ihn auf der Schlittschuhbahn vor hunderten Menschen. Es war mir aber egal, denn ich liebte ihn. Mein Bauch machte Saltos und ich bekam Gänsehaut. Es war wie immer ein sehr schönes Gefühl. Als wir uns trennten schauten wir uns weiter in die Augen und ich biss mir auf meine Lippen weil es mir doch schon etwas peinlich war. Er küsste meine Stirn und ich umarmte ihn fest. Wir entscheiden uns nach Hause zu gehen da es schon 22 Uhr war. Wir brachten die Schlittschuhe zurück und liefen zum Auto Hand in Hand zurück. Er öffnete mir die Tür, ich stieg ein und er machte sie wieder zu. Er stieg ebenfalls ins Auto, startete den Motor und fuhr wieder nach Rüsselsheim. Ich war so müde das ich im Auto einschlief mit den Gedanken an den heutigen Tag. Es war einer meiner vielen Lieblingstage mit ihm.
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Süßes Paar oder süßes Paar?
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Aus Freundschaft doch liebe? Mero ff
Adventure2 Beste Freunde ob daraus noch was für die Ewigkeit wird? Ob sie zusammen halten? Ob aus Freundschaft doch Liebe wird?
