Es war soweit. Die Hexen waren da. Wir hatten sie umzingelt. Doch sie wirkten nicht eingeschüchtert, nicht im geringsten. Die fünf vom Hexenrat traten vor. Sie wollten reden. Also lief auch ich ihnen entgegen. Darwin war an meiner Seite.
"Raphael Delariva, wir wollen euren Fluch heute für ein für alle mal beenden. Den Werwolfsfluch und den Vampirfluch. Wir haben einen Weg gefunden. Wir wollen das friedlich klären." sprach eine Frau.
"Für mich schaut euer auftreten alles andere als friedlich aus. Was sollen die Waffen in den Händen der Menschen?" entgegnete ich ihnen.
"Wir werden euch nichts tun solange ihr uns nichts tut." sagte nun ein Mann vom Hexenrat.
Darwin lachte laut auf. "Ihr wollt uns nichts tun? Ihr wollt unsere Art vernichten und das soll nichts sein? Ihr habt uns zu dem gemacht was wir heute sind."
"Ja das haben wir und diesen Fehler werden wir nun rückgängig machen. Alle was wir dafür brauchen ist einen Werwolf und einen Vampir. Ihr dürft entscheiden wen ihr opfern wollt." meinte wieder der Mann.
"Niemand wird hier geopfert!" herrschte ich sie an.
"Dann entscheidest du dich also für den Kampf." kam es wieder von der Frau.
"Wartet" schrie plötzlich eine Hexe aus meinen Reihen. Es war Anastasia, welche den Hexen gegenüber trat. "Wenn ihr diesen Kampf beginnt, dann werdet ihr scheitern, das wisst ihr." meinte sie.
"Oh liebe Anastasia, du wärst eine von uns geworden. Du ständest mit uns im Hexenrat. Aber du hast uns verraten. Jetzt wirst du sehen was du davon hast. Wir brauchen nur einen Werwolf und einen Vampir. Dann sind wir von hier weg." sagte der Mann zu ihr.
Anastasia lachte auf. "Ganz so einfach ist es nicht. Vergesst nicht ich war lange an eurer Seite. Ich wurde von euch gelehrt. Ihr braucht viel mehr als nur ein Opfer ihrer Arten. Und eure wichtigste Zutat habt ihr weggeschickt."
"Was weißt du schon davon?" fragte die Frau sie.
"Anscheinend mehr als ihr. Aber ich denke nicht, dass ihr noch viel mehr Zeit zum Forschen haben werdet. Ihr Ratsmitglieder werdet noch heute Nacht in einer Zelle schmoren." erwiderte Anastasia.
Eine andere Frau vom Rat trat vor und blickte mich an. Sie hob ihre Hände und plötzlich sanken mehrere meiner Werwölfe schreiend auf die Knie. Ohne zu zögern verwandelte ich mich und sprang knurrend auf die Frau zu. Und so begann die Schlacht. Keine Toten dachte ich. Doch war dies nicht möglich. Wie ich mich getäuscht hatte. Der Hexenrat musste vernichtet werden und zwar alle fünf von ihnen.
Es herrschte das reinste Chaos. Niemand wusste mehr wohin und wen angreifen. Ein Krieg mit den Hexen war nicht einfach und schon gar nicht mit den mächtigsten Hexen. Die Hexen waren überall und wir wussten nicht welche Hexe uns angriff.
Trotzdem gelang es den Vampiren die Menschen und die Hexen voneinander zu trennen. Die Menschen waren die Schwachen und die Schwachstellen von den Hexen. Ja ich für meinen Teil halte nichts von den Menschen. Ich sehe sie als Vampirfutter und Arbeiter trotzdem, durften sie in meinem Reich leben.
Die Vampire hatten ihren Teil erledigt. Wir Werwölfe jagten die Hexen. Welche sich nur lachend von Stelle zu Stelle teleportierten. Trotzdem wusste ich, dass sie dies nicht ewig machen konnten. Den ersten Hexen ging schon die Kraft aus. Aber auch viele meiner Werwölfe und manche Vampire lagen schon auf dem Boden Tod und schwer verletzt. Ich hatte schon die ein oder andere Hexe zerfetzt, als ich vor den zwei Hexen stand, welche Silvester zur Übergabe begleitet haben. Wütend knurrte ich sie an und wollte auf sie losspringen als sie meine Gestalt einfach gegen den nächsten Baum schmetterten. Schwer atmend richtete ich mich wieder auf. Ich konnte es mir trotz Schmerzen nicht erlauben liegen zu bleiben. Wir befanden uns in einer Schlacht. Erneut wollte ich auf sie zu springen und erneut wurde ich gegen einen Baum geschmettert. Dann tauchte Anastasia an meiner Seite auf. Sie blickte kurz zu mir und richtete dann ihre Augen auf die zwei Hexen. Sie griff sie an und duellierte sich mit den Hexen. Dies war mein Zeitpunkt. Ich preschte auf die Beiden zu. Doch sie brachten mich erneut zu Boden.
Und dann plötzlich war alles schwarz.
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In a different World
Fantasía„Mein König wir haben dieses Mädchen im Wald gefunden." mit diesen Worten verbeugten sich meine Entführer. Mein Blick war immer noch auf den Boden gerichtet, in dem ich am liebsten auf der Stelle versinken würde. „ALLE SOFORT RAUS HIER" schrie eine...
