Mein Vater löste seine Zähne von meinem Armgelenk und grinste mich an. "Wie naiv du doch bist, Silvester." meinte er. Erneut packte mich meine Angst und bescherte mir eine Gänsehaut über meinen ganzen Körper.
"Was hast du vor?" fragte ich ihn angsterfüllt.
"Ich werde Delariva ein für alle mal vernichten. Und du wirst mir dabei helfen." sagte er während er mit seinen bloßen Händen zwei Gitterstäbe seiner Zelle zur Seite bog, sodass er aus seinem Gefängnis rausschlüpfen konnte.
"Bitte lass mich. Ich will das alles nicht." schluchzte ich erneut los.
"Silvester du solltest keinen Pakt mit dem Teufel schließen, denn dieser lässt dich nicht mehr gehen." lachte mein Vater bloß.
Mit einer enormen Geschwindigkeit packte er mich und rannte aus dem Schloss. Das ging so schnell, dass ich nicht einmal wusste, ob uns jemand gesehen hatte oder wo lang wir gegangen waren.
"Jetzt fängt der Spaß erst an." grinste mein Vater.
Hinter ihm kamen mehrere Vampire zum Vorschein, die sich hinter meinem Vater und mir aufstellten.
Auch aus dem Schloss strömten jetzt viele Bewohner ganz vorne Raphael und Darwin. Als sich diese gegenüber von uns aufstellten, schüttelte Raphael den Kopf. "Was hast du bloß getan Silvester? Was hast du dir dabei gedacht?" fragte er enttäuscht. Seine Stimme war so niedergeschlagen, dass ich sofort ein schlechtes Gewissen bekam.
"Es tut mir so leid." heulte ich. "Ich wollte doch nur frei sein." rechtfertigte ich mich.
"Oh und das wirst du sein Andrina." kam es von meinem Vater.
Als mein Blick zu Darwin wanderte, sah mich dieser nur angewidert an. Auch Anastasia Blick sprühte nur so vor Verabscheuung mir gegenüber.
"Die Herrschaft der Werwölfe wird mit dem heutigen Tag vorbei sein Werwolfskönig Delariva. Die Herrschaft der Vampire wird beginnen." schrie mein Vater und die Vampire hinter ihm jubelten.
"Gallus Vampire können nicht herrschen. Ihr werdet diese Welt zu Grunde richten. Ihr seit zu gierig. Ihr könnt doch nicht mal einander vertrauen." antwortete Raphael ganz ruhig.
"Da müssen wir König Delariva zustimmen." kam es plötzlich von links und der Hexenrat platzierte sich, hinter ihnen die Menschen.
Mein Vater lachte laut auf. "Es wird ja immer besser. Alle Fliegen auf einem Haufen."
"Dann fangen wir doch mal an. Als aller erstes meine Tochter gehört an meine Seite. Weder wird sie an deiner Seite herrschen Delariva noch werdet ihr Hexen sie benutzen oder gar töten. Und da sie nun bei mir leben wird unter Vampiren ist es höchste Zeit das zu tun." sprach mein Vater. Bevor ich wusste was um mich geschah spürte ich ein blutiges Handgelenk vor meinem Mund. Das Blut quellte nur so in meinen Mund und mir blieb nichts anderes übrig als zu schlucken. Danach hustete ich sofort los und das Blut, das sich noch in meinem Mund befand, fand den Weg auf den Boden.
"Nein Gallus tu ihr das nicht an." bat Raphael am Ende seiner Nerven. "Ich flehe dich an Gallus."
Mein Vater lachte nur. "Tja sie ist immer noch meine Tochter Delariva. Sie wird nicht mehr die Silvester sein, die du kanntest. Jetzt ist sie Andrina und gehört zu uns. Nicht war mein Schatz?" fragte mein Vater und sah zu mir.
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In a different World
Fantasy„Mein König wir haben dieses Mädchen im Wald gefunden." mit diesen Worten verbeugten sich meine Entführer. Mein Blick war immer noch auf den Boden gerichtet, in dem ich am liebsten auf der Stelle versinken würde. „ALLE SOFORT RAUS HIER" schrie eine...
