Gespräch unter Männern

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Fletcher

Ich laufe auf mein Zimmer und könnte mich übergeben. Ich weiß den Preis den Aurelia gezahlt hat und ich sehe auf den Rücken des Mannes, der das mit ihr zusammengetan hat. "General Owen." sage ich und mache die Tür hinter mir zu, "ich hasse den Namen." sagt er und ich sehe ihn an, er blickt mich über seine Schulter hinweg an, "ich bin Owen, nicht General. Einfach nur Owen." Damit dreht er sich komplett zu mir um, "warum hast du das gemacht?" frage ich und er sieht mich an, eilig hilft er mir auf einen Stuhl, "was habe ich gemacht?" fragt er und sieht mich an, "wieso nimmst du sie mir weg?" frage ich und spüre die heißen Tränen, "ich nehme sie dir nicht weg, das würde ich nicht machen, aber ich habe diesen Wunsch schon so lange und sie war einfach da, sie hörte zu und dann ging es Schlag auf Schlag, ich nehme sie dir nicht weg."

Er sieht mich an und ich nicke, "ich wünschte ich könnte die Ewigkeit bei ihr sein." Er sieht mich an, "das kannst du doch." sagt er, aber ich schüttle den Kopf, "nein, ich bin krank und mein Arzt kann mir nicht helfen, mein letzter Arzt ist planlos, weil es nicht die gleiche Krankheit ist wie als ich klein war, diese hier sieht der von meiner Kindheit zwar ähnlich, aber sie unterscheiden sich doch sehr und ich wünschte ich könnte mehr Zeit haben."

Damit ziehe ich mein Oberteil aus und Owen sieht meine Brust an, die Adern haben sich ausgebreitet, "was ist das?" flüstert er, ich zucke die Schultern, "keine Ahnung, aber ich will nicht das es Aurelia erfährt, sie hat so viel um die Ohren."

Er hilft mir beim Anziehen und hockt sich auf sein Bett und sieht mich an, "wir sitzen wenigstens im selben Boot, irgendwie." Ich blicke ihn an und er lächelt leicht, "wieso bist du damals abgehauen?" frage ich und setzte mich auf mein Bett, "ich habe damals gedacht das es nur ein Spiel ist, ich versuchte möglichst viele Soldaten zu retten und so stieg ich schnell auf bis zu einem bestimmten Tag, es war eine normale Mission und ein Mädchen flirtete mit mir, ich habe nie wirklich darüber nachgedacht was ich gesagt habe und dann rutschte es mir raus und ich sagte zu ihr wärst du ein Kerl würde ich mich mehr freuen, ich habe erst Minuten später verstanden was ich da gesagt habe, aber da war der Schaden schon angerichtet. Ich habe die Mission erfolgreich durchgeführt und wochenlang passierte nichts, ich dachte die haben es nicht so ernst genommen, dann war eine große Mission geglückt und ich trank mit meinen Kameraden und war nicht Herr meiner Sinne und küsste meinen Hauptmann, der konnte den Mund nicht halten und erzählte es allen, das war nicht mal das schlimmste. Ich wurde zum Rektor gerufen und mein Vater saß vor ihm auf einem Stuhl und sah mich nicht an, ich wurde beurlaubt und fuhr mit meinem Vater mit, er sprach die ganze Fahrt über nicht ein Wort, als wir bei meinem Haus ankamen wurde ich nicht wie sonst freudig begrüßt, sie sahen mich schweigend an. Ich ging auf mein Zimmer und wartete ab bis mich ein Butler holte, ich wurde zu meinem Vater gebracht, er saß in seinem Arbeitszimmer auf einem seiner Sessel und sah aus dem Fenster, ich saß mich in den anderen Sessel und er stand auf und holte zwei Gläser und schenkte uns Scotch ein, ich roch damals an der Goldbraunen Flüssigkeit und er saß sich in seinen Sessel zurück und trank einen Schluck, ich nippte an dem Scotch, stellte dann mein Gals zurück auf den Beistelltisch. Er schwieg und dann schmiss er sein Glas und meines an die Wand und schrie einfach, er schrie mich an das ich ihm nicht sagte das ich Schwul bin, sondern dass er es von dritten erfahren musste, dass er zu mir kommen musste, er packte mich und drückte mich an die Wand, er weinte und schrie mich an warum ich mit so einem Detail nicht zu ihm gekommen bin, ich wäre sein Sohn kein General oder sonst was, ich wäre sein Sohn Owen. Ich war so geschockt und dennoch hielt mich mein Vater fest und brüllte mich an, er war nicht sauer das ich Schwul bin, er war enttäuscht und sauer darüber das er es über dritte erfahren musste und nicht von mir."

Ich bin geschockt, verstehe aber noch nicht so ganz, wieso er abgehauen ist, "dann gingen wir zum Abendessen und ich saß auf meinem Platz, schweigend blickte ich auf meinen Teller, aber keiner aß etwas, meine Mutter sah mich an genauso wie meine Geschwister und dann sagte meine Mutter mir ins Gesicht sie isst nicht mit einem Schwuchtel am Tisch. Ich war so schockiert das ich kein Wort rausbekommen habe, mein Vater stand auf und verpasste meiner Mutter eine Ohrfeige, er brüllte sie an, wie sie mit mir umgehen können, ich wäre der Sohn meines Vaters. Der Bruder von meinem Vater sowie deren Eltern waren ebenfalls an diesem Abend dort und haben sich erhoben und sind gegangen, mein Onkel sah mich an und sagte zu mir, ich wäre bei ihm immer willkommen, doch seine Familie wollte auch kein Schwuchtel am Tisch haben. Ich ging ein paar Tage später zurück in die Schule und machte weiter wie sonst, aber meiner Männer hatten das Vertrauen in mich verloren, ich machte alles wie immer, doch ich wusste das ich das nicht ertragen werde also schmiedete ich einen Plan und haute ab, ich wollte nicht mal so lange wegbleiben sondern einfach mich in den Königreichen verstecken und mir überlegen wie es weitergeht, aber dann zweifelte nicht nur meine Familie an mir und meine Freunde sondern auch die Königshäuser, also nahm ich Kontakt zum Widerstand auf und sie halfen mir, ich bekam eine neue Sicht auf die Welt und tauchte ab. Ich lebte und sah, wie es auch gehen kann, ich habe viel gelernt und eines wurde mir klar als ich dann mein Mann getroffen habe, ich muss nicht General sein oder Kommandant, ich muss über mich bestimmen. Ich habe nicht vor hier sonderlich viel zu mache, der Kommandant hat seine Methode und ich werde einfach die nächsten Monate mein Ding durchziehen und dann gehen, ich habe diese Welt kennengelernt und das Imperium und es hat mehr Löcher als alles andere."

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