Kommandant Jeremy
Die Kälte der Eiswüsste macht mir echt zu schaffen, es ist nicht unbedingt die Kälte an sich die so schlimm ist, sondern eher die Tatsache, dass es diese unterdrücke kälte des Todes ist. Geht man an das Ende der Eiswüsste steht man im Zwischenraum des Lebens und des Todes und dann kann nur noch die Seele entscheiden welchen weg man geht.
Mir macht dieser Krieg auch Angst, aber viel schlimmer ist diese kälte, die wir hier in der Garnison verspüren. Es sind nicht ansatzweise genug Männer hier, um eine Schlacht zu gewinnen, selbst mit den Elementarier werden wir haushoch verlieren. Niemand von uns traut dem anderen und ich weiß wirklich nicht, wie Rory das schaffen will.
Sie ist oft für stunden verschwunden und kommt dann erschöpft oder miesgelaunt wieder. Irgendetwas macht sie hinter unserem Rücken und das merkt jeder hier, man sieht sie skeptisch an. Der Leiter vom Widerstand ist auch noch nicht hier, er musste herbe Verluste hinnehmen. Darunter seine Frau, die vor seinen Augen wohl erstochen wurde von einem Soldaten der eigentlich sein Freund war. Der Krieg bringt viele Seite von Kameraden, die man gut kennt ans Tageslicht die man so nie herausfinden würde.
Als die Tür zur Garnison aufgeht kommt Rory rein und hat eine blutige Hand, sie schleift hinter sich einen Soldaten rein der bewusstlos ist. Ohne ein Wort lässt sie ihn fallen und nimmt den Krug von einem anderen Soldaten und kippt ihn über ihn drüber.
Der Soldat wacht auf und wirkt panisch, "wo bin ich?" fragt er und weicht von uns zurück. "Du antwortest, dann kannst du gehen." sagt Rory und geht in die Knie, sie ist dünner geworden und müde. Der Soldat weicht bis zur Tür zurück, dann wird sie geöffnet und der Leiter der Garnison kommt rein und blickt nach unten. "Lasst mich gehen ihr verrückten." die Panik in seinen Augen spürt jeder und einige fangen das Grinsen an.
Rory klopft auf den Boden und der Soldat blickt sie an, "vor einigen Tagen schickte ich zum Gefängnis einen Boten, du hattest wache dort und ich will wissen, wo der Bote ist." sagt sie und der Soldat schluckt heftig. "Der Bote wurde abgewiesen mit den Worten das es die einzige Warnung ist, die er bekommt. Er ließ nicht locker und wurde festgenommen. Er kam in den Trakt für verhöre, so wie dieser Arzt. Dieser Kriegsverbrecher." Rory hebt den Kopf und schaut auf, "Dr. Goya?" fragt sie nach, "nein, der hieß so nicht. Dr. Goya ist im Hochsicherheitstrakt und wird dort gefoltert, die wollen alles über diese Aurelia wissen die er behandelt hat."
Alle spannen sich an, "interessant. Du kannst gehen." Man hilft dem Soldaten auf die Beine und gibt ihm Proviant mit, dann schubst man ihn die Tür raus. "Und was hat das gebracht?" frage ich und Rory fängt das Lachen an. "Interessante Methode, wir werden bald antworten haben. Geduldet euch, der Widerstand sollte in ein paar Stunden eintreffen." Damit geht sie die Treppe nach oben, jeder blickt ihr nach, aber keiner sagt etwas.
Wir gehen nach einer Zeit unseren Gesprächen wieder nach, man hört das Gejammer und das Geflüster, bis die Tür erneut aufgeht und ein Mann reinkommt und mit dem Leiter der Garnison spricht, dieser eilt nach oben und kurz darauf kommt Rory runter.
Sie spricht mit dem Mann, der reingekommen ist, dann nickt sie und der Mann geht und Vier Soldaten Schleifen Zwei Männer rein, der eine sieht aus wie ein Häftling, der andere ist der Bote, den wir geschickt haben. Man bringt beide nach oben und Rory folgt ihnen genauso wie der Leiter der Garnison. Ich muss schlucken, wenn hat Rory befreien lassen?
Während es allmählich Abend wird und das Abendessen serviert wird, wirken einige Soldaten gereizt und andere zittern wegen der Kälte. Ich sitze einfach hier an der Tafel und warte auf Antworten. Als wir schritte wahrnehmen läuft der Leiter der Garnison neben einem Mann runter der schlimm aussieht im Gesicht.
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Wonderland
FantasíaAurelia weiß das es Vampire, Elben und Elfen gibt, dennoch ist sie normal aufgewachsen in Los Angeles. Sie genoss die Sommer am Strand, lernte Klavier und wuchs bei ihrem Dad auf, bis der eines Tages beschloss sie in die Schweiz zu schicken, eigentl...
