Aurelia
Ich blicke aus dem Fenster in meinem Zimmer und sehe, wie der Schnee fällt, Weihnachten verbringe ich ohne meine Dad. Ich kann ihn nicht sehen da alle neuen erst nach Weihnachten nachhause können, dabei wünsche ich mir ihn hier bei mir zu haben.
Die Tage waren hart, ich habe viel gehört, erlebt und gefühlt. Ich meide viele und habe mich abgewendet von einigen. Ich sitze allein beim Essen, meide selbst Fletcher. Ich mache alles wie immer, gehe Trainieren und lasse niemanden sehen das ich mich schlecht fühle, lieber Nachhause gehen würde und dennoch ertrage ich mein Dasein gerade mehr als alles andere.
Ich vermisse mein Zuhause, mein Dad und seine Fürsorge und jemanden der gerade nicht hier ist, den ich nicht kenne. Jemanden der Neutral ist, der würde bestimmt eine andere Sicht haben oder zumindest nicht voreingenommen sein.
Durch ein Klopfen drehe ich mich um und schreite mit wenigen Schritten durch mein Zimmer und öffne die Tür, "miss man hat ihn hergebracht." Ich nicke und schließe die Tür und hole ein paar Sachen, bevor ich sie wieder öffne und ihm folge.
Die Blicke der anderen sind deutlich, andere meiden es mich anzusehen, doch deren Meinung ist auch klar aus ihrer Körperhaltung ablesen, Abneigung gegen mich.
Doch ich lasse die blicke an mir abprallen, als die Türen sich öffnen sitzt ein Mann an einem Tisch und wirkt gepflegt, der erste Eindruck täuscht, er wurde gefoltert und man sieht seine Narben und wunden, sie wurden so gut es ging versorgt, das waren meine Forderungen. Ich lege meine Sachen vor mich auf den Tisch und schiebe den Stuhl zurück und setzte mich dann hin, der Mann lässt den Kopf immer noch hängen, ich blicke den Hauptmann an, der mich hergebracht hat, er löst die Ketten von den Fuß und Handgelenken und dann bringt Prinz Nahmir Wasser und ein Glas.
Er stellt alles hin und ich schenke mir was ein und trinke einen Schluck bevor ich es ihm hinstelle, der Mann blickt auf und sieht mich an, "ich bin Aurelia, mit wem rede ich?" frage ich nach und blicke ihn an, seine Augen sind stechend Grün, wie zu erwarten wird er als Druckmittel eingesetzt.
Er sieht das Glas an, "trinken sie, sie werden einige Stunden hier sitzen, das Trinken soll ihnen helfen, schauen wir mal, ob wir beide sterben, wenn sie Gift da reingetan haben." Er blickt mich an, "Mahir." antwortet er und ich lächle, "schöner Name, in meiner Welt kommt das aus dem Arabischen." Er sieht mich an, "du bist dieses Wunderkind, worüber jeder spricht, selbst im Gefängnis reden sie über dich. Aurelia Washington das Mädchen mit der Energie."
Ich lehne mich ein Stück zurück im Stuhl, "also Mahir, erzähle mir etwas über deine Welt. Ich komme nicht von hier, also kann ich nicht wissen was du weißt." Er sieht mich an, seine Hände zittern, er sieht nur die Personen um mich herum, aber nicht mich. Er traut mir nicht, würde ich auch nicht, wenn ich gefoltert werden würde.
Ich klopfe auf den Tisch und sehe ihn eine Zeitlang schweigend an, bis er sich auf mich konzentriert und die anderen nicht merken das ich eine Art Schutzschild um ihn herum erbaue. Mahir wird ruhiger, er zittert nicht mehr so stark.
"Ich bin in der Wüste aufgewachsen, die Sommer dort waren so heiß, dass man oft nicht raus konnte aus dem Zelt, ich ging nie in eine richtige Schule und lernte alles was ich brauche in dem ich es versucht habe, dann starb der Imperator. Ich war Vier und der General kam an die Macht, mein Vater weigerte sich immer diesen Menschen zu gehorchen, er ist ein Freigeist und liebt es zu sehen wie sein Volk frei ist. Ich bin ohne meine Mutter aufgewachsen, sie ließ mich in der Wüste zurück bei meinem Vater und heiratete einen Soldaten. Mein Vater brachte mir alles bei doch als der Imperator starb wurde alles anders. Unser Volk verschwand im Dunkeln und wir widersetzten uns, erst lachte man uns aus, jetzt versucht man uns umzubringen. Ich lebe auf der Flucht, Kämpfe gegen eures gleichen und erlebe die Welt wie sie ist. Das hier ist nur ein Bruchteil eines widerwärtigen Systems."
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Wonderland
Viễn tưởngAurelia weiß das es Vampire, Elben und Elfen gibt, dennoch ist sie normal aufgewachsen in Los Angeles. Sie genoss die Sommer am Strand, lernte Klavier und wuchs bei ihrem Dad auf, bis der eines Tages beschloss sie in die Schweiz zu schicken, eigentl...
