Näher beim Feind als beim Freund

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Aurelia

Das Dinner mit dem König ist im vollen Gange, zu meiner Überraschung sitzt seine ganze Familie am Tisch und Skyland direkt neben ihm. Ich lächle in meinem pinken Kleid und höre zu, während wir dem Prinzen zuhören, der von seiner Verlobten schwärmt.

Wir hören alle brav zu und Skyland wirkt nach einer Zeit müde und genervt. Ich lächle ihn an und esse in Ruhe den nächsten Gang. Als der Prinz endlich schweigt blickt ihn seine Verlobte stolz an, "wie geht es dir Skyland?" frage ich und er lächelt mich an, "kann mich nicht beklagen. Der Sommer wird wohl warm, aber das macht nichts." Ich nicke, "in der Tat, aber den Sommer verbringe ich in Los Angeles, komm doch auch vorbei, dort gibt es viel zu sehen. Es würde dir bestimmt gut gefallen." Skyland grinst, "ich bin sicher, dass letzte Mal als ich dort war, hat mir Stadt schon gut gefallen. Wann wird es so weit sein?" fragt er und lächelt, "in wenigen Woche, ich gehe von Ende der Sommerferien aus. Alles ist bereits geklärt somit heißt es nur noch warten." Er nickt und wir essen zu Ende und verlassen dann den Saal und erhalten eine Führung durch die Kunst des Palastes.

König Fovos erzählt viel und ich höre zu und laufe neben Eric her. Bei einem Gemälde von Skyland und König Fovos lächeln Lenore und ich. "Gefällt mir gut." sagt Leonore und betrachtet das Bild genauer, "ist das mit Öl gemalt worden?" fragt sie nach und Skyland nickt, "schöne Farben. Ist wirklich gut gelungen." Ich stimme ihr zu und wir laufen Arm in Arm nebeneinanderher und betrachten die weiteren Bilder, bis wir den Garten zu sehen bekommen, "ich frage mich die ganze Zeit wie im ganzen Land Rosen blühen können in einer Wüste." gestehe ich und König Fovos lächelt, "das hängt am Boden, diese Rosen sind so gezüchtet worden. Ich habe eine Schwäche für Rosen, weshalb ich sie gern betrachte." Lächelnd laufen wir durch den Garten und Skyland läuft einige Schritte hinter dem König her und hält sich gerade und hat die Hände hinter dem Rücken verschränkt.

"Eine schöne Garten Anlage." Gibt Lenore zu und lächelt bei den Rosen und Bäumen die hier wachsen.

Nach der Führung geht es zurück und wir bereden bei Tee und Gebäck einige Ideen. Skyland lächelt brav und wirkt genervt. Als König Fovos bemerkt das er sich unwohl fühlt, verlassen mit einem Handzeichen die Mitarbeiter und die Familie den Raum.

Skyland rutsch im Sessel nachunten, "also ich mag das Personal nicht." gibt er zu und ich lächle, "ich bin sicher du magst vieles nicht." Er lacht, "stimmt auch wieder, also wie sieht dein Plan aus?" fragt er und ich sehen ihn kurz an, "Gespräche mit dem Widerstand führen." Skyland nickt, "finde ich gut, die sind alle sehr nett, solange man sie nicht nervt. Ich werde dir einen Kontakt herstellen, ich bin sicher das dich der Kopf des Widerstandes gern kennenlernen würde." Ich lache, "bestimmt." Skyland grinst, "also wie läuft es bei euch so?" frage ich und Skyland nickt, "naja eine schnell Nummer ist nicht drin, er ist einfach viel zu heiß." Ich fange schallend an zu lachen, "dein Humor übertrifft einfach alles." gebe ich zu und er nickt. "Leider bin ich der einzige in diesem Saal, die anderen haben keinen solchen Humor, heute war noch angenehm, du musst mal dabei sein, wenn Gäste hier sind oder andere Adelige, so steif. Es ist ein Alptraum und überhaupt nicht von Vorteil." Ich stimme ihm zu, "aber bald ist das ja Geschichte, ich habe da Gerüchte gehört über eine Hochzeit." Skyland sieht mich an, "naja Gerüchte sind es schon, aber die Hochzeit ist schon längst vorbei. Ich hatte nicht vor lange zu warten, seine Frau hat ihn verlassen und ich bin an ihren Platz gerückt."

Ich weite meine Augen und grinse breit, "ich wusste es, man kann dich nicht allein lassen. Du hast es Faustig hinter den Ohren." Beide grinsen, "wie lange geht eure Reise noch?" fragt König Fovos, "nun ja, nach Solaria gibt es noch ein Zwischenstopp, der sehr wichtig ist und dann geht es bereits zurück." erkläre ich und Skyland grinst breit. "Du hast es wirklich geschafft mit Tahirs Vater zu sprechen und er hilft dir dabei?" fragt er nach und ich stimme ihm zu, "das Gespräch mit Tahirs Vater verlief zu meiner Überraschung recht schnell und ruhig ab, er hörte zu und stimmte mir zu. Das ganze Gespräch dauerte keine Zehn Minuten."

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