Hauptmann Riven
Ich blicke mein Spiegelbild in der Fensterscheibe an. Wir befinden uns in dieser Waldhütte und ich weiß nicht wieso, aber seit der Abreise hat Enzo kein Wort gesagt, er blickt mich immer nur an mit diesem traurigen blick und diesem verzweifelten Ausdruck, der mir die Seele zerfrisst.
Als er die Treppen runterkommt trägt er kein Hemd, sondern nur eine Hose und rubbelt sich mit dem Handtuch seine Haare trocken. Ich löse mich von meinem Spiegelbild und laufe zu ihm in die Küche, nehme seine Hand in meine und lege sie an meine Wange, "warum sprichst du nicht, was habe ich getan das du schweigst?" frage ich und Blicke in die Verzweiflung.
Als er sich mir direkt gegenüber stellt wird sein blick verlangend, "gar nichts, ich habe nur eine solche Angst dich zu verlieren." Er geht immer mehr auf mich zu, bis mein Rücken am Türrahmen der Küche lehnt.
Er lehnt seine Stirn an meine, nimmt seine andere Hand und hält sie an meine Wange, "ich habe Angst dich zu verlieren, es macht mich wahnsinnig dich in dieser Gefahr zu sehen." Ich muss hart schlucken, "wieso hast du dich dann gemeldet mich zu beschützen?" frage ich nach, "weil der Gedanke daran dich bei einem anderen zu lassen der dich so sieht, oben Ohne, oder gerade frisch geduscht, am Morgen nur in Unterhose bekleidet mich rasend vor Eifersucht macht. Ich bin schrecklich eifersüchtig und anderen diese Einblick zu gewähren kommt gar nicht in Frage, da bricht eher die Hölle über mich ein als das ich das jemand anderen machen lasse der nur halb so gut ist wie ich."
Ich muss leicht grinsen, er hat seine Prinzipen und daran hält er fest. Er küsst mich leicht und ich lege meine Arme um seine Taille und ziehe ihn enger an mich, "wie lange werden wir hier sein, wo sind wir hier überhaupt?" frage ich und er blickt mich an, seine Augen sind so ziemlich das Einzige was ich gerade noch im Kopf habe, bevor ich den Boden unter mir spüre und über meinem Kopf die Kugeln einschlagen, "was geht den jetzt ab?" frage ich und spüre das Gewicht von meinem Freund auf mir. Die Kugeln zerschlagen alles und gehen immer weiter nachunten.
Bevor ich reagieren kann, drückt Enzo einen Knopf und wir fallen in die Tiefe, deshalb hat der Küchenboden so ein Muster, die Falltür darunter würde man nicht erkennen.
Dennoch spüre ich die Erde unter meinem Rücken und die kleinen Kiesel, die sich mir in die Schulter bohren. "Wir haben nicht viel Zeit." flüstert Enzo und hilft mir hoch. Wir rennen los und treffen auf Zwei Soldaten, die vor einem Tunnel warten, sie werfen Zwei Taschen rein in den Tunnel und Enzo öffnet sie.
"Zieh das an." Ich folge einfach der Anweisung und dann deuten sie auf einen weg und Enzo packt mich am Arm, "lauf, wir haben nicht viel Zeit, bevor sie merken das wir Ihnen entwischt sind." Wir rennen los ohne Schuhe aber mit den Taschen auf den Rücken, was auch immer da drin ist, es hat ein wenig an Gewicht.
"Renn weiter, wir sind bald da." Damit laufen wir weiter und sehen eine Kutsche. Zwei Männer in den gleichen Uniformen halten die Plane nach oben und dann rennen wir rein und klettern ein einen Zweiten Boden.
Der Boden wird geschlossen und man legt die Dielen des Bodens drauf, dann höre ich Schritte und stimmen, "sie waren dort, wir sind aber zu spät gekommen. Sie sind uns entwischt." Wir sind mit dem Feind in einer Kutscher, das kann doch nicht wahr sein.
Als ich die Schritte über mir höre, schließe ich die Augen, Dreck und Sand rieselt mir über das Gesicht, leicht wende ich mich ab, damit ich nicht niesen muss. Als wir losfahren ist es ruhig, "das wird dem Imperator nicht gefallen." sagt eine Stimme die Tief klingt. "Seit wann gefällt ihm überhaupt etwas, egal was wir machen es passt ihm nicht also können wir froh sein das wir überhaupt mit einer Spur richtig gelegen haben. Die Deserteure mögen vielleicht nur ein paar Stunden Vorsprung haben, aber die sind nicht planlos sonst hätten wir sie längst erwischt. Die haben das geplant und wir sollten genauso vorsichtig sein, wie sie es sind, nur so kriegen wir sie."
DU LIEST GERADE
Wonderland
FantasyAurelia weiß das es Vampire, Elben und Elfen gibt, dennoch ist sie normal aufgewachsen in Los Angeles. Sie genoss die Sommer am Strand, lernte Klavier und wuchs bei ihrem Dad auf, bis der eines Tages beschloss sie in die Schweiz zu schicken, eigentl...
