Kapitel 5

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Asalamu aleykum wa rahmatulahu wa barakatu, ihr solltet gebetet haben bevor ihr das lest

Die Toast sprangen aus den Toaster und ich schaute geduldig zur Simone. Ich räusperte meinen Hals und fragte: „Reichst du mir bitte die Toast?"

„Aber klar doch." Simone war dabei aufzustehen, doch mein Vater hob die Hand als Zeichen sie soll sich wieder hinsetzen und fragte: „Wieso forderst du sie auf? Der Toaster ist nur drei Schritte entfernt."

„Und bei ihr ist es ein Schritt entfernt, darum frag ich sie.", antwortete ich und schaute ihn verwirrt an.
„Ich kann sie holen, Liebling.", meinte Simone und stand auf doch mein Vater hob wieder die Hand und meinte: „Nein, setz dich wieder hin."

„Hör mal zu, Freundchen-", begann Simone nun langsam genervt doch ich stand ungeduldig auf und holte mir selbstständig die Toast. Währenddessen sage ich ganz deutlich: „Danke! Simone."

Ich schaute auffällig zu meinen Vater und setzte mich hin. Während ich meinen Brot schmierte fragte Tiana: „Papa, warum schaust du Sarah so böse an?"

„Ja genau, wieso?", fragte Simone nun und er schaute verwirrt zu ihr. Er antwortete: „Ich schaue nicht böse."

Ich ignorierte dieses Gespräch und fing stumm an zu essen. Nach einer Weile kippte sich Baba Kaffee in die Tasse und fragte: „Hast du diese Woche was vor, Sarah?"

„Ne.", antwortete ich und trank meinen Kakao. „Nicht besonderes."

„Ach wirklich?"

„Ja?"

Er nickte nur und trank einen Schluck. Dann stoß Simone mit den Ellenbogen gegen ihn und deutete mit den Kopf auf Tiana. Er räusperte sich und fragte: „Und was hast du vor Tiana?"

„Ich gehe bei Bunny übermachten!", kreischte sie als hätte sie mir darauf gewartet, dass jemand sie fragt. Verwirrt fragte ich: „Bunny?"

„Ja!", antwortete sie genervt. „Bunny!"

„Ein Hase?"

„Sie meint ihre Mitschülerin Conny", klärte mich Simone auf und schaute liebevoll zu meinen Vater. „So ein nettes Mädchen, genau wie ihre Mutter. Wir waren damals Klassenkameradinnen. Sie kommt aus Kelsterbach und ist neu umgezogen. Ihre Eltern kommen morgen zu uns für eine Tasse Kaffee."

„Wow", kommentierte ich und trank noch einen Schluck. „Ich würde niemals meine Klassenkameradinnen so schnell einladen bloß weil mein Kind sich gut mit ihres versteht." Sie schaute ernst zu mir und meinte: „Solltest du jemals Kinder haben wirst du das verstehen. Und du Schätzchen bleibst diesmal sobald wir Gäste haben."

„Aber wieso? Soll ich mit Bunny spielen?", fragte ich und sie meinte: „Sie hat einen großen Bruder. Er ist drei Jahre jünger als du, aber du wirst dich schon mit ihm verstehen. Vielleicht kannst du ein gutes Beispiel für ihn werden, er hat nun mal..." Sie hob ihre Tasse an ihren Lippen. „...seine Phasen."

„Phasen?", fragte ich und hob die Augenbrauen. „Bitte sag mir nicht er macht nicht seine Hausaufgaben." Ich machten ein Schmollmund worauf mein Vater schmunzelnd zur Seite sah.

„Was bedeutet Phasen?", fragte Tiana.

Sie trank einen Schluck und meinte: „Ich weiß nicht viel über den Jungen, aber du bist doch so schlau. Finde es heraus."

„War das gerade Ironie?", fragte ich leicht beleidigt und mein Vater hielt sich den Mund. Ich lehnte mich zurück und meinte: „Morgen hab ich sowieso keine Zeit."

„Wieso?", fragten die Zwei gleichzeitig. Simone meinte: „Du hast gerade deinen Vater gesagt du hast nichts vor."

„Hab doch was geplant. Upsi", lachte ich und kratzte mich am Hinterkopf. Als Antwort zog mir Tiana an meinen Zopf. Ich schrie auf und kreischte: „Tiana! Ich glaub es geht los!"

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