Kapitel 33

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Asalamu aleykum wa rahmatullahu wa barakatu❤️
Ihr solltet gebetet haben bevor ihr das lest💕
Bald haben wir es in shaa Allah mit dem Buch geschafft♡

,,Ach Mädchen", meinte Nouhs Mutter und schüttelte den Kopf während sie auch meine Handflächen mit einen feuchten Tuch wischte. ,,Warum bist du so früh draußen unterwegs? Solltest du dich nicht für die Schule fertig machen?"

Ich zuckte mit den Schultern. Sie schaute mir nochmal ins Gesicht und sagte: ,,Der Fleck an deiner Wange kommt sicher nicht von Nouhs Motorrad. Magst du mir das erklären?"

,,Das ist doch egal", sagte ich und sah weg. ,,Ich würde gerne meinen Vater anrufen..."

,,Hast du seine Nummer?"

,,Nein...Aber ich kann mich in mein Account einloggen und ihn per Instagram anrufen. Das tue ich für gewöhnlich nie, aber ich kann es versuchen."
Ich hatte dennoch kein gutes Gefühl ihn anzurufen. Ich komme mir wie eine Enttäuschung vor. Eine Frau, die andauernd Probleme verursacht. Eine Frau, die mitschuldig ist an den Leid anderer Menschen. Kat, Emma, Emilia...

Ich konnte mir kaum die Tränen zurück halten und begann zu weinen. Noahs Mutter erschrak und legte sofort ihre Arme um mich, weshalb ich weiter weinte und begann zu schluchzen.

...

Nouhs Mutter hatte meinen Vater angerufen und ich saß mit den Knien gegen meine Brust auf der Couch. Bei den Gedanken, das Carlos noch draußen war fuhr ein Schauer über meinen Rücken.

Als er klingelte öffnete Nouh die Tür und wie erwartet stand mein Vater da. Aus irgendeinem Grund hatte ich die Befürchtung gehabt, das es Carlos war, aber so eine Erleichterung...alhamdoulillah.

,,Baba...", gab ich in Tränen von mir, stand auf und fiel ihm sofort um die Arme. Er blieb geschockt still bis auch er seine Arme um mich schlang.

,,Geht es dir gut?", fragte er mich und ich nickte weinend, aber dies war bloß eine Lüge. Wie soll es mir gut gehen? Nach all dem Wahnsinn!

Er seufze, aber ich ging davon aus, dass es daran lag wie oft ich in Schwierigkeiten war.
Er rieb mit den Daumen über meine Stirn.
,,Du hast dich verletzt, Sarah. Das kommt davon wenn man weg rennt..."

,,Hingefallen", murmelte ich wie ein kleines Kind und rieb mir die Tränen weg. Ich ignorierte auch die Tatsache, dass Nouh meinem Vater sicherlich erzählt hatte, dass ich gestürzt bin. Dieser Esel...
Dabei blickte ich auch innerlich zurück als mein Vater mir beim Fahrrad fahren damals immer zu Seite stand und half sobald ich fiel oder am weinen war. Natürlich hat er auch hier und da gemeckert wieso ich denn nicht gut genug aufpasse, aber er war für mich da.

,,Lass uns nach Hause fahren", meinte er und reichte mir die Hand. Ich sah kurz zu Nouh und er schüttelte den Kopf.

Nach Hause. Das würde ich gerne.

,,Du solltest erstmal zum Arzt gehen", meinte er. ,,Oder zur Polizei."

Nouh. Immer so hilfsbereit. Sogar als ich vor seinem Motorrad stürzte.

,,Ich muss noch zur Kat", gab ich von mir und setzte mich. Ich hatte nicht wirklich die Energie ihnen zu erklären was passiert ist und wieso Kat im Krankenhaus war.

,,Kat?", fragte mein Vater und hob dir Augenbrauen. ,,Mach dir doch erstmal Sorgen um dich selbst statt um andere."

,,Baba", gab ich genervt von mir. Er verdrehte die Augen und meinte: ,,Baba mich nicht an, Sarah. Ich sag dir wie es ist."

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