Kapitel 32

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Asalamu aleykum wa rahmatullahu wa barakatu❤️
Ihr solltet gebetet haben bevor ihr das lest💕

Ich lief weiter gerade aus im Wald um meinen Weg zur Stadt zu finden. Meine Hände zitterten noch und mein Herz schlug schneller als bei einen Rennen. Er hat wieder jemanden erschossen. Nicht nur einen sondern wie zwei.
Zusätzlich ist Emilia...
Ich schniefte und wischte mir die kommenden Tränen weg, doch es fiel mir so schwer.

Natürlich war ich misstrauisch, dass Carlos mich nicht längst eingeholt hatte, aber ich hoffe sehr dass er mich einfach in Ruhe lässt. Es gibt diesen Funken Hoffnung. Ein Funke Hoffnung obwohl ich bereits das Bauchgefühl habe, dass er mich nicht in Ruhe lässt.

Bei der Stadt angekommen fiel mir bereits auf dass typischerweise mitten in der Nacht kaum welche unterwegs waren. War es mitten in der Nacht? Die Nacht müsste sicher rum sein. Es war bald morgens.
Bald Fajr.

Ich atmete tief durch und richtete mein Khimar. Sollte ich mit der Bahn nach Hause fahren als wäre nichts gewesen oder zuerst zur Polizei?
Ich bin so müde, aber dabei meine ich nicht nur körperlich.

Ich setzte mich erschöpft an einer Bushaltestelle und überlegte. Es wäre am Besten wenn ich zur Polizei gehen würde, aber gäbe es dann irgendwelche Konsequenzen? Ich würde auf ein Nein tippen, da Luigi nichts dagegen tun könnte, aber würde Carlos was dagegen haben?
Natürlich, aber würde er wirklich mir oder meiner Familie was antun?
Schwer zu sagen.

Emma!
Sie hatte ich fast vergessen. Ich muss sie suchen.

Statt aufzustehen zitterte wieder mein Körper und ich hielt mir die Tränen zurück. Kat ist auch noch im Krankenhaus und Allah weiß am besten ob sie noch lebt oder nicht.

Ich fühle mich irgendwie so schuldig...

...

Die Busfahrt verlief ruhig. Es war 5 Uhr morgens also gab es einige Menschen, die unterwegs waren. Nachdem ich am Bahnhof ausstieg wartete ich auf die Bahn. Was mir dennoch auffiel war das Gefühl beobachtet zu werden.
Ich blickte nach rechts und es stand ein Mann in der Nähe, der mich beobachtete. Nervös sah ich weg.

War es ein fremder Mann oder einer von Carlos Männern?

Meine Paranoia stieg als ich merkte dass er telefonierte. In diesen Moment kam der Zug und ich stieg schnell ein.

...

An meiner Station stieg ich aus und wollte schnell nach Hause. Ich traute mich nicht andere um eine Fahrt zu bitten. Das  Vertrauen fehlte mir, darum wartete ich wieder auf den Bus.

,,Sarah?"

Ich zuckte zusammen und drehte mich um.
,,Lass mich in Ruhe...", gab ich von mir und sah weg. Carlos atmete tief durch und setzte sich neben mir.
,,Lass uns einfach darüber reden."

,,Es gibt nichts zu besprechen", antwortete ich. ,,Ich gehe nach Hause."

,,Gehen? Weißt du wie weit das ist?", fragte er und ich hörte ihn wie er seine Schritte beschleunigte um sich meinen Tempo anzupassen. ,,Außerdem hatten wir eine Vereinbarung."

Ya Allah.

Mein Herz fing an schneller zu schlagen und ich schluckte. Ich antwortete: ,,Und sie wurde nicht eingehalten."

,,Was?"

Ich hielt an um ihn anzusehen und er tat es mir gleich. Ich antwortete ruhig: ,,Vereinbarung war dass wir Emilia raus holen und ich mit dir komme. Emilia ist tot, Carlos. Sie ist tot." Ich unterdrückte mir die Tränen und fuhr fort: ,,Sie hätte es schaffen können, aber tat es nicht...Ich werde nicht mit dir kommen und das weißt du. Sei ein wahrer Mann und halte dich an deine Vereinbarung." Ich senkte den Kopf und hinzufügte ,,Machs Gut, Carlos."

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