Kapitel 18

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Asalamu Friede
aleykum sei auf euch
wa und
rahmatullahu Allahs Barmherzigkeit
wa und
barakatu, sein Segen

ihr solltet gebetet haben bevor ihr das hier lest✨💕
PS. Ich würde mich sehr über Kommentare oder Votes freuen❤️

„Ich hab es geschafft auch deine Mutter zu kontaktieren.", meinte Katarina, die ich mit Khadija an der Bushaltestelle traf. Ich hatte lange nicht mehr mit Khadija gesprochen und brauchte sie momentan, aber ein Treffen mit Katarina am Bahnhof war nicht so übel. Ich löste meine Hand von Khadijas Hand und fragte: „Was sagt sie denn?"

„Ich hab dich noch nicht erwähnt. Ich kam noch nicht dazu. Wir beide hatten selber lange kein Kontakt und ich wollte kein schwieriges Thema nutzen- du bist nicht schwierig, aber-?", erklärte sie schnell und ich nickte nur. „Wie gesagt, ihr Freund würde dich gerne kennenlernen und zu Hochzeit einladen. Wusstest du dass sie Kinder haben? Du könntest sie kennenlernen."

Ich schwieg nur. Von meinen Halbgeschwistern wusste ich schon lange. Ich hatte nur ein Talent es zu ignorieren. Wieso war sie in der Lage andere Kinder zu bekommen aber mich nicht?
Katarina merkte meinen inneren Sturm von Gedanken. Sie seufze und meinte: „Denk nicht so viel darüber nach. Deine Mutter war jung als sie dich bekam und jetzt ist sie älter geworden und war bereit für Kinder. Es ist nichts persönliches dass sie diese Kinder großzog und dich nicht."

Ich nickte nur und Khadija sah mich verletzt an. „Liebes, schau nicht so. Du brichst mir das Herz."

„Alles gut.", antwortete ich. „Ich muss dir, Katarina, aber klar stellen dass ich den Freund nicht sehen möchte. Keine Interesse."

„Sicher?"

„Ja."

Sie lehnte sich zurück und fragte: „Wie läuft dein Leben so, Sarah?"

„Gut."

Das glaubte sie mir nicht. Khadija auch nicht. Katarina legte eine Hand auf meine Schulter und fragte: „Bist du sicher dass es dir zuhause gut geht?"

„Zuhause geht es mir Bestens!", antwortete ich plötzlich wütend. „Nur draußen. Draußen ist es katastrophal. Menschen, die ich kenne. Sei es von der Schule oder sonst wo. Ich wollte nur ein muslimischen Leben führen und zu mir selbst finden. Einen Neustart, aber diese Idioten machen alles kaputt!"
Ich kam den Tränen nahe und lehnte mich erschöpft zurück. „Ich will nur...Ich weiß es nicht, aber Sicherheit ist das Wichtigste. Für meinen Vater. Für meine Stieffamilie."

„Wovon redest du?", fragte sie vorsichtig und sie beugte sich näher zu mir. „Von diesen Unternehmen? Deinem Entführer?"

Khadija blinzelte verwirrt und fragte: „Entführer?"

„Ja.", antwortete ich ehrlich auf Katarinas Frage. „Nicht nur das."

Khadijas fühlte sich irgendwie wie der dritte Rad und schaute unsicher um sich herum. Die ärmste wusste garnicht was passiert war.

„Es gibt einen Mitschüler, der mich belästigt. Ich hatte heute Morgen noch einen Brief mit Fotos erhalten."

„Was für Fotos? Deine?", fragte Khadija besorgt. „Ich hab von Schwestern gehört die hijabfreie Bilder als Erpressung erhielten."

Astarghfirullah, möge Allah ihnen helfen...

Ich schüttelte den Kopf und verzog mein Gesicht bevor ich antwortete: „Es waren Bilder aus den Internet über Fußpilz."

Khadija verzog das Gesicht und hielt Abstand um sich zu fassen. Katarina gab kotzende Geräusche von sich und fragte: „Ich schätze deine Offenheit, aber...weißt du wer das war?"

Jeder braucht einen NeustartGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt