'Guten Morgen meine Schöne, Zeit zum Aufstehen' höre ich die tiefe Stimme meines Freundes, die am Morgen noch heißer klingt als sonst schon. Dann spüre ich wie die Matratze unter mir nachgibt und mir mein Liebster einen Kuss auf den Nacken drückt.
'Wo warst du?' murmel ich, noch nicht ganz wach und drehe mich auf die andere Seite, wo ich dann meine Augen öffne und in die schönsten Augen der Welt schaue.
'Ich habe mein Auto abgeholt' erklärt er mir und küsst meine Stirn.
'Hat es die Nacht überlebt?'
'Ja, normalerweise wäre das nicht so schnell gegangen mit dem wieder zurückholen, aber Geld regelt ja alles'
'Alles?'
'Na gut, fast alles' grinst er und endlich gibt er mir einen sanften Kuss auf die Lippen.
'Und jetzt ab in die Küche, sonst werden die Brötchen kalt oder die Anderen essen sie weg' wispert er gegen meine Lippen, legt seine kurz wieder auf meine und löst sich dann leider wieder von mir um aufzustehen. Ich drehe mich auf den Rücken und schaue ihn an.
'Zieh nicht so eine Schnute' schmollt mein Freund.
'Dann komm zurück' bettel ich und Diego kommt zurück ins Bett gekrabbelt.
'Geht doch' grinse ich triumphierend und Diego schüttelt amüsiert seinen Kopf.
'Was wollen wir heute machen?' fragt er. Sein Hinterkopf liegt auf meinem Bauch und ich streichel mit meiner Hand durch seine wuschligen Haare.
'Musst du nicht arbeiten?' frage ich irritiert.
'Denkst du wirklich ich fange gleich an Neujahr an wieder zu arbeiten?' fragt er belustigt zurück.
'Ja, also so hätte ich dich eingeschätzt, du bist doch so ein Arbeitstier'
'Nein, der Tag gehört nur, also wenn du willst'
'Darf ich also raussuchen was wir machen?'
'Natürlich, alles was du willst'
----
'Schlittschuhlaufen? Wirklich jetzt? Ich kann das nicht' nörgelt Diego als wir vor der Eishalle parken.
'Du hast gesagt ich darf mir aussuchen was wir machen'
'Ich dachte etwas entspanntes'
'Ach komm schon, das wird lustig'
'Meinetwegen' blafft er, sichtlich genervt und nicht überzeugt von der Sache. Wir gehen rein und Diego leiht uns Schlittschuhe aus. Die Halle ist ziemlich leer. Wer fährt auch an Neujahr zu einer Eisbahn um dort Schlittschuh zu fahren.
'Ich werde mich blamieren' stöhnt Diego genervt.
'Jetzt sei nicht so ein Miesepeter'
Darauf antwortet er gar nicht mehr und gemeinsam gehen wir auf die Eisbahn. Diego läuft die ganze Zeit am Rand entlang und hält sich dort fest, während ich wie ein Vollprofi über die Bahn fahre.
'Los, ich helfe dir jetzt' sage ich und ziehe Diego von der Bande weg. Ich fahre rückwärts, damit ich vor Diego fahre und ihn sehen kann. Meine beiden Hände umschließen seine und ich ziehe ihn. Er grinst sogar. Also macht es ihm doch Spaß. Auf der Geraden lasse ich ihn los und Diego fährt auf sich allein gestellt. Ich lasse ihn eine Sekunde aus den Augen um mich zu drehen und wieder gerade aus zu fahren und schon liegt er auf seinem Hintern. Ich muss mich zusammen reißen nicht gleich in Tränen auszubrechen vor Lachen. Ich schlittere zu ihm und halte ihm meine Hände hin, mit deren Hilfen er wieder aufsteht.
'Nicht mehr loslassen, sonst habe ich am Ende des Tages keinen Arsch mehr' sagt er grinsend zu mir. Ich nehme ihn an die Hand und gemeinsam drehen wir noch ein paar Runden auf dem Eis, ehe sein klingelndes Handy, welches sich in seiner Hosentasche befindet uns unterbricht...
DU LIEST GERADE
Love @Work
FanfictionClara führt ein ganz normales Leben in Mailand mit ihren Freundinnen Candelaria, Alba und Lodovica. Eines Abends trifft sie auf Diego Dominguez und verscherzt es sich gleich mit ihm ohne zu ahnen wer er ist. Am nächsten Morgen dann der Schock, Diego...
