It's the final countdown.
Blinzelnd öffnete ich meine Augen und blickte geradewegs in die von Harry, der bereits wach war. Automatisch musste ich grinsen als ich daran dachte, was heute für ein Tag war.
„Machst du Rüherei?", brach Harry schließlich die Stille, weshalb ich ihn etwas empört ansah. „Dein Ernst?! Wir heiraten heute und du fragst mich, ob ich dir Rüherei mache?!" „Okay, ich nehme die Frage zurück und hebe sie mir für morgen früh auf", stichelte Harry mich grinsend an und richtete sich auf während ich noch eine Weile im Bett liegen blieb.
Hoffentlich würde niemand uns diesen Tag ruinieren. Denn mich beruhigte irgendwie nicht, dass Harry's Mutter sich in den letzten drei Monaten nicht mehr gemeldet hatte.
Das waren die friedlichsten drei Monate seit ich Harry kannte. Auch wenn Harry immer noch ein wenig beleidigt darüber war, dass ich ihm unseren Skiurlaub in Österreich finanziert hatte. Er wollte nämlich nicht von mir abhängig sein oder Schulden mir gegenüber haben.
„Ein Geschenk", stellte ich sofort fest als ich nach einer warmen Dusche zu Harry in die Küche ging und auf dem Geschenk eine kleine Schachtel entdeckte. „Ich wollte nur sicher sein, dass sie dir gefallen", kommentierte Harry als ich die Schachtel öffnete und zwei goldene Ringe zum Vorschein kamen.
„Die sind sehr schön", gab ich ihm einen leichten Kuss, ehe er die Pfanne mit dem Rüherei auf den Tisch stellte. „Dich belastet was", blickte Harry mich während dem Frühstück eindringlich an, weshalb ich seufzte. „Ich habe das unschöne Gefühl, dass uns irgendjemand diesen Tag ruinieren wird", teilte ich meine Gedanken mit ihm.
„Und dieser irgendjemand ist meine Mutter", mutmaßte Harry, woraufhin ich bestätigend nickte. „Sie hat sich einfach nicht mehr gemeldet. Also wozu der ganze Zirkus in den letzten Monaten?!" „Ich weiß es nicht, Valerie. Aber können wir heute nicht über sie reden?", bat Harry mich mit einem flehenden Unterton in der Stimme, wonach ich letzlich nachgab.
„Du musst um acht Uhr aus der Wohnung", warnte ich Harry vor, der mich daraufhin entsetzt ansah. „Wieso muss ich gehen?!" „Wenn ich zu Riley gehe laufe ich gefahr, dass es von ihren Geschwistern bemalt oder zerschnitten wird. Und meine Mutter würde alles tun damit ich nicht in diesem Kleid heirate", verteidigte ich meinen Entschluss.
„Also wäre deiner Mutter das Kleid zu sexy?", grinste Harry mich verschmitzt an, weshalb ich die Augen verdrehte. „Ich verrate dir nichts, Styles", meinte ich mit fester Stimme, da Harry schon in den letzten Wochen versucht hatte Informationen über das Brautkleid aus mir herauszulocken. Und er würde sicher überrascht mit meiner Wahl sein.
„Das sind bestimmt Riley und Eleanor", meinte ich als es an der Wohnungstür klingelte. Die beiden Frauen umarmte ich zur Begrüßung während Louis und Niall sich auf direkten Weg zu Harry begaben. „Bringe es ins Wohnzimmer", sagte ich zu Eleanor, die mein Brautkleid in einer Schutzhülle über der Schulter trug. Ich hatte es vorsichtshalber bei ihr gelagert, da ich nicht wollte, dass Harry heimlich nachschaute. Denn einmal hatte ich ihn dabei erwischt als das Kleid noch in unserer Wohnung war.
„Nein, nein", klatschte ich in die Hände als Louis sich hinsetzte, „Ihr nehmt jetzt Harry und verschwindet aus der Wohnung." „Ist ja gut. Ganz ruhig", hob Louis ergebend die Hände in die Luft und richtete sich wieder auf.
Nachdem die Jungs gegangen waren lief ich zu Riley und Eleanor ins Wohnzimmer. „Das ist echt schön", lächelte Eleanor mich an als Riley das Brautkleid enthüllte. Von Eleanor hatte ich erfahren, dass sie eine Ausbildung zur Visagisten machte und sie hatte mir angeboten das Make-Up für meine Hochzeit zu machen, was ich natürlich nicht abgelehnt hatte.
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In My Blood | h.s
Fanfiction» It's like the walls are caving in. Sometimes i feel like giving up. No medicine is strong enough. Someone help me. « Zwei Menschen, deren Charaktere nicht unterschiedlicher sein können. Zwei Menschen, deren Gefühle nicht ähnlicher sein können. Zw...
