𝙴 𝙽 𝙴 𝚂
Ich kniff meine Augen in der selben Sekunde zusammen, in der ich gemerkt hatte, was für Worte meinen Mund verlassen hatten.
Dank meines unerklärlichen, dummen Kommentars herrschte nun ein kurzer Moment peinlicher Stille. Das kam reflexartig aus mir geschossen. Es hatte gar keine Bedeutung, war aber dennoch peinlich.
Sie tat so, als hätte sie es nicht gehört, obwohl es unmöglich war, dies zu überhören und löste sich kommentarlos aus meinem Arm, um anschließend aus dem Auto zu steigen. Wir besorgten schnell einige Snacks und fuhren wieder los.
Als ich parkte, sahen wir meine Mutter, wie sie aus dem Fenster schaute. Sie winkte uns lächelnd zu und Liya winkte verlegen zurück.
,,Was macht ihr zwei so schönes?", fragte sie uns und hielt dabei ihre Hand über ihren Augen, da die Sonne heute ziemlich doll schien. ,,Chillen mit Freunden bei Liya", teilte ich ihr mit. Meine Mutter ist da ziemlich entspannt. Außerdem weiß ich, dass sie Liya sehr mag. ,,Wie gehts deiner Mama, meine Süße? Weißt du schon wann sie wieder kommen?", fragte sie Liya. Sie lief etwas zu ihr um sich besser mit meiner Mutter unterhalten zu können.
Was für eine Schauspielerin. Wenn sie mit mir redet ist sie die größte Hexe und bei meiner Mutter strahlt sie förmlich.
,,Ich glaube das dauert noch etwas..", teilte sie ihr mit. ,,Ich wollte sie später sowieso mal anrufen. Wenn du etwas brauchst, kannst du natürlich immer zu uns rüber kommen", bat ihr meine Mutter an. ,,Dankeschön! Aber alles gut. Ich brauche nichts", bedanke sich Liya bescheiden bei ihr.
,,Nichts, außer meinen Sohn, hm?", sagte meine Mutter grinsend und zwinkerte ihr zu.
,,Anne!!", zischte ich. Warum müssen Mütter immer so peinlich sein?
,,Wir müssen gehen Anne, ciao", sagte ich schnell und zog Liya am Arm, um eine weitere peinliche Situation zu vermeiden. Wer weiß, was sie als nächstes tut.. meine Babyfotos zeigen?! Meine Mutter lachte immer noch am Fenster, da sie ganz genau wusste, in welche unangenehme Lage sie uns gerade gebracht hatte.
,,Warum bist du so rot?", ärgerte ich Liya, als wir bei ihr zu Hause ankamen.
,,Halt die Klappe!", schlug sie mir gegen den Arm.
Ich nahm mein Handy aus meiner Hosentasche, als es vibrierte. Ich hatte vermutet, dass es Mert war, aber sah dann eine Nachricht von meiner Mutter.
,,Heirate sie!" , schrieb sie mir und ich sah ihr lachendes Gesicht regelrecht vor meinen Augen. Ach Anne, warum bist du bloß so... ,,Anne wird sind nur Freunde. beruhig dich!", antwortete ich ihr.
,,Lad sie morgen zum Essen ein! Sie soll nicht alleine sein, solange ihre Mutter nicht da ist"
Ich seufzte, was dann Liyas Aufmerksamkeit weckte. ,,Was ist?", fragte sie, während sie die Snackst die wir geholt hatten gerade auspackte.
,,Meine Mutter lädt dich morgen zum Essen ein bei uns", teilte ich ihr mit und bekam ein schockiertes Gesicht zu sehen. ,,Oh nein. Enes bitte erfind was! Sag du willst nicht, dass ich komme oder so. Bitte!", wurde sie auf einmal so aufgebracht.
,,Ich hab da nichts zu sagen", lachte ich ,,Wenn du nicht willst, musst du ihr das selber sagen", teilte ich ihr mit. Ich wusste genau, dass sie das niemals tun würde, weil es unhöflich wäre.
,,Junge! Ich kann das nicht! Das ist voll peinlich! Was soll ich denn da reden? Was soll ich anziehen? Was ist, wenn ich kleckere beim Essen? Ich kleckere immer. Was ist wenn ich was dummes sage? Was ist, wenn sie mich nicht mag oder mich unhöflich findet? Was ist wenn.." Ich unterbrach ihr wirres Gelaber ,,Chill! Es ist ein Essen bei mir zu Hause, nicht im Weißen Haus. Sie will dich einfach nicht alleine lassen, wenn deine Mutter nicht da ist", versuchte ich sie zu beruhigen.
Ich kenne keinen Menschen, der die winzigsten Dinge so sehr im Kopf dramatisieren kann und in jeder Kleinigkeit etwas finden kann, was schief gehen könnte.
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Ego vs. Ego
Teen Fiction☾𝐸𝑛𝑒𝑠 & 𝐿𝑖𝑦𝑎☽ 𝑊𝑒𝑛𝑛 𝑧𝑤𝑒𝑖 𝑀𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑣𝑖𝑒𝑙 𝑧𝑢 𝑔𝑟𝑜𝑠𝑠𝑒𝑚 𝐸𝑔𝑜 𝑢𝑛𝑑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝑣𝑖𝑒𝑙 𝑧𝑢 𝑘𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 𝐹𝑎𝑠𝑠𝑎𝑑𝑒 𝑎𝑢𝑓𝑒𝑖𝑛𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑡𝑟𝑒𝑓𝑓𝑒𝑛. 𝐸𝑖𝑛𝑒 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑎𝑛𝑔𝑠𝑎𝑚 𝑎𝑢𝑓𝑏𝑎𝑢𝑒𝑛𝑑�...
