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Timothy's Sicht

Drei Wochen später

"Du kannst gehen Timothy." Alison Black betritt ohne ein Wort der Begrüßung das Zimmer in welchem ich die letzten drei Wochen gelebt haben und setzt sich wie so häufig in diesen einen Sessel, der genau auf das Bett gerichtet ist. Aus ihren grünen Augen heraus mustert sie mich mit einem leichten Lächeln auf den rosigen und vollen Lippen. "Ich erwarte natürlich, dass wir in Kontakt bleiben, aber das ist dir ja wohl klar", fügt sie hinzu.
Als ich erst nicht antworte wandert eine der perfekt geschwungenen Augenbrauen in die Höhe und holt mich schließlich aus meiner Starre. Ich nicke rasch, was sie dazu veranlasst aufzustehen und zu mir zu kommen. Allein die Art wie sie sich bewegt lässt mich nervös schlucken, denn seit 3 Wochen macht mich der Gedanke an ihre Kurven schier verrückt, denn sie setzt sie sexy und gleichzeitig einschüchternd ein.

Nur wenige Zentimeter vor mir bleibt sie stehen und legt erneut ihre Finger unter mein Kinn, hebt es an, sodass ich ihr in die Augen sehen muss, die ein Glänzen haben, welches ich zuvor nie bei jemandem gesehen habe.
Langsam beugt sie sich vor, stoppt neben meinem Ohr und lässt dabei die Hand über meinen Hals zu meiner Schulter wandern. Auch ich hebe nun meine Hände an und lege sie auf ihre Hüften.

Das hier, diese Berührungen sind eines ihrer Spielchen die sie nur zu gern mit mir spielt und ich bin es, der sie vollkommen genießt. Der Gedanke daran, dass sie dies tun darf, obwohl sie verheiratet ist, macht es umso intensiver. Ihr Mann ist einer derjenigen, mit denen sich wahrscheinlich keine Menschenseele auf diesem Planeten anlegen will. Umso wichtiger ist es, dass ich nach seinen Regeln spiele, denn ich darf spielen, unter bestimmten Voraussetzungen. Eine davon ist, dass Alison Black mir ihre Erlaubnis, oder die Einladung zum spielen geben muss und das tut sie gerade. Ihre Lippen streichen sanft über meinen Hals, was mich die Augen schließen und es genießen lässt. Eine solch intime Geste, die sie jedoch allem Anschein nach nur zu gern macht.

Meine Hände wandern von ihrer Hüfte zu ihrem Hintern, an welchem ich sie näher an mich heran ziehe. Alison lässt es zu, stellt sich zwischen meine Beine und richtet sich wieder auf, nur um lächelnd auf mich herab zu sehen.
"Glaub mir, ich würde nur zu gern weiter machen, aber die Arbeit ruft für uns beide." Sie fährt mit den Fingern durch mein schwarzes mittlerweile wieder länger gewachsenes Haar. Dann beugt sie sich zu mir und platziert einen einzigen kurzen Kuss auf meinen Lippen, ehe sie sich aus meiner Berührung löst und zurück zur Tür geht. "Dir steht es frei zu gehen. Sophia wird sich heute noch bei dir melden. Sie wartet nicht gern."

Mit einem letzten Lächeln lässt sie mich mit einer pulsierenden und nach mehr verlangenden Körpermitte wieder allein. Ich seufze, denn diese Spielchen hat sie schon viel zu häufig mit mir gespielt, ohne mir wirkliche Befriedigung zu liefern. Fast jedes einzelne Mal ist es darauf hinaus gelaufen, dass ich selbst Herr meiner Lust werden musste und lediglich in Gedanken bei ihr und vorallem in ihr war.

Alison ist zwei Tage nach dem Tag, an welchem ihr Mann rein gekommen ist zu mir gekommen und hat mir erklärt, dass sie durchaus gewillt dazu ist, sich mit mir zu vergnügen. Natürlich habe ich nachgefragt, was ihr Mann von dem ganzen hält, was ihr ein Lächeln entlockt hat. Sie meinte, dass er zwar zugestimmt hat, es aber Regeln geben wird. Eine dieser Regeln ist es, dass ich nichts ohne ihre klare Erlaubnis tun darf. Mich stört es definitiv nicht, denn sie kommt des Öfteren auf mich zu, auch wenn es bisher nie weiter ging als Spielereien.

Da ich keine eigenen Sachen in diesem Haus habe dauert es nicht lange mein Eigentum in einem kleinen Stoffbeutel zu verstauen, welchen sie mir zur Verfügung gestellt hat.
Nachdem ich wieder einigermaßen fitt war und Alison sich davon überzeugt hat, dass sie mir vertrauen kann, hat sie mir mein Handy wiedergegeben und mir ein neues Ladekabel besorgt. Wie zu erwarten hatte ich einige Nachrichten und verpasste Anrufe, unteranderem von meinem Boss bei Delari, meinen Freunden und anderen Mitgliedern der Mafia von dieser Mia. Dem Gespräch mit meinem Boss bin ich so lange entgangen, bis er wieder angerufen hat und ich bin nur Widerwillen rangegangen, da alles andere zu viel Aufmerksamkeit erregt hätte.

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