UUUUUUUUUND es geht auch schon weiter... wie es wohl weiter geht? Gleich werdet ihrs erfahen :)
Der Wolf in der Schlangengrube
"Warum tötet ihr mich nicht einfach? Ich werde meine Familie niemals verraten! Eher sterbe ich!", rief er keuchend, während der Pyriton eine Pause zwischen seinen Folterflüchen machte.
"Das ließe sich arrangieren. Jedoch erst, wenn wir haben, was wir wollen.", sagte Lord Voldemort und ein grausames Lächeln umspielte seine Lippen. Er richtete seinen Zauberstab auf Remus und ein Schneidefluch schoss am auf den Werwolf zu, durchtrennte seine eh schon zerrissenen Kleider und schnitt sich tief in seine vernarbte Haut, vor seinen Augen begannen schwarze Punke zu tanzen und er verlor das Bewusstsein.
Es konnte nicht mehr als ein Paar Stunden her sein, seitdem Remus Lupin, derzeitig Gefangener Voldemorts, den grausamen Folterknecht kennen gelernt hatte. Als er aus seiner Bewusstlosigkeit aufgewacht worden war, war es stockfinster gewesen. Er wusste nicht, ob er dies gut oder schlecht finden sollte, die Dunkelheit war sowohl bedrohlich als auch friedlich und ließ ihn seine Sorgen vergessen.
"Aus den Augen aus dem Sinn"
So lautete doch das Muggel Sprichwort, oder? Lily hatte es ihm einmal gesagt, als sie James furchtbare Aufräumdenkweise beschrieben hatte. Sein Freund hatte sich seit seiner Schulzeit nicht in diesem Punkt verändert; um aufzuräumen schob er einfach alles unter Betten, versteckte die Dinge hinter Gemäldern oder in Vasen. Er hatte sogar den Ring, mitdem er Lily den Antrag machen wollte in einem Blumentopf versteckt - und für ganze drei Wochen gesucht. Und weil er nicht auf die Idee gekommen war, einen Accio zu sprechen... Sirius hatte sich vor Lachen auf dem Boden gewältzt.
Ein kleiner, selbsüchtiger Teil von Remus wünschte sich, dass seine Freunde jetzt hier wären. Gleichzeitig ließ ihn der Gedanke, sie in solcher Gefahr zu sehen, ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Nein, es war am Besten so, wie es jetzt war. Er war der zäheste der Rumtreiber, die anderen hatten alle Familie. Außer Peter. Aber jetzt an Peter zu denken würde zu sehr weh tun. Er konnte sich jetzt keine Schwäche erlauben. Er musste stark bleiben! Es war dennoch nicht fair. Hatte er nicht schon genug Leid erfahren? Was er getan haben musste um das zuverdienen war ihm ein Rätsel.
Jeder Muskel in seinem Körper schrie vor Schmerz. Es tat sogar an Stellen weh, wo er nicht wusste, dass es so stark weh tun konnte. Würde er hier drin sterben? Er wollte nicht sterben. Nicht so, nicht hier. Merlin, Sirius, Lily und James mussten vor Sorge verrückt werden. Er fragte sich, ob sie nach ihm suchten. Hoffentlich nicht. Denn das einzige, was seine Situation schlimmer machen könnte wäre das Wissen, dass seine Freunde ebenso litten wie er.
Wann wird es mit seiner Folter weiter gehen? Warum hatten sie nicht einfach Veritaserum benutzt, anstatt in dieser unwürdigen Art zu sterben?
Würde der Orden versuchen ihn zu befreien? Er hoffte, dass sie sich nicht in diese Gefahr begeben würden. James war es zwar zuzutrauen, aber man konnte nicht das Leben und die Sicherheit der anderen aufs Spiel setzten. Für die Meisten war er eh nichts anderes, als eine Kreatur, die jederzeit zuschlagen könnte. Es tat weh.
Remus wusste, dass sie nicht ganz Unrecht hatten. Werwölfe, wie auch Vampire, konnten grausam sein, aber ist Zusammenhalt gerade jetzt nicht viel mehr wert, als Vorurteile ihm gegenüber? Er hasste es. Hasste, dass er gegen das Gesetz gehen musste, aber er könnte sonst keine Arbeit außerhalb der Nocturengasse finden. Das war den meisten nicht klar, egal wie oft er versucht hatte, es den engstirnigen Mitgliedern klarzumachen. Dass sein Kontaktmann ausgerechnet Severus Snape war machte es nicht besser.
Er war froh, überhaupt eine Arbeit zu haben. Er schmuggelte Tränkezutaten, und nicht mal mehr die wirklich illegalen Sachen. Er war immer dankbar gewesen dass Dumbledore an das Gute in ihm glaubte. Auch wenn Albus nicht gerade viel von dieser Art von Arbeit hielt. Doch eine andere Option hatte er nicht wenn er essen wollte.
Das hielt ihm das Ministerium größtenteils vom Hals. Remus wollte sich nicht vorstellen, wie es den anderen Werwölfen ging, die sich nicht Voldemort oder Dumbledore angeschlossen hatten. In einem Punkt stimmten sowohl Dumbledore als auch Voldemort übereib; Das Zaubereiministerium Englands' brauchte Veränderung, viel zu festgefahren waren die Wege der korrupten Menschen dort.
Er wusste, dass er eigentlich bessere Chancen bei Voldemort hätte. Er plante zumindest andere magische Rassen, nicht nur Zauberer und Hexen, zu integrieren. Dumbledore hatte in dieser Hinsticht nicht geplant, für ihn sollte alles so sein wie vor Voldemort. Das war nicht das, woraus Remus gehofft hatte. Doch es war auch nicht richtig Dementoren, Inferi und Banshees frei zu lassen, von den Trollen wollte er erst gar nicht sprechen. Es war schwer genug sich gegen sie zu wehren, wenn man Magie hat, wie sollten sich dann Muggels verteidigen?
Sein Gewissen könnte es nicht aushalten, wenn er für den Tot von unschuldigen Zivilisten verantwortlich wäre, weil er den Mann unterstützte, der diesen Wesen keine Grenzen setzte, genauso wie er niemals seine Freunde verraten könnte. Nicht, wenn sie sowieso ganz oben auf der Liste der Feinde von Voldemort waren.
Und doch... da war etwas in ihm, etwas, gegen das er ständig kämpfen musste. Etwas, dass nicht gezähmt werden wollte, nicht zähmen konnte. Sein tiefstes Inneren war von Natur aus wild. Er konnte diesen Teil nicht abschalten, der frei sein und töten wollte. Noch war es in seiner Natur sich z uergeben oder unterzuordnen.
Remus Lupin wusste, dass es in ihm war worüber er jederzeit die Kontrolle verlieren konnte. Ihm war klar, dass er mit dieser Erkenntnis nicht alleine war.
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überarbeitet am 12.5.2020
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The Dark Prince
FanficHarry James Potter wurde an Halloween 1981 von Lord Voldemort ermordet. Scheinbar. James und Lily Potter haben überlebt und widmen ihr Leben nun dem Widerstand. Sie vergessen nie was damals passiert ist. Doch das Leben geht weiter und der Krieg wi...
