Wir gingen zu einem alten Pup mit dem Namen 'Der tropfende Kessel'. Dumbledore ging schnell durch und beachtete die ganzen Leute gar nicht. Wir kamen an einem Hinterhof raus. Hier war nichts außer einer Backsteinmauer. Dumbledore zog ein Stück Holz? Seinen Zauberstab. Und tippte damit ein paar Steine an. Plötzlich verschoben sich alle Steine und dahinter kam eine belebte Gasse zum Vorschein! "Wilkommen in der Winkelgasse."
Mit großen Augen schaute ich mich um, während ich neben Dumbledore herlief. "Ich habe mir die Freiheit genommen dir schon etwas Geld zu holen. Das heißt wir können sofort deinen Zauberstab und alles andere besorgen."
Wir kamen an einem kleinen Laden an. Ollivanders. Wir gingen hinein und sofort kam uns ein älterer Mann entgegen. "Ah, Miss Potter. Ich habe mich schon gefragt, wann sie denn hier auftauchen würden. Ihr Bruder war ja eine harte Nuss. Mal schauen, wie ihr Zauberstab sein wird." Und schon verschwand der komische Mann wieder nach hinten.
Wir probierten eine Reihe verschiedener Zauberstäbe aus, womit ich den halben Laden auseinander nahm. Dumbledore schaute dem ganzen recht vergnügt zu und murmelte immer mal wieder etwas in seinen Bart. "Hm. Ich frage mich.... Vielleicht.....", murmelte Mr. Ollivander und verschwand wieder nach hinten. Dann kam er mit einer Schachtel wieder und nahm den Zauberstab bedächtig heraus. "11 Zoll. Eine Mischung aus Stechpalme und Haselnuss. Kern: Phönixfeder." Ich nahm mir den Zauberstab und wusste gleich, das ist meiner. Ich schwang in und goldene Funken kamen aus der Spitze. Zusätzlich breitete sich ein warmes Gefühl in mir aus und ich fühlte mich glücklich und vollkommen. "Oh ja, perfekt. Äußerst seltsam." "Was ist seltsam?" "Der Phönix, der die Feder für Ihren Kern spendete, gab noch zwei weitere Federn. Nur zwei weitere. Eine gehört Ihrem Bruder. Die andere hat Ihnen diese Narbe eingebracht", erklärte Mr. Ollivander.
Dumbledore bezahlte und dann gingen wir zu Flourish & Blotts, um alle meine Bücher zu kaufen. Danach holten wir noch meine Umhänge von Madam Malkins und besorgten den ganzen Rest.
"Warte kurz hier", wies mich Dumbledore an und verschwand. Kurz darauf kam er mit einer Eule wieder! Sie war weiß, bis auf ihr eines Auge. Da hatte sie einen schwarzen Fleck. "Oh mein Gott!", hauchte ich. "Ich dachte mir, da du heute ja Geburtstag hast, schenke ich dir eine Eule. Dein Bruder Harry hat auch eine." Ich hatte Geburtstag? "Ich habe Geburtstag? Oh, das war es, was ich vergessen habe. Im Waisenhaus wird nie Geburtstag gefeiert", erklärte ich. Stimmt. Jetzt war ich schon 11 Jahre alt! Heute war ja der 30. Juli. Oh man, ganz vergessen!
Dann hatten wir auch alles und Dumbledore schritt suchend durch die Menge. "Ich habe mir gedacht, dass du bestimmt nicht zurück ins Waisenhaus willst. Für diesen Fall dachte ich mir, dass du die restlichen Ferien in Hogwarts verbringen könntest. Da ich selber noch etwas Wichtiges besorgen muss, wird dich ein alter Freund von mir dorthin bringen. Er ist auch ein guter Freund von deinem Bruder Harry. Ah, da ist er ja." Dumbledore schritt zielstrebig auf einen riesigen Mann zu. Der war mindestens doppelt so breit wie ich und doppelt so groß. Wow.
Schnell lief ich ihm hinterher. "Hallo Hagrid", begrüßte Dumbledore ihn. "Tag Professor. Und du musst Luna sein? Bei Merlin, du siehst aus wie Lily. Außer die Augen, die hast du definitiv von James." Und schon zog mich der Riese in eine feste Umarmung. Ich war dezent überfordert. "Aber aber Hagrid. Wir wollen sie doch noch etwas am Leben lassen", schmunzelte Dumbledore und zwinkerte mir zu. Etwas verlegen ließ Hagrid mich wieder los. "Na dann komm mal mit. Auf nach Hogwarts!" Dumbledore verabschiedete sich von uns und ich folgte Hagrid durch die Winkelgasse und dem Pup zu einem Motorrad. Ich setzte mich in den Anhänger. "Nicht erschrecken. Und gut festhalten", warnte er mich vor. Und plötzlich hoben wir ab! "Wow! Wuhu!", rief ich, während meine Haare wild umher gepeitscht wurden.
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Harry Potter und seine kleine Schwester
FanfictionLuna Lily Potter. Ein kaum bekannter Name. Sowohl in der Welt der Muggel als auch in der Zaubererwelt. Wenn man bedenkt, dass ihr großer Bruder eine Berühmtheiten ist. Doch Luna war damals in dieser verhängnisvollen Nacht auch nur ein paar Tage alt...
