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Er nickte nur und ließ mich allein mit dem toten Luca Changretta, der bald als Vampir zurückkommen würde. Ich sah ihm nach, mein Blick auf seinen Rücken geheftet. Und mit einem Seufzen wendete ich mich dem toten italienischen Gangsterboss zu um ihn auf einem Stuhl zu fesseln.

Tommy

Ich ging nach draußen und zündete mir eine Zigarette an. Ich seufzte als ich darüber nachdachte, über das was zwischen mir und Katherine war. Ich liebte sie. Mein Gott, wie sehr ich diese Frau liebte. Es ging weit über alles hinaus, was ich vorher als Liebe kannte. Aber irgendetwas sagte mir, dass es nicht von Dauer sein würde. Ein Gefühl, welches an meiner Seele nagte, unerbittlich. Es war, als würde sie mir früher oder später entrissen werden. Und seit langer Zeit sendete ich ein stummes Stoßgebet an Gott. Es war Jahre her gewesen seit ich das letzte Mal gebetet hatte. Aber in diesem Moment flehte ich Gott stumm an, mir Katherine nicht wieder zu nehmen, sie in meinem Leben zu lassen. „Bitte..." flüsterte ich, mein Blick gen Himmel gerichtet.

Nach einer Weile, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte, wachte Luca Changretta endlich auf. „Wo... wo bin ich?", stotterte er, ein wenig orientierungslos. „Oh, Sie sind im Jenseits. Wo sonst?", antwortete ich sarkastisch und erlaubte mir somit einen kleinen Scherz. „Sicher, dass das nicht doch die Hölle ist? Es sieht nämlich stark danach aus.", meinte er, als er sich umsah soweit es die Fesseln zuließen. Daraufhin musste ich lächeln. „Wie auch immer man es betrachten mag.", sagte ich, trat hinter ihn und brach ihm mit einer schnellen Bewegung das Genick. Danach richtete ich mein Haar, strich meine Kleidung glatt und stolzierte aus dem Lagerhaus, Luca Changrettas Leiche, die sofort auf dem Stuhl zusammengesunken war, hinter mir lassend.

Tommy

Ich sah gerade einigen Vögeln beim fliegen zu, als ich ihre Schritte hinter mir hörte. Und ehe ich mich versah, war sie hinter mir und ließ ihre Finger über meine Arme wandern, die Berührung kaum spürbar. Und dennoch hinterließ sie eine Spur aus Feuer auf meiner Haut... „Katherine...", flüsterte ich, meine Stimme voller Verlangen, welches an Verzweiflung grenzte. „Shh...", hauchte sie mir ins Ohr während sie ihre Hände zu meinem Hosenbund wandern ließ. „Oh Gott...", flüsterte ich als sie mich genau dort berührte, wo ich es in diesem Moment am meisten wollte. Und während sie im perfekten Tempo damit weitermachte, begann sie, meinen Hals zu küssen. Und dazwischen konnte ich ihre Fangzähne spüren, wie sie sanft über meine empfindliche Haut strichen. Und es brachte meine Hose fast zum platzen. Und dann biss sie mich. Nahm sich mein Blut. Und es brachte mich um den Verstand, wie so oft. Und ihre Hand, die mit mir spielte, mich auf die süßeste Art und Weise folterte, machte das ganze noch intensiver. Ich stöhnte und es klang mehr wie ein knurren. Alles, woran ich denken konnte, alles was ich wollte, war ihr die Kleider vom Leib zu reißen und sie mitten auf der Straße zu ficken. Ich spürte, wie mein Blut meinen Hals herunterlief, in meinem Hemdkragen versickerte und ihn rot färbte. Katherine stöhnte kaum hörbar. „Katherine...", schaffte ich es zu flüstern, bevor wir uns endgültig in unserem Verlangen verlieren konnten und für einen Skandal in Birmingham sorgen würden. Sie ließ widerwillig von meinem Hals ab und zog ihre Hand aus meiner Hose. „Was ist, Thomas?", fragte sie, als ich mich zu ihr umdrehte. Mein Blut war über ihre perfekten Lippen verteilt und tropfte von ihrem Kinn, in ihren Ausschnitt. Mir stockte der Atem, als mir ein Gedanke kam. Sollte ich das wirklich tun? Wahrscheinlich war es moralisch äußerst verwerflich und garantiert würde es viele Menschen anekeln. Aber was kümmerte das einen Mann wie mich schon?

Ich sah, wie seine Augen sich verdunkelten. Und bevor ich ihn davon abhalten konnte, ließ er seinen Zeigefinger langsam über meine Lippen und dann über mein Kinn gleiten bevor er ihn in das Blut in meinem Ausschnitt tauchte. Das sorgte dafür, dass mir der Atem stockte. Und dann hob er seinen Zeigefinger an seine Lippen. Ich sah ihm dabei zu, wie er sein eigenes Blut von seinem Finger leckte. Und als wäre das noch nicht genug, beugte er sich nach vorne und leckte mir langsam über die Unterlippe bevor er mich küsste und seine Hand zwischen meine Beine glitt. Diesmal stöhnte ich und presste mich ein wenig mehr gegen seine Hand.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Mar 22, 2025 ⏰

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