93: Schmachten - Maxi, dwk pt.III

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~und hier auch schon part III weil ich selbst nicht abwarten konnte🤍~

Last

Victoria

"Es juckt mich einen scheiß Dreck, ob du mir glaubst oder nicht. Fakt ist: du sollst sie in Ruhe lassen. Sie will nichts von dir und das hat sie dir mehr als einmal deutlich gemacht. Also nimm deine Mini-Eier in die Hand und verpiss dich"

Ich darf ihm das auf keinen Fall sagen, denn das würde sein viel zu großes Ego nur weiter pushen, aber das war heiß. Und zu meiner eigenen Überraschung stört es mich überhaupt nicht, dass er unsere Beziehung gerade mehr oder weniger komplett öffentlich macht. Und ich weiß, dass es ihn tatsächlich nicht juckt, ob Joshua ihm glaubt oder nicht, weil ich weiß, dass er darauf setzt, dass wir wissen, was wir haben. Und das reicht.
Doch Joshua scheint immer noch nicht gehen zu wollen.
"Jetzt verpiss dich einfach und lass die Mädels in Ruhe", meint Marlon ruhig. "Halt dich raus. Und du auch Von Theumer. Von euren Gestalten will ich nichts"
"Pass auf was du sagst, Freundchen", brummt Markus. Er hat es gar nicht gern, wenn man seine Luna beleidigt. Marlon redet sofort leise auf Markus ein, welcher sich dann abwendet und stattdessen zu Luna setzt. So viel zum Thema Privatsphäre. "Es ist egal, von wem du was willst. So lange die andere Partei von dir nichts will, hast du dich zu verpissen und sie in Ruhe zu lassen. Alles andere ist Belästigung", fährt mein Schönling fort. Auch wenn ich Angst habe, worauf das noch hinaus läuft, schaue ich zu gern dabei zu, wie er seins verteidigt. Und es macht mich glücklich zu sehen, dass ich ihm was bedeute.
"Woher willst du wissen, was sie will, Maximilian?", Joshua verschränkt die Arme vor der Brust. "Ich glaube der gibt niemals auf", murmelt Vivi zu mir und legt ihren Kopf auf meiner Schulter ab. "Er will es einfach nicht verstehen", antworte ich ihr leise.
Maxi grinst wieder. Ich liebe dieses Grinsen. "Oh glaub ich, sie hat meinen Namen öfter gestöhnt, sie stöhnt meinen Namen öfter und sie wird meinen Namen öfter stöhnen als du es dir in deinen tiefsten Träumen mit deinem Namen vorstellen kannst. Denn im Gegensatz zu dir bin ich ein Gentleman und verstehe, wenn eine Frau nicht will"

Das Krankenzimmer...denke ich nur.

"Ach und übrigens die liebt Sonnenaufgänge und nicht Sonnenuntergänge. Bevor du also Fakten in deine Schleimspur einbauen willst, solltest du dich darüber informieren, ob sie auch stimmen, bevor du einen scheiß erzählst, der bis zum Himmel stinkt. Und jetzt sage ich es dir noch einmal: nimm deine Mini-Eier in die Hand und verpiss dich. Am besten verpisst du dich auch gleich noch vom See. Denn hier an diesem Platz bist du unerwünscht. Und nicht ich"
Maxi ist verdammt Eifersüchtig. Er hat es mit mir auch echt nicht einfach. Ich weiß, dass mich alle immer anstarren. Und das der Bikini eine eher negative Wahl war ist mir auch erst hier aufgefallen. Aber er passt nun mal zu seiner Kette.
"Alter, Maxi noch ein Wort und ich polier dir so hart die Fresse, dass du-"
"Mach doch. Polier mir die Fresse. Außer dumm schwafeln und schlagen kannst du nämlich eh nichts. Es würde gar nicht so weit kommen, würdest du es raffen und dich verpissen. Und da ich gerade echt kein Bock auf nh blutige Nase habe, verpiss ich mich jetzt. Und vielleicht raffst du es in Hundert Jahren, aber ein nein, ist ein nein!", sagt Maxi. Er ist mittlerweile ziemlich wütend und ich glaube ihm qualmt der Kopf von dieser Dumpfbacke. "Hey, Vic, willst du mitkommen?" fragt Maxi mich und sieht mich erwartungsvoll. Seine Brust hebt und senkt sich schwer. Ich verstehe was er vor hat und schüttle daher den Kopf. "Gerade nicht"
"Dann gehe ich alleine. Denn ein nein, ist nein, Joshua"
Maxi geht. Joshua scheint es die Sprache verschlagen zu haben. Ich blicke Maxi hinter her, der auf den Steg geht und dann mit einem Köpper ins Wasser springt. Ich muss lächeln. "Girl, das war heiß", meint Vivi zu mir. Und als ich zu ihr gucke, stelle ich fest, dass Joshua ohne ein weiteres Wort abgedampft ist. "Ich gehe Maxi hinterher"
"Viel Spaß", grinst Vivi.
Anders als Maxi gehe ich neben dem Steg ins Wasser und schwimme dann zu ihm. "Kannst du noch stehen, oder bist du neuerdings profischwimmer?", frage ich und versuche mich über Wasser zu halten. Maxi grinst. "Ich kann im Gegensatz zu dir noch stehen, kleine. Ich hab aber nichts dagegen, wenn du dich an mir festhälst"
"Hast du dich denn auch beruhigt, oder brodelst du noch?"
"Geht wieder", er macht eine kurze Pause, in der ich mich an ihm festhalte, "Vic, es tut mir leid. Ich weiß wir hatten noch nicht drüber gesprochen, ob wir jetzt ganz öffentlich sind oder noch exklusiv, aber es ging nicht. Du hast diesen Bikini an, es ist heiß und verdammt er ist ein Arschloch. Ich glaub er hat es auch immer noch nicht verstanden"
"Vielleicht ja ein bisschen. Zumindest ist er gegangen", antworte ich und schlinge meine Arme um seinen Nacken. "Maxi"
"Victoria"
"Woah. Seit wann heiß ich denn so?"
"Seit deiner Geburt, kleine" - ich lege den Kopf schief. "Ist ja auch egal. Es juckt mich nicht was andere denken. Denn ich weiß, was wir haben und das zählt. Also...warum eigentlich nicht? So ganz öffentlich wäre eine komplett neue Erfahrung", grinse ich. Maxi schlingt seine Arme um mich und kommt meinem Kopf näher. "Also darf ich dich jetzt immer und über all Küssen? In jedem Möglichem Moment? Wirklich immer?", fragt er und sieht dabei so unglaublich süß aus, dass selbst wenn ich Einschränkungen gehabt hätte, wären diese jetzt verflogen.
"Nur wenn du mich jetzt küsst, Maximilian", flüstere ich und beiße mir dann leicht auf die Unterlippe. "Oh nichts lieber als das, Victoria"
Und dann landen unsere Lippen aufeinander. Es ist einer der schönsten Küsse, die wir jemals hatten. Voller Liebe, Energie und Zufriedenheit.
"Maxi! Maxi! Maxi", feuern die Jungs ihn plötzlich an, was ihn zum grinsen bringt. "Die sind so dämlich", flüstert er, doch hört nicht auf mich zu küssen. Ich höre Vivien quietschen und vor Freude schreien. Sie und Luna jubeln gemeinsam mit Vanessa. Der ganze Baggersee beginnt zu Klatschen. Einige aus der Schule werden uns erkennen, andere widerum werden einfach nur der Mehrheit folgen. Doch eins ist sicher: Es fühlt sich jetzt schon unglaublich gut an öffentlich zu sein. Und Exklusiv sind wir sowieso immer.

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