58: Keep it Secret pt. III

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No spice but spicy tension;)

Luna

Ruhig versuchte ich zu atmen, während ich den Lockenstab in den Händen hielt und meine Haare machte.
Ich war so derbe aufgeregt.
Ich würde heute Aidens Eltern kennenlernen.
Ja natürlich waren wir schon länger zusammen und ich war auch schon mal bei ihm zu Hause, aber er hatte mich versucht zu verstecken bzw zu schützen. Ich weiß von den schlechten Verhältnis, welchses Aiden zu seinen Eltern hat. Seine Mutter, die einfach nur zu Verliebt und vielleicht auch ein bisschen Geldgeil ist, um sich von seinem Vater zu trennen. Denn sein Vater ist ein reines Arschloch. Zumindest nach den Erzählungen von Aiden und ich glaube ihm. Sein Vater besitzt eine Café-Kette, weshalb Aiden aus gut betuchtem Hause kommt. Jedoch sieht er wenig von dem Geld, da er laut seinem Vater eine Enttäuschung ist.
Die Beziehung war nicht geheim, aber Aiden hat sich immer lieber bei mir getroffen und in meiner wholesome Family war mir das auch lieb. Anfangs wollte ich nicht nach LA ziehen. War ja auch ein riesen Unterschied zu Berlin. Aber jetzt liebe ich es hier. Vor allem meine Freunde, das Meer und natürlich den Jungen, den ich hier kennengelernt und lieben gelernt habe.

Skeptisch stehe ich vor dem Spiegel. Manchmal tut es schnon weh, Ruby - meiner besten Freundin - oder Sienna nichts davon erzählen zu können, aber der Wind der auf uns zu kommen würde, wäre zu stark. Und durch Aidens Geheimnis wäre ich nur in Gefahr.
Ich weiß nicht wie viel ich ihm davon glauben kann, aber ich liebe und vertraue ihm, wenn er sagt, dass es besser so ist. Vorerst.

Es klingelt an der Haustür und für einen Outfitwechsel ist es dafür wohl zu spät. Ich trage ein luftiges Sommerkleid, welches doch etwas schicker ist und dazu ziehe ich Sandaletten mit etwas Absatz an. In meine kleine Tasche schmeißen ich fix mein Handy, ein Lipglos und mein Schlüssel, dann gehe ich nach unten. Ich höre bereits wie Aiden mit meiner Mama spricht, bevor ich ihn sehe. Er erblickt mich zuerst und beginnt zu strahlen.
Die braunen Locken sehen perfekt gestylt aus. Er trägt eine schwarze Anzugshose und dazu ein weißes Hemd. Seine Uhr lässt seine Hände nur noch größer wirken und sein Duft erfüllt das ganze Haus.
„Du siehst gut aus, Spatz”, meint meine Mama und gibt mir einen Kuss. „Da kann ich nur zustimmen”, meint Aiden und lächelt. Mama verabschiedet mich mit einem Kuss und Aiden begrüßt mich mit einem.
„Hey, Cupcake”, raut er gegen meine Lippen und ich merke wie er mich inhaliert.
„Hey”, entgegne ich und lächle.
„Du siehst wunderschön aus”, er haucht es mir nur gegen die Lippen, doch löst dabei ein so wohliges Gefühl aus, dass ich ihn am liebsten nie wieder auch nur eine Sekunde gehen lassen möchte.

~~~

Mir war so schlecht wie lange nicht mehr. Aiden hat mich und ihn zum Restaurant gefahren und gleich würde ich auf seine Eltern treffen.
Er parkt sein Auto in der Tiefgarage, die so gar nicht aussieht wie die, die ich kenne. Überhaupt nicht ranzig.
Scheiße das Restaurant muss ultra teuer sein.
„Luna, ist alles okay?”, fragt Aiden mich und legt seine Hand auf meinen Oberschenkel. „äh, was? Jaja”, sage ich nervös und schnell, dann steige ich einfach aus.
„Cake”, meint er mit rauer Stimme und hält mich am Arm fest. Er wirbelt mich herum und keilt mich zwischen sich und Auto fest. „Entspann dich, Cupcake. Es wird schon nicht so schlimm werden und wenn doch, hauen wir einfach ab, okay?”, sagt er und sieht mich fragend an.
Ich nicke wie in Trance und immer noch ist mir kotzübel.
„Du brauchst entspanntere Gedanken”, meint er nur. Plötzlich küsst er mich mit einer Intensität die mir ein Kribbeln zwischen die Beine schlägt und den Atem raubt. Er küsst mich wie lange nicht mehr und lässt dabei seine Hände über meinen Körper wandern.

Würde mich jemand fragen wie lange wir an seinem Auto rumgemacht haben, würde ich ihm keine Antwort geben können.
Es könnte eine Sekunde, eine Minute aber auch eine Stunde gewesen sein. Und ich liebte alles daran.
Nur nicht, dass der Grund meine Nervosität war.
Mittlerweile sitzen wir am Tisch und warten auf seine Eltern, als plötzlich eine bildhübsche Frau und ein Mann, der Aiden zum verwechseln ähnlich sieht auf unseren Tisch zukommen. „Show Time”, sagt Aiden und für dieses Zeichen bin ich ihm sehr dankbar.
„Mom, Dad”, begrüßt Aiden seine Eltern. Seine Mutter mit einer leichten Umarmung seinen Vater mit nichts weiter als einem nicken. „Freut mich sehr Sie kennenzulernen Mr und Mrs Cooper”, sage ich und strecke beiden die Hand entgegen. Seine Mutter erwidert die Geste Lächelnd, sein Vater jedoch blickt mich so düster an, dass mir ein Eiskalter Schauer den Rücken hinunter jagt.
Wir setzten uns und Aiden legt sofort die Hand auf meinen Oberschenkel. Für meinen Geschmack bei einem Essen etwas zu weit oben.
„So, Sie sind also diejenige, die für die schlechten Noten unseres Sohnes verantwortlich ist?”, beginnt Mr Cooper das Gespräch Nachdem wir essen bestellt haben. Aidens Hand krallt sich fester in meinen Oberschenkel. Er versteift sich. „Ähm ich versteh nicht ganz”, stottere ich und werde unsicher. „Hören Sie Ms?”
„Silva”, antworte ich schnell.
„Ms Silva, ich halte nicht viel von Liebelein. Besonders nicht, wenn Sie keinen guten Einfluss auf meinen Sohn haben. Dies scheint mir zumindest der Fall zu sein, wenn er Sie verheimlicht. Nun denn, Sie scheinen mir auch aus anderen Verhältnissen zu kommen, was natürlich erstmal kein Problem ist, aber Sie sollten wissen, dass mein Sohn die Café -Kette übernehmen soll und da wäre eine kompetente Frau an seiner Seite durchaus vom Vorteil”

Mir bleibt die Spucke in Halse stecken. Selten wurde ich so professionell gedisst. Und das nach nicht mal 1/4 des Abends. „Dad!”, faucht Aiden und schiebt automatisch seine Hand Etwas weiter nach oben, um mich zu beruhigen. Er beginnt meinen Oberschenkel zur Beruhigung zu streicheln, doch ist selber zu aufgebracht. „Aiden, reiß dich etwas mehr zusammen, ich habe lediglich gesagt, was ich von eurer liebelei halte”
„Das kannst du auch lassen. Es ist keine einfache liebelei sondern eine ernsthafte Beziehung! Und wenn du klar genug denken würdest, wüsstest du, dass ich deine Café - Kette eher ungern übernehmen möchte. Doch das steht auf einem anderen Blatt”, Aiden kocht plötzlich vor Wut und jetzt bin ich diejenige, die ihn mit einer Hand auf dem Oberschenkel versucht zu beruhigen. Doch es scheint weniger zu funktionieren. „Ich finde es wirklich unverschämt von dir, dass du Luna nicht mal eine Chance gibst, sondern sie direkt verurteilst! Ich habe mir wirklich gewünscht, dass das Essen keine Katastrophe wird, doch du hast dich ja wieder von deiner Besten Seite gezeigt und das tu ich mir nicht länger an. Ich liebe Luna und mir ist egal was du oder ihr sagt!”
Aiden steht plötzlich auf, greift nach meiner Tasche und schließlich meiner Hand und gemeinsam verschwinden wir genauso schnell wie wir gekommen sind.

„Aiden, dass hättest du nicht machen müssen” - vor dem Auto kommen wir zum stehen und irgendwie fühle ich mich schuldig.
„Wollte ich aber. Er geht mir auf den Sack! Er hat direkt mit negativen Angefangen und nicht mal was über dich erfahren wollen. Ich wollte und konnte mich nicht zurück halten. Lass uns bitte einfach zu dir fahren und den Abend noch schön machen, okay cupcake?”, sagt er und nimmt mein Gesicht in seine Hände. Ich nicke wie in Trance. „Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Plan”
„Und der wäre?”, frage ich während er mich gegen das Auto drückt.
Langsam kommt er meinem Ohr näher und flüstert schließlich: „Eigentlicht wollte ich es dir unterm Tisch mit meinen Finger besorgen, aber das Essen hat leider nicht lange genug gedauert”
Empört und doch etwas erregt schlage ich ihn leicht auf die Schulter was ihn nur grinsen lässt.
„Du findest es viel zu schraf, wenn man erwischt werden könnte”, meine ich, während er meinen Lippen näher kommt.
„Ohja”, grinst er und sieht mich verführerisch an, „Lust auf Auto Sex?”

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