Leon
Ich saß im Wohnzimmer und scrollte einfach nur durch Insta. Das Wetter war scheiße und mein verstauchter Knöchel verhalf mit nicht zu besserer Laune. Den Jungs und Papa habe ich erzählt, dass ich beim aufstehen umgeknickt bin. Was besseres ist mir nicht eingefallen, aber die Wahrheit war zu heiß, um sie zu erzählen.
Marlons Zimmertür öffnete sich und es erklangen Stimmen. Ich blicke zur Treppe und erkenne langsam schlanke Beine, die eindeutig nicht zu Marlon gehören. Ich bekomme einen Blick auf ihren Hintern, dann auf ihren Bauch und ihre Brüste, die in dem Top zu gut aussehen. Ihre langen Blonden Haare scheinen in ihrem Dutt perfekt zu sitzen.
„Du bist wirklich meine letzte Rettung. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich die Klausur ohne dich überstehen soll", sagt sie und lächelt meinen Schönling Bruder an.
„Kein Ding, ich mach das gerne. Und die Party ist natürlich ein guter Tausch", grinst er. Jetzt falle ich in das Blickfeld der beiden. „Na krüppel", grinst sie mich an, schnappt ihre Schuhe und verabschiedet sich mit einer Umarmung von Marlon. Mit steckt die blonde die Zunge raus bevor sie geht.
„Man hat die nh geilen Arsch", sagt Marlon als die Tür ins Schloss fällt"
„Nackt sieht er noch besser aus", antworte ich und merke zu spät, dass ich das laut gesagt habe. „Du hast ihn doch gar nicht nackt ge- LEON!"
Ich versuche mich rauszuwinden und stehe auf. Nur leider nicht schnell genug. Marlon taucht vor mir auf. „Bitte sag mir, dass du dich gerade nur versprochen hast"
„Okay", sage ich und grinse meinen Bruder an, der sofort versteht, dass ich Jenna gebumst habe. „Leon! Bennet bringt dich um!" - Marlon ist schockiert, vermutlich hat er auch recht, aber - „Was bennet nicht weiß, macht ihn nicht heiß, oder Brüderchen?", grinse ich.
„Das ist nicht seine erste Schwester die du flachgelegt hast! Wann merkst du es?"
„Hey, Hey, hey! Langsam Brüderchen. Clara hat es genauso gefallen wie Kylie und Jenna. Und Jenna hat mich angebaggert"
„Du hast all seine Schwestern gebumst?", Marlon sieht verzweifelt aus. „Nein, mit Kylie hab ich nur rumgemacht"
„Ist sie nicht 21!?"
„Nein", sage ich, „Sie ist 23"
„Gott halt mich aus dieser Sache raus, ich wollte das überhaupt nicht wissen!!!"
***
Jenna
Seine Lippen lagen auf meinen. Ich vergrub meine Hände in seinen Haaren und grinste in den Kuss. Er drückt seine Hüfte gegen meine, was mich seine Härte nur zu deutlich spüren lässt. „Schon wieder?", nuschle ich zwischen zwei Küssen. „Ich weiß nicht, was du mit mir machst, Jenna", nuschelt er und küsst mich mehr. Er gibt sich mehr und mehr dem Kuss hin. Ich genieße es.
Ich genieße es sehr. Mehr als ich dachte.
Ich wollte meinem Bruder Bennet nur eins auswischen, weil er mich behandelt als wäre ich ein kleines Kind, aber das bin ich nicht mehr. Nur weil er mein Zwilling ist kann er nicht über mich bestimmen. Also habe ich mir auf seiner letzten Hausparty den erst besten Typen geschnappt, der da war. Nur leider wurde aus der einmaligen Party sache, eine Schulklo sache, dann eine Freistunden sache und später eine heimliche Zimmersache, bei der er am Ende aus dem Fenster Kletterte und sich den Knöchel verstauchte.
Und natürlich haben wir auf jeder Party rumgemacht, die dazwischen lag. Doch seit seinem Unfall hatten wir nichts mehr miteinander.
Bis jetzt.
Er machte sich an meinem Hals zu schaffen und saugt sich fest. Es war eine Party. Niemand hat gemerkt, dass ich ihn in mein Zimmer geschleppt habe. Und von daher kann ich ihn jetzt in vollen Zügen genießen. „Mach mir ja keinen Knutschfleck", sage ich und drücke ihn von meinem Hals weg. Er grinst. „Ups"
***
Leon
Ich hatte den perfekten Blick auf ihren Arsch. Durch meinen Knöchel konnte ich kein Sportunterricht mitmachen und konnte so die Zeit nutzen, um ihren Hintern zu bestaunen. Wie schön, dass wir Turnen haben.
Die Stunde geht viel zu schnell vorbei, doch besser für mich. So hab ich wenigstens es ausgehalten keinen harten zu bekommen. Ich humple zu unserem Baum und lasse mich dort nieder. Es ist Pause und die anderen kommen auch langsam zu mir. Zu meinem erstaunen kommt Bennet auf uns zu. Direkt auf Marlon zu gesteuert. „Masannek!", brüllt er. Marlon deutet mit dem Finger auf sich und sieht Bennet verwundert an. „Ja du! Wir bezahlen dich dafür, dass du Jenna Nachhilfe gibt's! Nicht dafür, dass du sie flach legst"
Jetzt wird es interessant.
„Was? Das tu ich gar nicht!" - Marlon steht auf. Diese Anschuldigung wird er nicht auf sich ruhen lassen, was beduetet - ups! Ich hätte ihm wohl nichts erzählen sollen.
„Wer dann? Sie war in letzter Zeit mehr bei dir als bei uns zu Hause"
„Ich wars nicht. Ich gebe ihr Nachhilfe mehr nicht", knurrt Marlon. Dann fällt sein Blick auf mich. „Bennet, lass es! Ich bin verdammt nochmal kein kleines Kind mehr! Und selbst wenn ich mit Marlon schlafen würde - was ich nicht tu - würde es dich nichts angehen!", geht Jenna dazwischen. Doch Bennets Blick folgt dem von Marlon. Ist es jetzt egal, oder sollte ich mir meinen Kommentar verkneifen? „Bennet!", fährt ihn Jenna an. „Lass es!"
„Du bist keine Nutte, verstanden?"
„Nur weil ich ein bisschen Spaß habe?", fragt Jenna entsetzt nach. „Sieht man", grinse ich. Verdammt! Ich hätte meine Klappe halten sollen. Mindestens drei Köpfe drehen sich in meine Richtung. Darunter Jennas und Bennets. „Was?", faucht der blonde mich an und geht an seiner Schwester vorbei. „Bennet!"
„Ich meine, man sieht den Knutschfleck offensichtlich", versuche ich mich zu retten. „Willst du gleich eine geknallt haben, oder später?"
„Bennet, es reicht! Und du hälst die Klappe, Krüppel!", brummt Jenna und sieht mich warnend an.
Das wars wohl mit dem besten Sex meines Lebens. Keine kann so gut blasen, wie sie. Und keine sieht so schön aus wie sie. Kein Lächeln ist so schön wie ihres. Kein Hunor passt so gut zu meinem, wie ihrer. Kein Mädchen hat mich jemals so glücklich fühlen lassen, wie sie. Bei ihr fühle ich mich frei.
Fuck.
„Scheiße", entfährt es Bennet. Er wechselt abwechselnd seinen Blick zwischen mir und Jenna hin und her.
Ich bin am Arsch.
Er sieht nicht gerade begeistert aus.
Und nicht wegen Bennet.
„Hast du es wirklich soweit gebracht, dass du alle meine Schwestern gebumst hast!?"
Ich bin verknallt.
„Mein Gott ich hab mit Kylie nur rumgemacht"
„Nicht besser, Leon", knurrt Jenna. Sie und ihr Zwillingsbruder sehen nicht gerade glücklich aus.
So ein fuck aber auch! Ich bin verknallt!
Das ist gar nicht gut.
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OneShots
FanfictionHeyho, Ich bin schlecht darin Geschichten zu beenden. Also habe ich dieses OS Buch angefangen und mittlerweile sind es scnon 100 Omeshots die hier entstanden sind. Es macht mir unglaublich spaß sie zu schreiben und ich hoffe euch gefallen sie beim...
