Kleiner Verständnishinweis: Julis ersten beiden POV's spielen am Strand, während Emmis POV's nur in der Clubnacht spielen. Es sind also verschiende Zeiten. Erst ab Julis drittem POV's sind sie in der gleichen Gegenwart.
Ich hoffe das war verständlich und nicht verwirrender;)
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Juli
„Du starrst sie an, man", flüstert Joschka mir ins Ohr. Er ist nicht nur mein kleiner Bruder und die größte Nervensäge überhaupt, nein, er hat leider auch gesehen, dass ich die Augen nicht von Emmi lassen kann.
Emmi.
Braune lange Haare, absolut - es tut mir leid, dass zu sagen - hammer brüste, ein lächeln aus Gold und Augen wie Diamanten. Und wir waren Freunde.
Zumindest für sie.
Ich bin in der absoluten Friendzone. Ich weiß nicht mal, ob es die Tür gibt, die dort raus führt oder ob die schon zu gemauert wurde.
Mir bleibt die Spucke im Hals stecken, als Emmi aus dem Wasser kommt. Es sind knapl 40 Grad, absolut bodenlos und die Jungs wollten an den See. Der See ist voll und natürlich ist auch Emmi mit ihren Freundinnen da. Was auch kein Zufall war, denn die Jungs haben gefragt, ob sie mit wollen. Markus ist mit Luna zusammen, Maxi steht auf Jona und Marlon ist mit Vivien zusammen. Da ist die Chance gering, dass wir ohne Mädchen an den See fahren.
Doch Joschka hat recht. Ich starre sie an. Und ich werde nicht mal so tun als würde ich den Blick von ihr nehmen.
***
Emmi
„Okay, wenn du dir Juli heute nicht schnappst tu ich es vielleicht", meint Jona, meine beste Freundin, als Begrüßung als sie in mein Zimmer kommt. „Äh hab ich herein gesagt?", frage ich und sehe sie grinsend an. „Nein", grinst sie zurück. Es hätte mich zu tiefst gewundert wenn sie geklopft und gewartet hätte. „Und was meintest du da gerade? Du stehst doch eh auf Maxi"
„Na und? Man, du weißt doch, dass ich dich nur von Juli überzeugen will. Man dem fallen bald die Augen aus dem Kopf und du lässt ihn in der verdammten Friendzone, Em", seufzt Jona und legt sich in mein Bett. „Du wieder. Wir sind Freunde und das bleibt auch so. Juli ist so ein guter Freund, das würde ich niemals für eine Schnelle Nummer aufs Spiel setzten wollen"
***
Juli
„Fuck wer redet denn von einer schnellen Nummer? Ich will sie nicht einfach nur flach legen, so wie du hirn amputierter Wichser es dir gerade ausmalst, nein, man fuck ich bin verknallt", gestehe ich Joschka noch immer während ich sie anschaue. Er meinte ein Nümmerchen sollte ich wohl auf der Party kriegen. Dabei will ich das doch gar nicht. Ich will aus der Friendzone raus.
***
Emmi
„Niemand hat etwas von schneller Nummer gesagt, schatz"
„Aber das ist doch das einzige was er wenn überhaupt wollen würde. Und dafür ist er mir als Freund zu schade, jo, versteh das doch"
„Du siehst das flasch. Egal. Was ziehst du zur Party an?", fragt sie dann und wechselt somit das Thema, was mir sehr gelegen kommt. Ich stehe von meinem Schminktisch auf und zeige ihr das Oberteil was ich mir für heute rausgesucht habe. Es ist ein schwarzes Korsett, ziemlich freizügig und mit Spitze. Dazu eine hell blaue Jeans und das Outfit steht. „halleluja baby, da wird ja der Juli in der Pfanne verrückt", meint Jona nur und grinst mich an. „Jetzt hör endlich auf"
Juli
Ich stand in der Ecke des Clubs und nippte ab und zu an meinem Bier. Während meine Freunde den Spaß ihres Lebens hatten, konnte ich nur zur Tür starren. Ich wartete darauf, dass Emmi auf tauchte. Luna meinte, Jona und sie seien unterwegs und müssten bald da sein. Ich wollte nicht tanzen, ich wollte nicht trinken. Ich wollte weg. Und trotzdem stand ich hier und hoffte, dass sie auf mich zu kommt und mich küsst. Und dann sagt sie mir, dass ich aus der Friendzone entlassen bin.
Wunschvorstellung halt.
Die Tür geht auf, immer und immer wieder. Ich bin fast davon überzeugt zu gehen, als die beiden doch auftauchen.
„Ach fuck man", knurre ich zu mir selber als ich sehe wie gut Emmi aussieht. Verdammt, ich glaub ich bin gottlos verliebt in sie.
Emmi
Der Club war voll, aber noch nicht so wie manch andere Tage. „Omg, Juli starrt dich schon wieder an", grinst Jona, während wir zur Bar gehen. Sie hat die anderen schon entdeckt, doch ich wollte erst was zu trinken. „Jetzt hör endlich auf, Jona! Er starrt mich", ich blicke zu Juli, mein Herz setzt einen Schlag aus. Er steht an der Wand, sein Bier in der Hand und sein Blick in unsere Richtung gerichtet. Um genau zu sein, genau auf mich. Er nippt an seinem Bier und nicht mal dabei lässt er mich aus den Augen. „an", beende ich meinen Satz voller Entgeisterung. „Ich sags ja, aber ich soll ja aufhören", meckert Jona, nimmt ihr Drink und geht zu den anderen. Ich bin wie angewurzelt. Ich starre ihn auch an. Jetzt. Und wahrscheinlich zum ersten Mal registriere ich, dass er mich wirklich anstarrt. Marlon ruft ihn. Doch er reagiert nicht.
War ich so blind die ganze Zeit?
Juli
Jona geht mit ihrem Drink in der Hand, vermutlich zu den anderen, während Emmi mich seit ein paar Sekunden so anstarrt, wie ich sie. Und diesmal bin ich mir sicher, dass sie mich anstarrt, denn jetzt kommt sie in meine Richtung gelaufen. Auf mich drauf zu. „Du starrst mich an, Juli", ist ihre Begrüßung als sie vor mir zum stehen kommt. „Richtig, Sherlock", antworte ich, stelle mein Bier auf den Tisch neben mich und gehe einen Schritt auf sie zu. „Und das nicht zum ersten Mal", füge ich hinzu.
„Aber warum?" - gott fragt sie gerade ernsthaft warum? Ich liebe diese Frau.
„Ich will nicht in deiner Friendzone stecken, Emmi", bricht es aus mir heraus. Ich war ihr noch nie so nah und es fühlt sich gut an, die Gefühle auszusprechen. Emmis Augen werden groß. „Ich will der Grund sein, warum du andere in die Friendzone packst oder gleich ganz in den Wind schießt", füge ich hinzu und gehe noch einen Schritt auf sie zu. „Emmi"
„Juli, du - wir sind Freunde"
„Sind wir das? Oder sind wir mehr? Spürst du das nicht auch? Ich will immer in deiner Nähe sein, ich kann den Blick nicht von dir lassen und dein lächeln ist das schönste was ich je gesehen habe"
„Juli, du bist mir zu wichtig, um"
„Ein Kuss"
„Was?", verblüfft sieht sie mich an. „Ein Kuss. Wenn du sagst, da ist nichts, dann bleibe ich von mir aus für immer in deiner Friendzone. Aber wenn du merkst, dass es sich gut anfühlt, dann lässt du es auch zu", erläutere ich und greife in den Gürtelriemen ihrer Hose, um sie noch ein Stück näher an mich heran zu ziehen. Ihr stockt der Atmen. „Na gut. Aber ich sag dir, dass wir nur"
Ich unterbreche sie und lege meine Lippen auf ihre. Es fühlt sich viel besser an als in meiner bloßen Vorstellung. Sie sind weich, zart und etwas kalt. Sie schmeckt nach Cola und Pfefferminzmundspray. Ich hab das auch. Und ich liebe es, wie sie den verdammten Kuss erwidert. Auch wenn ich nicht will, beende ich den Kuss und sehe sie an. Emmis Augen sind noch immer geweitet doch sie strahlen etwas anderes aus. Erwartungsvoll blicke ich in ihre Diamantaugen. „Kann ich dich um was bitten?", fragt sie. Ich nicke und lasse sie dabei nicht aus den Augen. „Hör nie wieder damit auf, verdammt" - Emmi legt Arme auf meine Oberarme und fängt an bis über beide Ohren zu grinsen, ehe sie sich auf Zehenspitzen stellt und mich erneut küsst. Zufrieden seufze ich in den Kuss, wirble sie herum und keile sie damit zwischen mich und die Clubwand, bevor ich mich endlich dem hingebe, was ich schon so lange wollte.
Emmi.
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Part 2?
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OneShots
FanfictionHeyho, Ich bin schlecht darin Geschichten zu beenden. Also habe ich dieses OS Buch angefangen und mittlerweile sind es scnon 100 Omeshots die hier entstanden sind. Es macht mir unglaublich spaß sie zu schreiben und ich hoffe euch gefallen sie beim...
