Für @Girligirl
Jenna
Seine Lippen auf meinen war das schönste und berauschendste Gefühl zu gleich, was mein Körper jemals gespürt hat. Nein - spüren durfte. Seine Hände vergruben sich in meinen braunen langen Locken. Wir taumelten Rückwärts durch das Zimmer, während aus dem restlichen Haus die Musik laut drang. Wir waren vermutlich nicht die einzigen, die auf dieser Hausparty verschwunden waren, doch wir durften es nicht zusammen. Und das wusste er. Er wusste es ganz genau. Und doch hatte er mich wieder mit seinem Blick um den Finger gewickelt, mich verführt, mich quasi dazu gezwungen, dass ich ihm in dieses Zimmer folge.
Meine Hände lagen auf seiner Taille, als ich plötzlich den Tisch in meinem Rücken spürte. Markus hob mich hoch und setzte mich darauf. Ehrlicherweise wusste ich nicht in welchem Zimmer wir waren, aber es konnte nicht seins sein, da es nicht seine Hausparty war. Unsere Zungen verschlingen sich gegenseitig, während seine Erektion gegen meine Mitte drückt. Ich spüre wie er pulsiert und eigentlich schon keine Klamotten mehr zwischen uns sein sollten.
Im Gegenteil. Es sollten Kilometer zwischen uns herrschen, stattdessen sind es nicht mal mehr Millimeter, die unsere Körper voneinander trennen.
Doch ich war wie in Trance. Ich konnte seine Präsenz wahrnehmen und genießen. Doch ich war nicht im Stande sie zu beenden. Mich von ihm zu lösen und ihn daran hindern, seine Finger in mich zu schieben, sodass ich aufstöhne als gäbe es kein morgen mehr. Die Musik übertönt jeden noch so kleinen Laut. Es ist stickig im Raum, draußen hat es bestimmt immer noch über 20 Grad, obwohl wir weit nach Mitternacht haben. Typischer Hitzesommer.
Ich war nicht in der Lage herr meiner eigenen Sinne zu sein. Ich war betrunken, doch ich wollte es. Ich wollte, dass er meinen Slip zur Seite schob und in mich eindrang. Immer und immer wieder. Härter und intensiver mit jedem Stoß. Ich wollte, dass ich mich an ihm festkrallte, weil ich ihn so viel spürte, dass mir schwindelig wurde. Ich wollte ihn auf diese Weise spüren. Ich wollte es. Ich wollte es immer und immer wieder.
Nahezu auf jeder Hausparty landeten wir irgendwann in einer kleinen Ecke, in der uns kaum einer sah und dann machten wir rum. Oftmals auch mehr als das. So wie jetzt. Ich genoss es für den Moment. Denn am nächsten Morgen, holten mich bis jetzt immer die Schuldgefühle ein. Und das werden sie auch morgen tun. Ich musste es also beenden. Doch nicht jetzt. Jetzt wollte ich seine Härte spüren, seinen stöhnen hören und sein Atem fühlen. Ich wollte ihn.
Nur noch dieses eine Mal.
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Es war so verdammt kompliziert. Und das war der einzige Grund, warum das mit uns nicht ausarten durfte. Es waren nur One-Night-Stands würde man meinen, doch so oft wie sie statt fanden war es eigentlich schon eine Affäre. Und aus sowas halte ich mich normalerweise raus.
Ich saß auf der Wiese im Scheidersitz. Auf meinem Schoß lag mein Ipad. Ich hatte eine Freistunde und nutze die guten Temperaturen, um draußen etwas für meinen Aufsatz zu tun, den ich in ein paar Tagen abgeben muss. Doch meine Gedanken schwiffen immerwieder zu ihm. Ich musste diese Affäre beenden. Doch wann war der richtige Zeitpunkt dafür?
"Wann büffelst du eigentlich nicht, Jen?", fragt er mich.
Seine Stimme lässt mich aufhorchen und ich hebe den Kopf. Der viel zu gutaussehende Blondschopf steht vor mir, bevor er sich zu mir setzt. "Im Gegensatz zu anderen leuten, tu ich was für meine Noten"
"Nur weil mein Dad der Direx ist, heißt es nicht, dass ich nicht hart arbeite für meinen vierer Schnitt", grinst er. "Warum so schlecht gelaunt? Samstag war doch alles super", grinst er und kommt meinem Kopf ein kleines Stück näher. Jetzt oder nie, was? "Gut, dass du es ansprichst. Das muss aufhören", sage ich und klappe mein Ipad zu. "Wieso?", verwundert schaut er mich an. "Weil es nicht geht, Markus! Ich bin eine absolut schlechte Freundin"
"Deine Sexkenntnisse sagen was anderes"
"Ich rede von Freundschaft! Man du bist Miras Bruder und verdammt nochmal Sinas Exfreund!"
Skeptisch sieht er mich an, als wüsste er nicht wovon ich rede. Als hätte er diese beiden Namen noch nie gehört. "Man gibts bei euch Typen nicht auch nen Brocode? Lass die Finger von der Ex deines besten Freundes? Oder lass die Finger von der Schwester deines besten Freundes?", frage ich etwas gereizt nach. Es hat gerade zur Pause geläutet, was bedeutet, dass meine beiden besten Freundinnen - Sina und Mira - gleich auch hier auftauchen werden. "Ja na klar, gibts das", antwortet er immernoch komplett ahnungslos. "Markus, ich hab beides gebrochen. Mira und Sina sind meine besten Freundinnen und du hast zu beiden eine Beziehung - egal auf welcher Art und Weise. Aber das geht nicht. Deswegen ist diese Affäre jetzt vorbei"
"Nur eine Frage" - mit hochgezogener Braue schaue ich ihn an - "Stehst du auf mich"
Ich bin empört und überfordert. "Das tut nichts zur Sache"
"Sie kommen. Also, stehst du auf mich?"
Ich sehe die beiden Mädels lachend auf uns zu kommen. "Verdammt ja, aber das ist egal. Weil es nicht geht", zische und schaue dann schnell wieder auf mein Ipad. "Hey Leute", begrüßen uns die beiden und setzten sich zu uns. "Hey", sage ich zögerlich, hebe mienen Blick jedoch nicht. "Wann büffelst du eigentlich nicht?", fragt Mira. "Hab ich auch schon gefragt. Hey Keule, hast du was dagegen, wenn ich deine Freundinnen bumse?" - mir wird übel. Am liebsten würde ich ihn erwürgen. "Wäre ja nicht so, dass du es nicht schon getan hast. Aber brich ihnen nicht das Herz, du scheiß Schamör", antwortet Mira ihrem Bruder. "Hab ich dir das Herz gebrochen, Sina?" - scheiße worauf läuft das bitte hinaus?
"Im Kindergarten, als du mein Papierherz zerschnitten hast, was ich dir geschenkt habe. Aber bei unserer Trennung nicht. Ich kann froh sein darüber. Sonst hätte ich vielleicht nie Jacob kennengelernt", antwortet Sina schulter zuckend. Ich ahne schlimmes, doch zu so, als würde ich gar nichts von dem ganzen Mitbekommen. "Gut, Jen", sagt er dann und sieht mich an. Ich presse die Lippen aufeinander und blicke dann doch hoch. "Können wir dann bitte weiter bumsen? Weil fuck ja, ich steh auch auf dich", sagt Markus und grinst mich an. Die Augen von den beiden Mädels weiten sich. "Wie bitte was? Was heißt hier weiter?
"Und was heißt hier auch?", fragen die beiden und gucken zwischen uns hinter her. Ich atme einmal tief durch. "Ich hasse dich, Von Theumer"
"Tust du nicht, und das hast du schon oft genug bewiesen"
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OneShots
FanfictionHeyho, Ich bin schlecht darin Geschichten zu beenden. Also habe ich dieses OS Buch angefangen und mittlerweile sind es scnon 100 Omeshots die hier entstanden sind. Es macht mir unglaublich spaß sie zu schreiben und ich hoffe euch gefallen sie beim...
