Ella und Kyle Kington pt. V
*Ein paar Wochen bevor Ella erfährt, dass sie Schwanger ist (Kapitel 49)*
Ella
„Kyle bist du langsam mal fertig?”, brülle ich durch die Wohnung und stopfe dabei die letzten Sachen in meine Reisetasche.
Meine Eltern hatte mir zum Geburtstag einen Wellness-Wochenende mit Kyle geschenkt und ich habe mich schon seit Wochen auf dieses Wochenende gefreut.
Kyle hat wegen seinem letzten Undercover einsatz - bei dem er mich zu Tode erschreckt hat! (Kapitel 43*) - lange nicht frei bekommen, sondern musste Büroarbeiten machen. Erst jetzt haben wir also Zeit das geschenkte Wochenende einzulösen.
„Schon fertig, mon Amour”, sagt er plötzlich hinter mir und gibt mir einen Kuss auf den Scheitel. „Hast du Kondome eingepackt?”, frage ich und mache meine Tasche zu. „Wieso, ich dachte wir machen jetzt ohne”, grinst er mich schelmisch an, woraufhin er einen Todesblick abbekommt. „War doch nur Spaß. Hab ich natürlich”
„Dann los”
~~~
Einchecken war easy, das Abendbrot gestern und Frühstück heute waren atemberaubend. Das Zimmer wurde schon gut eingenommen von uns und die Sauna war ein absoluter Traum.
„Ich geh jetzt zu meiner Massage”, sage ich und blicke Kyle, der auf unserem Balkon eine raucht, an. „Lass es dir gut gehen. Sehen wir uns nachher im Whirlpool?”, fragt er und zieht mich an meiner Hüfte mit einer Hand zu sich. „Abgemacht”, Antworte ich ihm und gebe ihm einen Kuss, den er sofort erwiedert und intensiviert. Er schlingt beide Arme um mich und zieht mich näher an sich. Seine Hand wandert zu meinem Hintern. „Mhm - mhmhm”, mache ich und drücke ihn weg. „Ich hab jetzt keine Zeit”, sage ich. Einen letzten Kuss und dann gehe ich zu meiner Massage.
Dort angekommen muss ich kurz warten bevor ich in einen privaten Bereich komme und mich hinlegen darf.
Dachte ich zumindest.
Die Tür wird hinter mir verschlossen und vor mir stehen drei Männer im schwarzen Anzug. „Kington, Ella Kington?”, sagt der eine, der bis jetzt noch mit dem Rücken zu mir steht. Seine Stimme klingt gefährtlich und ich könnte schwören, wäre ich nicht mit einem Cop verheiratet, wäre ich jetzt hier für eine Massage! So wie geplant! In mir fängt die Wut an zu kochen.
„Wer sind sie?”, frage ich genervt und verschränke die Arme vor der Brust. „Das hat Sie nicht zu interessieren”, sagt er und dreht sich um. „Mich interessiert nur eins: was hat Ihnen ihr Mann erzählt, wo er in den letzten Wochen war?”
„Meine Ehe geht Sie nichts an”
„Das ist richtig. Aber Ihr Mann hat meinen Geschäftspartner hochgehen lassen. Also lasse ich Ihren Mann hochgehen. Wo ist er jetzt?”
„Wenn Sie das nicht wissen, werde ich es Ihnen wohl kaum sagen”
„Das werden Sie schon, wenn die Jungs mit Ihnen fertig sind”
Kyle
Auch wenn ich Ella versprochen habe mein Handy dieses Wochenende auszulassen, kann ich nicht anders als es auszuschalten nachdem sie weg ist. Mein Gefühl sagt mir, dass ich nachschauen muss.
„Oh shit, Ella bringt mich um”
Sofort eile ich zur Rezeption. Natürlich habe ich meinen Dienstausweis mit, auch wenn ich hier keine Befugnisse habe. Dabei habe ich ihn.
„Guten Abend, Sir, wie kann ich Ihnen behilflich sein”, fragt die Dame an der Rezeption lächelnd. Simon hat mir bereits geschrieben, dass er die örtliche Polizei eingeschalten hat und sie bald vor Ort sein werden.
„Kington”, sage ich und halte meinen Dienstausweis hoch, „Ich bin nicht im Dienst und das ist auch nicht mein Gebiet, aber bitte sagen Sie mir ob jemand nach mir gefragt hat”
„Sir”
„Bitte. Die örtliche Polizei ist bald vor ort”
„Nun, nach Ihnen Sir wurde nicht gefragt, aber drei Männer in Anzügen haben nach Ihrer Frau gefragt. Ich habe Sie zu den Massageräumen geschickt”
„Darüber möchte ich noch mit ihrem Chef sprechen. Sobald die Polizei kommt schicken Sie sie auch dorthin”, sage ich und eile zu den Massageräumen.
~~~
Das Hotel hat wegen der Unannehmlichkeiten ihrer Mitarbeiterin uns ein zwei Tage länger gebucht, kostenlos. Es ist nämlich nicht üblich, dass man Zimmernummern oder Aufenthaltsorte erhält. Die Frau an der Rezeption war wohl eingeschüchtert von den dreien.
„Ella”, grinse ich. Ich sitze im Whirlpool, meine wunderschöne Frau steht davor. „Hab ich dir eigentlich schon gesagt, dass ich dich hasse?”, meint sie und lässt ihren Bademantel fallen. Ihr schwarzer Bikini mit goldenen Details kommt zum Vorschein. Verdammt ich liebe den.
„Jeden Tag, mon amour. Was ist, kommst du zu mir?”
„Kann ich das denn, oder muss ich damit rechnen, dass wieder irgendwelche Typen auftauchen?”
„Ella, es tut mir wirklich leid”, meine ich und komme ihr entgegen. „Ich beende die Einsätze”
„Und wie oft willst du das noch sagen?”
„El”, hauche ich. Ich liebe die Einsätze. Aber sie hat recht. Ich hab ihr schon zu viele leere Versprechungen gemacht. „Ich beende es wirklich. Sobald wir zurück sind” - misstrauisch sieht sie mich an, doch nickt dann - „Kommst du jetzt zu mir?”
Ella grinst und kommt dann zu mir in den Whirlpool. Ich ziehe sie auf meinen Schoß. Breitbeinig sitzt sie nun auf mir. Meine Hände liegen an ihrem Hintern. „Du bist das wichtigste für mich, el”, sage ich und lege dann meine Hand an ihren Nacken. Kurz vor meinen Lippen hält sie inne. „Ich schwöre dir, hörst du nicht bald auf mit der scheiße, hat das Konsequenzen”
„Ja, mon amour”
Dann küssen wir uns. Im Whirlpool. Jeder könnte jederzeit gucken kommen. Aber egal.
Wir haben uns.
Und dafür muss ich anfangen abstriche zu machen.
Doch das ist es mir wert.
Ella ist es wert.
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OneShots
FanfictionHeyho, Ich bin schlecht darin Geschichten zu beenden. Also habe ich dieses OS Buch angefangen und mittlerweile sind es scnon 100 Omeshots die hier entstanden sind. Es macht mir unglaublich spaß sie zu schreiben und ich hoffe euch gefallen sie beim...
