Für bestes Feeling, am Besten nochmal schnell Heimlich pt I durchlesen;)
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Fred
„Freddy”
Es ist George der mich anspricht.
Nach der Pause, die ich immer sehr sehr gerne mit Malea verbringe, bin ich zurück zu Georgie und den anderen. Gemerkt haben sie nichts, ist ja schon Gewohnheit. Der Tag verging zäh. Ich war noch in der Bibliothek, um für Verwandlung etwas nachzulesen, und jetzt sitze ich auf meinem Bett und träume von heute Nacht.
George kam soeben in unseren Dorm spaziert und sieht mich nun mahnend an.
Verwirrt blicke ich ihn an.
Ach ja.
Ich hatte ja ausgeplaudert, dass ich eine wunderschöne rote Rose mit einem Hauch Herbst und einem wunderschönen Parfum im Amortentia rieche.
Wären wir nicht schon seit Jahren auf der Schule, genauso wie sie, und würde sie nicht ständig, wegen Harry, Hermine und Ron bei uns abhängen (auch im Fuchsbau), dann würde man überhaupt nicht wissen von wem ich rede.
Nur entspricht, dass hier nicht der Wahrheit.
„Was gibt's?”, frage ich dennoch und tu so unwissend wie es nur geht. Den Versuch den Schein zu wahren habe ich noch immer. Und da ich weiß, dass er mir den Kopf abreißen wird, werde ich den auch so lange wie möglich nutzen.
„Willst du mir was sagen?”, fragt er nach und setzt sich dabei auf sein Bett. Fragend sieht er mich an.
„Nope” - kurze, knackige Antwort. Vielleicht ein Fehler?
„Bist du dir sicher?”, fragend starrt er mich an, „Ich gebe dir einen Tipp: Zaubertränke”
„Ich weiß nicht was du meinst, Georgie”
„Wenn du andere für Blöd verkaufen willst, in Ordnung. Aber wenn du es bei mir tun willst, rate ich dir: Lass es und versuch es gar nicht erst, Freddie”
George wirkt so als wäre er sauer. Er hat aber recht. Ich kann es nicht leugnen und er weiß genau, wen ich gerochen habe und das das einen Grund haben muss. Den Grund will er jetzt wissen. Den Rest reimt er sich bereits zusammen.
„Amortentia”, fügt er hinzu, als ich immer noch nichts sage. Und weiterhin schweige ich.
„Scheiße, Fred! Du hast Malea gerochen! Sag jetzt verdammt nochmal was los ist!”, George ist wütend und steht auf. Er sieht mich an. Läuft im Dorm umher. Sieht mich wieder an. Läuft weiter. Ich atme tief durch. Eigentlich bringt es jetzt auch gar nichts mehr es zu verheimlichen. Ich will aber auch Malea jetzt nicht hintergehen und es einfach sagen. Auf der anderen Seite weiß es George vermutlich eh schon.
„Ja, ich hab sie gerochen, und?”, antworte ich fragend. Ein bisschen ist der Versuch den Schein zu wahren noch da. Nicht mehr ganz, aber zum Teil.
„Nimmst du das einfach so locker hin? Sie ist zwei Jahre jünger!”, murrt George rum und bleibt dann endlich stehen. „Ist ja nicht so als wäre sie schwanger. Ich hab sie nur in Amortentia gerochen”, antworte ich. Doch leider mache ich die Rechnung ohne meinen Zwilling. Er weiß genau sie ich ticke. Er weiß genau, wann ich nur die halbe Wahrheit sage oder gar keine Wahrheit. Jetzt ist es nur die halbe.
„Freddie raus jetzt mit der Sprache! Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!”
Zeitsprung am Abend - in Maleas Dorm
Malea
Ich sitze noch über meinen Hausaufgaben als es klopft. Vor meiner Tür steht niemand geringeres als Fred.
„Hey”, lächle ich und lasse ihn rein. Erst nachdem ich die abgeschlossen habe traue ich mich in seine Arme zu sinken. Der Tag war verdammt anstrengend und ich bin so froh, dass er heute bei mir schlafen wird. Zumindest hatten wir das ja vorhin in der Pause so gesagt. „Hey love”, meinte er und nimmt mich in den Arm. Er hält mich fest. So wie ich es nach einem langen Tag brauche. Ein Kuss auf meinen Scheitel darf natürlich auch nicht fehlen. Pure Liebe und Geborgenheit. Ein Gefühl, was ich dachte niemals zu spüren.
In der Geborgenheit merke ich, dass Fred nicht ganz bei mir ist. Ich löse mich aus der festen Umarmung, lasse aber dennoch ihn nicht los.
„Was ist los? Alles okay?”, frage ich und blicke ihn mitfühlend an. „Ja. Also - es ist nur”, er stockt kurz und deutet mir an mitzukommen. Wir setzen uns gemeinsam aufs Bett. Er hält meine Hände fest. Im Schneidersitz sitzen wir uns gegenüber.
Er atmet tief ein und wieder aus.
„George weiß von uns”
Okay. Nichts weltbewegendes. Oder doch?
Ich bleibe still, da ich merke, dass Fred Zeit brauch, um alles zu sagen.
„Er hat aus Amortentia schlussgefolgert und da ich sein Zwilling bin, war es ihm gleich klar”, fährt er dann Fort. Fred sieht mir nicht ganz in die Augen. Er tut sich schwer damit mir zu sagen, was passiert ist.
„George hat mir die Hölle heiß gemacht. Er hat mich ausgelöchert, warum ausgerechnet du, ob ich nicht nachgedacht habe oder ob Molly es weiß”
Wieder stockt er und atmet tief durch.
„Er sagte, dass ich einen Fehler gemacht habe, weil ich es Molly nicht gesagt habe und das ich mich drauf einstellen soll, dass Molly es nicht gut aufnimmt. Zumindest vorerst. Und das wird auch so sein. Aber sie wird über die Heimlich tuerei viel böser sein als über die eigentliche Beziehung”
Fred sieht mich jetzt an. Er wirkt sehr fertig. Das Gespräch mit George scheint also eher eine Predigt von George an Fred gewesen zu sein.
„Und jetzt?”, frage ich und sehe ihn ängstlich an, „Willst du schluss machen?”
„Auf gar keinen Fall, Love! Denk sowas niemals im ganzen Leben. Du bist mein Ein&Alles. Egal was irgendwer sagt, mit dir gehe ich durch dick und dünn”, meint er und streicht mir eine Strähne hinters Ohr. Ich bin erleichtert und muss lächeln. „Wir sollten es nur Mom sagen, bevor es George tut. Er würde es nicht mit Absicht sagen, dass weiß ich. Er hat sich jetzt darüber aufgeregt und jetzt ist gut. Aber ich würde sich garantiert verplappern”, meint Fred und schmeißt mich plötzlich nach hinten um, sodass er jetzt auf mir liegt und mir ein kleines piepsiges Geräusch aus dem Mund kommt.
„Das heißt?”, frage ich verwirrt nach, muss aber lächeln.
„Wir denken morgen darüber nach: Fakt ist, dass du meins bleibst”
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OneShots
FanfictionHeyho, Ich bin schlecht darin Geschichten zu beenden. Also habe ich dieses OS Buch angefangen und mittlerweile sind es scnon 100 Omeshots die hier entstanden sind. Es macht mir unglaublich spaß sie zu schreiben und ich hoffe euch gefallen sie beim...
