I see how everything is torn in the Riversdeep
..........................................................................................
Katias Sicht
Ich fror, ich hatte weder eine Decke, noch Kleidung und der Blick, mit dem Constantin mich angesehen hatte, jagte mir immer wieder Schauer über den Rücken. Er hatte mich jedes Mal so begierig gemustert, wenn ich nackt gewesen war, aber diesmal war es anders, da war nicht nur Begierde, da war noch viel mehr, etwas, das bei mir alle Alarmglocken auslöste und mir das Blut in den Adern gefrieren lies. Zudem hatte mich Viktors Aussage nicht gerade kalt gelassen, es tat weh, dass er mir nicht mal ein kleines bisschen Würde zusprach. Die Tür ging erneut auf und Ivan stand vor mir, "Ich soll dir das hier vom Master geben.", er reichte mir eine dünne Decke, "Danke Ivan.", bedankte ich mich leise und sah ihn schweigend an. "Wir sollten uns mal unterhalten...", begann er und setzte sich aufs Bett, er bedeutet mir, mich neben ihn zu setzen. Ich legte mir die Decke um die Schultern und setzte mich. "Katia, ich habe dir am ersten Tag schon gesagt, dass du auf ihn hören musst, ich weiß, dass es für dich nicht einfach ist, aber es wird einfacher für dich, wenn du gehorchst, glaub mir. Es bringt dir, wie du merkst, nichts, wenn du dich gegen ihn zur Wehr setzt." "Ich hab Angst Ivan, ich hab so Angst vor ihm... Und ich hab Angst vor Constantin, ich weiß, wozu er in der Lage ist und ehrlich gesagt bezweifle ich, dass Viktor ihn davon abhalten würde, mir weh zu tun, wenn er mit seinen eigenen Methoden nicht erreicht, was er will...", gab ich weinend zurück. Ivan legte mir eine Hand auf die Schulter und ich zuckte unweigerlich zusammen. "Ich wollte dich nicht erschrecken Katia. Aber hör mir zu, Viktor wird sich gut um dich kümmern, wenn du ihn lässt und auf ihn hörst. Constantin wird dir nichts tun, solange Viktor in der Nähe ist, darauf werde ich ein Auge haben und du weißt, dass er dich nicht alleine lässt, zumindest nicht, solange du dich ihm Widersetzt." "Wieso muss ich mich ihm hingeben? Hab ich nicht auch Rechte?", fragte ich aufgebracht, "Die hättest du, wenn du frei wärst, aber du gehörst nun mal Viktor, also musst du dich an seine Regeln halten. Und jetzt solltest du dich etwas ausruhen, der Master erwartet, dass du eine gute Entschuldigung für ihn hast, wenn er wieder kommt." "Ich weiß...", gab ich niedergeschlagen von mir. Ivan stand auf und verließ meine Zelle ohne ein weiteres Wort und schloss hinter sich ab. Ich legte mich auf das harte Bett und versuchte zu schlafen, irgendwann gelang es mir, so ruhig zu werden, dass ich einschlief.
Viktors Sicht
Immer wieder sah ich auf mein Handy, erstens wie spät es war und zweitens überprüfte ich, was Katia machte. So wie es aussah schlief sie, was auch gut so war, sie brauchte die Ruhe und ich hoffte, dass sie eine gute Entschuldigung für mich hatte, wenn ich nach Hause kam. "Komm schon Viktor, trink mit mir und unseren Gästen einen Schluck auf den gelungenen Vertragsabschluss.", redete Constantin immer wieder auf mich ein. Er wusste wie ich war, wenn ich Alkohol getrunken hatte, zumindest, wenn ich zu viel trank und eigentlich musste ich, bis ich zu Hause war, bei klarem Verstand sein. "Ich kann nicht Constantin, das weißt du." "Ist doch nur ein Glas.", letztlich überredete er mich doch. Aus einem Glas wurden zwei und daraus drei. Jedoch hörte ich nach dem dritten Glas auf, da ich die Auswirkungen schon deutlich spüren konnte. "Navikev, ich mach mich auf den Weg, hab noch zu tun.", zwinkerte ich ihm zu. "Viel Erfolg.", rief er mir grinsend hinter her, 'Oh den werde ich bestimmt haben', dachte ich, als ich in den Wagen stieg und der Fahrer mich nach Hause fuhr. An meinem Haus angekommen stieg ich etwas wankend aus und begab mich zur Tür, an welcher Ivan bereits auf mich wartete. Seit ich gegangen war, waren bereits fünf Stunden vergangen. "Was macht sie im Moment?", fragte ich Ivan ruhig. "Sie läuft unruhig in ihrer Zelle auf und ab Sir. Ich denke sie erwartet Sie bereits." "Ich will hoffen, dass sie gut vorbereitet ist.", grinste ich düster. Eigentlich hatte ich schon Pläne mit ihr, aber ich wollte abwarten, was sie mir als Entschuldigung zu bieten hatte. Wenn mir ihre Idee nicht gefallen würde, müsste sie sich auf eine von meinen ausgewählten Weisen entschuldigen und das würde nur für einen von uns lustig werden. Ich ging aber zu erst in mein Zimmer, wusch mein Gesicht mit kaltem Wasser und zog mir meine etwas bequemeren Sachen an. Ein schwarzes Shirt, welches meine Muskeln hervorragend abzeichnete und meine schwarze Jogginghose. Fertig umgezogen und bereit für sie, machte ich mich auf den Weg um meine Entschuldigung von ihr zu empfangen.
Katias Sicht
Ich war unruhig, ich hatte nicht lange geschlafen, denn die Wunde an meinem Bein schmerzte immer wieder, wenn ich mich bewegte. Das hin und her laufen machte es nicht besser aber ich konnte nicht ruhig sitzen. Hinzu kam, dass ich mir ständig Gedanken machte, wie ich mich bei Viktor entschuldigen sollte. Ich wusste, dass es nur eine angemessene, für ihn angemessene, Entschuldigung gab. Aber das wollte ich nicht, ich wollte das nie wieder machen. Constantin hatte es zu oft von mir verlangt. Ich hörte die schweren Schritte auf der Treppe und bekam Panik, sie waren zu leise, als dass es Ivan sein konnte, es konnte nur Viktor sein. Der Schlüssel klapperte im Schloss und im nächsten Moment wurde die Tür von Viktor aufgerissen, welcher stürmisch auf mich zu kam und mich an die Wand presste. "Hallo Kätzchen, ich hoffe du hast eine sehr gute Entschuldigung parat.", flüsterte er mir zu und ich konnte den Alkohol förmlich schmecken. "Ich-Ich hab eine aber..." "Was aber? Kätzchen, mach mich nicht wütend, du willst mich nicht wütend und angetrunken erleben.", fauchte er mich an und sah mir tief in die Augen. Mein Herz raste wie verrückt, als seine Hände nach meinen griffen und er sie mir über dem Kopf zusammen hielt. "Na los Kätzchen, spucks aus. Wie willst du dich entschuldigen?". Ich sah ihn ängstlich zitternd an, "I-Ich...werde...", ich brach ab, ich konnte es nicht aussprechen und ich wollte es auch nicht. "Du wirst was?", fragte er spielerisch. "Ich kann das nicht...", flüsterte ich unter Tränen und sah ihn an. Seine Stimmung änderte sich sofort, er hielt meine Hände nur noch mit einer Hand fest, mit der anderen griff er an meinen Hals, während er sein linkes Knie zwischen meine Beine presste und mich damit stärker als zuvor gegen die Wand drückte. Er drückte meinen Hals zusammen, so dass ich kaum noch Luft bekam und mich unter seinem Körper wand. "Kätzchen, du wirst doch wohl jetzt keinen Rückzieher machen oder?", fragte er sauer und ich schüttelte so gut wie es ging meinen Kopf. "Dann sag mir, was du tun wirst um mich zu besänftigen!", schrie er mich an und drückte meinen Hals noch fester zusammen.
"Ich werde dir... einen...blasen.", gab ich krächzend und leise von mir.
DU LIEST GERADE
Broken World
Mistério / SuspenseDu musst gehorchen. Du musst zuhören. Du musst dich fügen. Du musst tun was man dir sagt. Du musst! ........................ Dies ist die Geschichte von Katia Marsten einem Mädchen aus den USA, dass in ihrem ganze Leben nur von Besitzer zu Bes...
