Lass uns 'Reden'

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If talking can't change something than all that's over is silence

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Katias Sicht

"Du hast Angst, das macht mich erstaunlich an.", gab er amüsiert von sich und ich sah ihn noch ängstlicher an. Gegen meine Erwartungen, richtete er sich wieder auf und beschäftigte sich damit, seine Krawatte zu lockern und musterte mich dabei. Ich blieb so ruhig wie möglich liegen und versuchte jegliches Zittern meines Körpers zu unterdrücken. "Also Katia, ich werde dir jetzt ein paar Regeln nennen, die hier in meinem Hause gelten, du hast dich an diese zu halten, verstanden?", fragte er, während er die Krawatte nun ganz gelockert hatte und zu Boden gleiten ließ. "Verstanden...", gab ich mit einem leichten Zittern in der Stimme zurück. "Erstens: Du hast zu gehorchen, egal was ich dir sage. Zweitens: Wenn ich nicht da sein sollte, übernimmt Ivan die Verantwortung, das heißt du wirst auf ihn hören.", während er erklärte knöpfte er sich langsam das Hemd auf, sein Blick blieb aber dennoch beständig auf mir, "Drittens: Wenn ich Gäste habe, wirst du dieses Zimmer nicht verlassen, es sei denn, ich sage etwas anderes. Viertens: Du wirst mir nicht widersprechen, vorallem dann nicht, wenn ich Gäste im Haus habe und du dich in meiner Gegenwart aufhalten darfst.", er war mittlerweile fast komplett entkleidet, was mir eine unheimliche Angst machte. "Fünftens: Versuchst du weg zu laufen, werde ich dich finden, also versuch es erst gar nicht. Und zu guter letzt: alles was nicht beachtet wird, wird bestraft, meine Strafen musst du nicht kennenlernen, wenn du dich benimmst, es liegt also an dir. Hast du das soweit verstanden?", fragte er. "J-Ja.", ich war nervös, zumal er nur noch in Unterwäsche vor mir stand und mich begierig musterte. "Gut.", er kam wieder näher zu mir und ich rutschte aus Reflex von ihm weg, weiter hinauf auf das Bett. Er kam mir nach, was nicht anders zu erwarten gewesen wäre. Ich hatte meine Atmung nicht mehr im Griff, denn ich wusste nicht,  zu welchen Dingen er in der Lage war. Ich stieß mit meinem Rücken gegen das Bettgestell und wurde mit jedem Zentimeter den er näher kam, unruhiger und nervöser. Ich traute mich nicht, etwas zu sagen. "Warum flüchtest du vor mir, hast du Angst, dass ich dir weh tu?", fragte er spielerisch und war noch einen knappen Meter von mir entfernt. Ich schüttelte schnell aber dennoch zaghaft meinen Kopf, auch wenn es nicht stimmte, denn wie bereits erwähnt, ich hatte große Angst. Ich hatte meine Knie angezogen und spürte wie er sich mein rechtes Fußgelenk schnappte und mich mit einem Ruck unter sich zog. Ich spürte wie mir langsam die Tränen kamen, bei dem Gedanken daran, was mein ehemaliger Besitzer getan hatte und als Viktor anfing meinen Hals zu küssen und seine Hand unter mein Kleid glitt, wimmerte ich kurz leise auf. Entweder hatte er es nicht bemerkt oder es war ihm egal, jedenfalls ließ er sich davon nicht beeindrucken. Er zog mir mein Kleid aus und musterte meinen Oberkörper, welcher noch nicht das gesamte Ausmaß meines Aufenthaltes bei meinem ehemaligen Besitzer verriet. "Wunderschön...", flüsterte er angetörnt und fuhr mit seiner Hand unter meinen Rücken um an den Verschluss meines BH's zu gelangen, dabei kam er mir unglaublich nah, sodass ich seine Haut auf meiner spüren konnte. "Bitte nicht...", wimmerte ich hilflos und versuchte meinen Rücken so stark ins Bett zu drücken, dass er den Verschluss nicht öffnen konnte. "Ich werde dir nicht weh tun.", gab er von sich, bevor er mir meinen BH auszog. Ich legte schützend meine Arme vor meine Brüste, da sich die Gelegenheit bot, als er sich etwas zurück lehnte um mich zu betrachten. "Nimm deine Arme wieder runter.", sagte er etwas strenger und musterte mich mit einem ebenfalls strengen Ausdruck. Ich schüttelte zaghaft den Kopf, "Ich will das nicht.", flüsterte ich und erntete einen bösen Blick. "Denk an Regel nummer Eins meine Süße.", raunte er mir ins Ohr und zog meine Arme von meinen Brüsten, ohne, dass ich Widerstand leistete, dennoch hielt er meine Arme mit einer Hand über meinem Kopf zusammen. Er beugte sich wieder zu mir herab und fing erneut an meinen Körper zu küssen. Bedächtig ließ er meine Handgelenke wieder los und fuhr mit seinen Händen über meinen Körper bis er mit einer Hand den Saum meiner Unterhose zu fassen bekam und mir diese langsam herunter zog. Gegen jede Warnung begann ich mich zu wehren, denn ich wollte das nicht. Ich berührte dabei mit meinem Unterkörper seinen und hörte sofort auf mich zu bewegen. Erst jetzt wurde mir das Ausmaß seines Begehrens nach mir bewusst. Ich erholte mich wieder etwas von meinem Schock und strampelte mit meinen Beinen, bis er mich anschrie, "Hör auf damit oder du bekommst hier und jetzt eine Strafe!". Danach wurde ich schlagartig wieder ruhig. Ich weinte, fühlte mich hilflos und auch machtlos. Er setzte sich nun vollständig auf mich und mein Herz raste noch schneller als zuvor. Er beugte sich zur linken Seite des Bettes und griff nach etwas, nach kurzer Zeit erkannte ich auch was es war. Dieser Tag würde für mich also nicht anders als mit ungewolltem Sex enden. Ich versuchte erneut mein Glück und begann auf ihn einzureden, "Bitte Viktor, ich will das nicht...", er sah mich kurz überlegend an bevor er sagte; "Du gehörst jetzt mir Süße, also will ich dich auch zu der Meinen machen und wenn du jetzt ganz brav bist, dann tut es auch nicht so weh.". Ich hasste diesen Satz, denn ich hatte ihn zu oft gehört und er war nie so gemeint. Ich schluckte, denn er war fertig mit seinen Vorbereitungen. Ich presste meine Beine gegeneinander, vergaß aber, dass er viel stärker als ich war und verlor somit den Kampf gegen sein Eindringen. Schon bei der ersten Berührung fing ich an mich zu verkrampfen und bekam den Drang mich zu wehren. Und dann drang er ohne jede Vorwarnung in mich ein und ich schluchzte. Und ob es weh tat, schon alleine, weil ich es nicht wollte. Er beugte sich zu mir hinab und lag somit fast komplett auf mir und küsste mich. Ich wollte nicht, dass er sich bewegte, doch genau das tat er. Er kreuzte seine Finger mit meinen, sodass ich ihn nicht mal davon abhalten konnte sich fordernder zu bewegen. "Hör auf...bitte...es tut weh!", schluchzte ich unter Schmerzen und aus Verzweiflung, doch bevor ich noch einmal schluchzen konnte versiegelte er meine Lippen mit seinen. Ich konnte nicht ahnen, dass er das tat, damit ich nicht schreien konnte, denn mit einem mal wurde er heftiger in seinen Bewegungen und ich weinte nur noch stärker, es tat höllisch weh. Es kam zwar nicht an die Schmerzen heran die ich verspürt hatte, als ich dieses ganze Szenario schon ein mal durchlebt hatte, aber es war fast schon vergleichbar. Ich spürte, dass er kam und war im ersten Moment ziemlich erleichtert, doch anstatt sich aus mir zu ziehen, verharrte er noch ein paar Minuten in seiner Position und ich konnte spüren, wie er mich musterte. "Ich hatte dir gesagt, dass es nicht so weh tun würde, wenn du dich nicht wehren würdest, du musst lernen, auf mich zu hören.", murmelte er kalt, stand dann auf und ging mit frischen Sachen in den angrenzenden Raum, lies mich allein zurück.

Broken WorldWo Geschichten leben. Entdecke jetzt